Wie 2011 so haben wir auch 2012 einen neuen Rekord beim Strom Export geschafft. Unsere europäischen Nachbarn sind nicht sonderlich glücklich. Sie werfen uns vor, durch den Anstieg der erneuerbaren Energien würden wir soviel Strom exportieren und deren Kraftwerke unrentabel machen.
Das der günstigen Export-Strom Auswirkungen auf andere Länder hat, ist keine Frage. Doch schaut man sich die Situation in Deutschland genauer an, kommt man zum Schluss das nicht die erneuerbaren Energien sondern die Kohleverstromung für den enormen Überschuss verantwortlich ist.
Wie kommt das? Im letzten Jahr ging trotz weiterem Ausbau der erneuerbaren, die Jahresleistung wegen des geringeren Windangebotes leicht zurück. Strom aus Erdgas hat einen deutlichen Einbruch erlitten und die Menge an Atomstrom blieb fast gleich. Nur die Stromerzeugung aus Stein- und Braunkohle ist drastisch angestiegen.
Grund für den drastischen Anstieg sind die konkurrenzlos billigen Zertifikate aus dem europäischen Emissionshandel. Diese Zertifikate sollten eigentlich dazu beitragen die CO2 Emissionen zu reduzieren, weil für jede Tonne bezahlt werden muss und es nur eine gewisse Menge an Zertifikaten gibt. Doch die EU-Kommission hat dafür gesorgt, dass dieses System am Boden liegt und die Strompreise kaputt macht.
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Mittwoch, 16. Oktober 2013
Montag, 26. August 2013
Biodiesel als ökologischer Wahnsinn
Biodiesel klingt gut und auch das beim konventionellen Diesel in Deutschland bis zu 7 Prozent Biodiesel beigemischt werden müssen klingt doch Öko. Doch wie ein Test von Greenpeace vom Juni 2013 zeigt ist das doch nicht so Öko und der Verbraucher kann nicht wirklich was dagegen machen.
Die Untersuchung hat ergeben, dass der Anteil an zugesetztem Biodiesel aus Raps stark gesunken ist. Stattdessen hat sich der Anteil an Palmöl im vergleich zu 2011 verdreifacht.
Warum das ganze? Der Raps hierzulande reicht nicht aus für Lebensmittel und Biokraftstoffe. Ausserdem ist das Palmöl auch noch günstiger als das heimische Rapsöl.
Was ist das Problem mit dem Palmöl? in Indonesien wird großflächig Regenwald abgeholzt um Palmölplantagen zu errichten. Meist geschieht die Abholzung durch Brandrodung, was die Lebensqualität beeinträchtig und enorme Mengen CO2 frei setzt.
Nachdem die Beimischung von bis zu 7% eine gesetzliche Vorgabe ist, kann keiner von uns direkt was dagegen tun. Trotzdem sollten wir uns bewusst sein, dass hier mal wieder mit dem "Öko" zum Nachteil aller gespielt wird.
Weitere Infos:Immer mehr Palmöl in der Zapfsäule
Die Untersuchung hat ergeben, dass der Anteil an zugesetztem Biodiesel aus Raps stark gesunken ist. Stattdessen hat sich der Anteil an Palmöl im vergleich zu 2011 verdreifacht.
Warum das ganze? Der Raps hierzulande reicht nicht aus für Lebensmittel und Biokraftstoffe. Ausserdem ist das Palmöl auch noch günstiger als das heimische Rapsöl.
Was ist das Problem mit dem Palmöl? in Indonesien wird großflächig Regenwald abgeholzt um Palmölplantagen zu errichten. Meist geschieht die Abholzung durch Brandrodung, was die Lebensqualität beeinträchtig und enorme Mengen CO2 frei setzt.
Nachdem die Beimischung von bis zu 7% eine gesetzliche Vorgabe ist, kann keiner von uns direkt was dagegen tun. Trotzdem sollten wir uns bewusst sein, dass hier mal wieder mit dem "Öko" zum Nachteil aller gespielt wird.
Weitere Infos:Immer mehr Palmöl in der Zapfsäule
Sonntag, 4. August 2013
Weniger Lichtverschmutzung und zugleich Strom sparen
Seit 01. Juli 2013 gilt in Frankreich eine 2007 verabschiedete Regelung zur Vermeidung nächtlicher Lichtverschmutzung.
Von ein Uhr nachts bis sieben Uhr morgens ist es unter Strafe verboten leerstehende Gebäude zu beleuchten. Das gilt sowohl für das Licht in Büroräumen oder Schaufenstern als auch für das Anstrahlen der Fassaden. Wird länger gearbeitet, so muss spätestens eine Stunde nach Verlassen des letzten Mitarbeiters das Licht aus gehen. Die Strafe für eine Zuwiderhandlung beträgt bis zu 750€.
Natürlich gibt es wie immer Ausnahmen, zum Beispiel für touristische Zonen wie in Paris die Marken Boutiquen auf der Champs-Élysées. Der Eiffelturm fällt dagegen nicht unter die Ausnahme.
Das Umweltministeriums in Frankreich erhofft sich dadurch Einsparungen von 200 Millionen Euro, 250.000 Tonnen CO2 pro Jahr und zudem eine Verringerung der Lichtverschmutzung.
Aus meiner Sicht sind das kleine Einschnitte für den Bürger die aber deutlich die Umwelt und den Geldbeutel entlasten. Da könnten wir in Deutschland uns doch leicht anschließen.
Weitere Blogartikel:Lichtverschmutzung = Umweltverschmutzung
Von ein Uhr nachts bis sieben Uhr morgens ist es unter Strafe verboten leerstehende Gebäude zu beleuchten. Das gilt sowohl für das Licht in Büroräumen oder Schaufenstern als auch für das Anstrahlen der Fassaden. Wird länger gearbeitet, so muss spätestens eine Stunde nach Verlassen des letzten Mitarbeiters das Licht aus gehen. Die Strafe für eine Zuwiderhandlung beträgt bis zu 750€.
Natürlich gibt es wie immer Ausnahmen, zum Beispiel für touristische Zonen wie in Paris die Marken Boutiquen auf der Champs-Élysées. Der Eiffelturm fällt dagegen nicht unter die Ausnahme.
Das Umweltministeriums in Frankreich erhofft sich dadurch Einsparungen von 200 Millionen Euro, 250.000 Tonnen CO2 pro Jahr und zudem eine Verringerung der Lichtverschmutzung.
Aus meiner Sicht sind das kleine Einschnitte für den Bürger die aber deutlich die Umwelt und den Geldbeutel entlasten. Da könnten wir in Deutschland uns doch leicht anschließen.
Weitere Blogartikel:Lichtverschmutzung = Umweltverschmutzung
Montag, 15. Juli 2013
Der tägliche Begleiter, den es gar nicht braucht.
Wer ist dieser Begleiter?
Ich versuche so weit als möglich ohne Plastiktüten aus zu kommen. Für geplante Einkäufe verwende ich einen Korb, Tasche oder Rucksack denn die kann ich vorher schon einpacken. Für Ausnahmen habe ich immer eine Tasche im Auto, Tasche oder Rucksack, die braucht kaum Platz und wiegt fast nichts. Mit ein bisschen Organisation kann man den Tüten-Wahn ganz leicht eindämmen.
- Jeder von uns hat es schon x-mal benutzt.
- Oft wird es uns kostenlos zur Verfügung gestellt.
- Meist verwenden wir es nur ein einziges mal.
- Im Durchschnitt verwenden jeweils nur 25 Minuten.
- Wird es nicht verbrannt, dann "überlebt" es ca. 500 Jahre.
- Wir brauchen/verbrauchen ca. 5 Milliarden Stück pro Jahr in Deutschland.
Ich versuche so weit als möglich ohne Plastiktüten aus zu kommen. Für geplante Einkäufe verwende ich einen Korb, Tasche oder Rucksack denn die kann ich vorher schon einpacken. Für Ausnahmen habe ich immer eine Tasche im Auto, Tasche oder Rucksack, die braucht kaum Platz und wiegt fast nichts. Mit ein bisschen Organisation kann man den Tüten-Wahn ganz leicht eindämmen.
Sonntag, 31. März 2013
Windräder und Photovoltaikanlagen verschandeln die Umwelt?
Liebe Leute, ist denn ein Atom-, Kohle- oder Gaskraftwerk schöner bzw. verschandelt das die Umwelt weniger?
Ich gebe zu, die meisten sehen sie vielleicht seltener aber deshalb sind sie auch da. Ist es nicht so, dass diese Kraftwerke zwar nicht die Umwelt verschandeln aber sie dafür bedrohen? Nicht nur mit Abgasen oder dem Atommüll, für den es keine 100% Lösung geben wird. Auch mit der Gewinnung der notwendigen Rohstoffe z.B. Abbau von Kohle egal wo auf der Welt, die Förderung von Gas (vielleicht bald mit Fracking) oder die Förderung von Uran unter teilweise Menschen unwürdigen Bedingungen.
Also wenn ich das mal so zusammen denke, dann sind Windräder im Landschaftsbild oder Photovoltaikanlagen im Stadtbild das kleinere Übel für uns alle.
Weitere Artikel:
"Fracking" die neue Gefahr bei der Energiegewinnung
Montag, 11. März 2013
Neue Haushaltsgeräte fällig?
Dabei geht es z.B. um Stromverbrauch und Reparaturfreundlichkeit bei TV Geräten oder um gesundheitliche Aspekte bei Kaffeemaschine und Wasserkocher.
Die Videos sind unter folgendem Link zu finden:
Öko-Institut - Videoclips fürs nachhaltige Einkaufen
Donnerstag, 14. Februar 2013
Die EU will die Privatisierung von Wasser doch die Bürger sind anderer Meinung.
Die Lobby hat es mal wieder geschafft ihren Einfluss geltend zu machen. Dabei geht es um den Plan der EU die Wasserversorgung zu privatisieren.
Natürlich geschieht das ganze nur zu unserem Besten wie uns EU und die beteiligten Unternehmen glauben machen wollen. Doch gibt es mittlerweile viele Privatisierungen die Schritt für Schritt wieder rückgängig gemacht werden. Gründe für den Schritt zurück sind z.B. stark gestiegene Wasserpreise, der Abbau von Arbeitsplätzten und noch einige mehr.
Unter den Bürgern in der EU hat sich Unmut breit gemacht und sich eine Initiative "Wasser ist ein Menschenrecht - Right 2 Water" gegründet, die gegen die Pläne der EU vorgehen will. Der Plan ist mit einer Europäischen Bürgerinitiative diese Pläne zu stoppen und wir als Bürger können diese Initiative mit unserer "Unterschrift" unterstützen.
Die Initiative fordert die EU-Kommission zur Vorlage eines Gesetzesvorschlags auf, der das Recht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung durchsetzt und eine funktionierende Wasser- und Abwasserwirtschaft als existenzsichernde öffentliche Dienstleistung fördert.
Hier ein Links zur Dokumentation "Water Makes Money" die deutlich zeigt was hinter den Plänen steckt. Eine Wiederholung der Dokumentation gibt es am 21.02.2013, 13:55 im ZDF.
arte TV
Youtube
arte TV
Youtube
Wer die Initiative unterstützen möchte, hier der Link "Right 2 Water"
Montag, 6. Februar 2012
Wo kaufst Du den Fisch?

Für uns Verbraucher ist der Supermarkt der Einkäufer und genau deshalb entscheiden wir durch unseren Einkauf auch, ob wir mit der Einkaufspraxis des jeweiligen Supermarktes einverstanden sind oder nicht. Eine Entscheidungshilfe für uns bietet uns Greenpeace mit dem Supermarktranking.
Supermarktranking 2011: Fortschritte beim Fischeinkauf
Samstag, 4. Februar 2012
Ein beeindruckendes Schulprojekt aus Österreich
In Österreich hat ein Bio-Kräuterlandwirt es sich zur Aufgabe gemacht, den Kindern in der Schule das Thema Natur näher zu bringen.
Früher war es selbstverständlich, dass zu jedem Haushalt auch ein Garten mit Kräuter-, Obst- oder Gemüsegaren gehörte. Heute ist das nicht mehr so selbstverständlich. Das Schulprojekt in Österreich nutzt die vorhanden meist ungenutzten Flächen/Grünanlagen der Schulen und wandelt diese in Gärten um.
Zusammen mit den Schülern wurden die Gärten geplant, gebaut und bewirtschaftet - mit allem was dazugehört. Von der Gewinnung des Samens und der Aufzucht über die Ernte bis zur Verarbeitung der Ernteprodukte.
Ich finde das ist ein sehr schönes Projekt um Kindern die Natur näher zu bringen, den Wert der Nahrungsmittel zu erkennen und gemeinsam Erfolge zu erleben. Ich würde mir wünschen, dass es mehr solche Projekte gibt.
Hier noch der Link zu mehr Infos und einigen Bildern:
Volksschule Rohrbach
Früher war es selbstverständlich, dass zu jedem Haushalt auch ein Garten mit Kräuter-, Obst- oder Gemüsegaren gehörte. Heute ist das nicht mehr so selbstverständlich. Das Schulprojekt in Österreich nutzt die vorhanden meist ungenutzten Flächen/Grünanlagen der Schulen und wandelt diese in Gärten um.
Zusammen mit den Schülern wurden die Gärten geplant, gebaut und bewirtschaftet - mit allem was dazugehört. Von der Gewinnung des Samens und der Aufzucht über die Ernte bis zur Verarbeitung der Ernteprodukte.
Ich finde das ist ein sehr schönes Projekt um Kindern die Natur näher zu bringen, den Wert der Nahrungsmittel zu erkennen und gemeinsam Erfolge zu erleben. Ich würde mir wünschen, dass es mehr solche Projekte gibt.
Hier noch der Link zu mehr Infos und einigen Bildern:
Volksschule Rohrbach
Dienstag, 3. Januar 2012
Autos unter Strom – Broschüre
Darin hat das Öko-Institut im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) untersucht, welche Rolle die Elektromobilität für den Klimaschutz und den Ressourceneinsatz spielen kann.
Weiter Informationen:
Download der Broschüre "Autos unter Strom"
Elektromobilität: Fahren unter Strom
Montag, 19. Dezember 2011
"Fracking" die neue Gefahr bei der Energiegewinnung
Aber erst mal zurück zum Anfang, was ist "Fracking" überhaut?
"Fracking" wird bei der Gasgewinnung eingesetzt, dabei pumpen die Konzerne mit hohem Druck einen Mix aus Chemikalien in die unterirdischen Erdgasvorkommen. Damit wird das Gestein aufgebrochen und so kann mehr Gas aus dem jeweiligen Vorkommen gewonnen werden als ohne diese Technik.
Das schlimme daran ist, dass diese Chemikalien unter die Erde gepresst werden und wie wir wissen, ist nicht alles so sicher wie man uns das immer glauben machen möchte.
Ich halte es für unrealistisch, dass man alles was man da rein pumpt auch wieder heraus bringt. Was dann bedeutet, das bleibt da unten und bedroht unser Grundwasser.
Berichte aus Amerika, wo diese Technik schon länger eingesetzt wird zeigen, dass im schlimmsten Fall das Leitungswasser nicht mehr trinkbar aber dafür brennbar ist.
Hier haben wir wieder mal eine Technik, die unsere Existenz bedroht und wir sollten dagegen kämpfen, dass die Konzerne auf Grund von Gewinnsucht mit unserer Existenz spielen.
Hier ein Bericht zum Thema "Fracking", der erschreckendes zeigt:
ZDF Umwelt–11.09.2011
Donnerstag, 1. Dezember 2011
Wieder schwimmt das Öl oben – diesmal vor Brasilien
Die Schuld für den Öl-Unfall übernimmt der Konzern Chevron mit den Worten: "Wir haben die Sache unterschätzt, der Druck war größer als wir dachten".
Das kann doch alles nur ein Witz sein oder? Wenn man eine so entscheidende Aufgabe übernimmt und nur damit der Gewinn maximal ist, das Risiko herunter spielt, dann sollte so jemandem diese Aufgabe entzogen werden.
Es geht wieder mal um die Lebensgrundlage von Millionen von Lebewesen und damit wird so sorglos umgegangen. Da wünsch ich mir, dass wir schnellstens vom Öl wegkommen. Leider ist der Weg dahin noch sehr sehr weit aber für mich ist das wieder ein Zeichen, dass wir umdenken müssen und das jeder auch noch so kleine Schritt ein Erfolg ist.
Weitere Artikel zu diesem Thema:
Einige einfache Möglichkeiten, um Öl zu meiden
Könnt ihr euch noch an die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko erinnern?
Donnerstag, 24. November 2011
Ein bisschen Bisphenol zum Abschied
Bisphenol die umstrittene und viel diskutierte Substanz taucht jetzt wieder mal auf, in Thermodruckpapier. Bekannt von den Faxgeräten aber auch in vielen Kassensystemen verwendet. So bekommen wir am Ende von unserm Einkauf als Dank noch ein bisschen Bisphenol zum Abschied mit auf den Weg.
Experten warnen vor Gesundheitsschäden durch Bisphenol, in Babyflaschen wurde es jetzt verboten, ... Doch was passiert? Es taucht immer wieder auf.
Bisher kam Bisphenol immer in Zusammenhang mit Kunststoffen in die Kritik aber wie man hier sieht, treffen wir es wohl noch an vielen Stellen im Leben.
Mich ärgert es, dass man nicht einfach auf das Zeug verzichtet, wenn es im Verdacht steht Gesundheitsschädlich zu sein. Das wäre aus meiner Sicht die einfachste Möglichkeit. Aber es gibt derzeit wenig Alternativen für Bisphenol A (BPA) und Bisphenol S (BPS) und wenn, dann sind diese teurer. Und da landen wir wieder mal beim Geld - egal wie schädlich für die Leute an der Kasse oder die Verbraucher - Hauptsache das Geld stimmt.
Hier ein Tipp: So lange die Unternehmen auf die giftigen Stoffe setzen, sollten Verbraucher Kassenbons entweder ganz meiden oder sie sofort entsorgen – nicht im Altpapier, sondern im Restmüll. Denn auch in Recyclingpapier wurden die Stoffe schon nachgewiesen.
Montag, 21. November 2011
E10 und der Versuch zu überzeugen
Der Ausgangspunkt für den Bericht war das fehlende Interesse der Autofahrer am E10, die Strafzahlungen wenn zu wenig E10 getankt wird und die Kosteneinsparung bei Verwendung von E10.
Jetzt wurden 3 Autofahrer, die bisher kein E10 tankten aber ein Auto haben, das E10 verträgt, zu einem 1000km Test eingeladen. Um dann am Ende zu beweisen, wie schädlich oder unschädlich das E10 ist.
Am Ende kam raus, dass der E10 weder das Auto (wenn es dafür freigegeben ist) beschädigt – soweit man das nach 1000km sagen kann, dass spürbar keine Leistungsminderung vorhanden ist, dass kein Mehrverbrauch erkennbar war. Also alles in allem, dass E10 “super” ist und wir es tanken sollen.
Für mich ist das wieder mal ein lächerliches Vorgehen. Ich tanke keinen E10 weil ich den Grund für das ganze E10 – nämlich den “Öko-Gedanken” durch Biosprit – nicht als gegeben sehe. Das ist für mich der entscheidende Grund und ich hoffe damit stehe ich auch weiterhin nicht allein da.
Mittwoch, 9. November 2011
Alles unter oder außer Kontrolle in Fukushima?
Wie funktioniert das normal? Das Uran wird in Stäben in den Reaktor gestellt dazwischen gibt es Steuerstäbe, die die Kernspaltung durch heraus ziehen regeln. Je weiter die Stäbe heraus gezogen werden, desto freier können sich, bei der Spaltung freigesetzten Neutronen bewegen und weitere Kerne spalten. Sind die Stäbe komplett eingefahren, dann wird die Kernspaltung auf ein Minimum reduziert. Damit wird kaum Wärme erzeugt und das Kraftwerk läuft im “Standby” Modus.
Findet eine Kernschmelze statt, dann schmelzen alle Stäbe zu einem Klumpen zusammen. Damit ist keine Steuerung der Kernspaltung mehr möglich. Genau das ist in Fukushima passiert und jetzt hat man festgestellt, dass wohl eine unkontrollierte Spaltung in diesem Klumpen begonnen hat. Die einzige Möglichkeit ist jetzt, dass man das Kühlwasser mit Bor-Säure anreichert, denn dadurch werden die freien Neutronen blockiert.
Der Betreiber Tepco spielt das ganze herunter, es sei keine erhöhte Strahlung gemessen worden und die Temperatur des Reaktors sei wohl auch nicht angestiegen. Dass allerdings Gase gemessen wurden, die bei einer Kernspaltung anfallen ist unbestritten.
Wieder spielt sich hier ein trauriges Kapitel ab und wer weiß, welche Überraschungen Fukushima noch für uns bereit hält. Das sollte uns eine erneute Warnung sein, schnellstens aus der Atomkraft aus zu steigen.
Montag, 24. Oktober 2011
Die schön gerechnete CO2 Bilanz
Der Grund dafür die Verschiebung ist der gestiegene Warenimport. Rechnet man die bei der Produktion von Gütern entstehenden Emissionen dem Ort des Konsums statt dem Herstellungsort zu, verwandelt sich das Minus von 2% in ein Plus von 7%.
Und wieder mal werden wir an der Nase rum geführt. Vielleicht führ sich die Politik auch selbst an der Nase rum, ein Minus von 2% lässt sich in diesem Fall besser feiern als ein Plus von 7%.
Donnerstag, 13. Oktober 2011
Lichtverschmutzung = Umweltverschmutzung
Früher war es nachts dunkel, heute strahlen unsere künstlichen Lichtquellen nachts so viel List ab, dass es nicht mehr richtig dunkel ist. Vor allem Großstädte und Industrieanlagen sind die größten Quellen von Lichtverschmutzung. Obwohl längst bekannt ist, dass die nächtliche Beleuchtung negative Auswirkungen auf Mensch und Tier hat, wird es auf der Erde immer heller.
Ein Beispiel für die Lichtverschmutzung in unserer Umgebung ist der Flughafen München. An bewölkten Tagen, reflektiert das abgestrahlte Licht an den Wolken und der Himmel über dem Flughafen scheint zu leuchten. Schaut euch das bei Gelegenheit mal an, ist beeindruckend aber auch erschreckend.
Donnerstag, 29. September 2011
Der lange Weg zum "sauberen" Licht
Früher war die Glühbirne
das Standardleuchtmittel der Nation, doch in den vergangenen Jahren wurde die
Auswahl immer geringer. Seit dem 01.09.2011 ist die 60Watt Glühbirne aus den
Regalen der Händler verschwunden.
Bisher waren
Energiesparlampen als Alternative verfügbar. Gesamtheitlich betrachtet, ist das
aber auch keine "saubere" Lösung. Der geringere Stromverbrauch ist
auf der Plusseite zu finden. Auf der Minusseite findet sich die Entsorgung,
denn die Energiesparlampe muss aufgrund der giftigen Substanzen aufwändig
entsorgt werden.
Neueste Möglichkeit für
"sauberes" Licht sind LED Leuchtmittel, sie braucht ca. 80% weniger
Energie als die Glühlampe und die Lebensdauer ist viel höher. Doch aktuell gibt
es noch einige Schwachstellen der LED Leuchtmittel, die je nach Preisklasse und
Hersteller variieren: die Lichtfarbe wirkt oft recht künstlich, die
Lichtleistung ist oft recht gering.
Für mich ist das LED
Leuchtmittel die Zukunft. Wenn man sich heute für den Einsatz von LED
entscheidet, dann sollte man Produkte von Markenherstellern wählen und diese am
besten vorher testen, ob das Ergebnis den Erwartungen entspricht. Durch die
deutlich höhere Lebensdauer und den geringen Verbrauch rechnet sich der Einsatz
von LED's über die Jahre meistens.
Freitag, 16. September 2011
Wir beeinflussen den klimaverträglichen Konsum
Die Wirtschaft will nur Gewinne machen und macht sie mit dem, was WIR kaufen. Die Wirtschaft bringt ihre Forderungen durch Lobbyarbeit in die Politik. Die Politik macht der Wirtschaft die Vorgaben aber nur so streng, wie WIR es von ihr fordern.
Wenn WIR die Politischen Vorgaben beeinflussen können und der Wirtschaft das Geld geben, dann sollten wir sagen, was wir wollen. Am einfachsten geht das beim einkaufen, indem wir darauf achten woher die Produkte kommen. Wer regionale Produkte kauft, der reduziert die Transportwege, der stärkt die heimische Wirtschaft, ...
Dienstag, 28. Juni 2011
Die Technik, die Welt zu verbessern
Wir müssen die Technik einsetzten um die Welt zu verbessern und nicht damit die Welt zu verschmutzen. Dazu müssen wir die Technik aber schon mit dem richtigen Ziel entwickeln. Viel wichtiger ist es aber, dass wir die Weltverbesserungs-Technik auch nutzen und sie nicht als Abfall entsorgen, weil sie nicht zu "geiz ist geil" passt oder weil sie nicht schick genug ist.
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