Posts mit dem Label Endlager werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Endlager werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 16. Februar 2012

Der Atommüll bedroht unser Leben

Das marode Atommülllager Asse bedroht unser Leben und es scheint wieder mal nur in Bürokratie, Diskussionen und Streitigkeiten wer Recht hat zu enden.

Täglich dringen in das Bergwerk wo 126.000 Fässer mit Atommüll lagern 10.000 bis 12.000 Liter Salzlauge ein. Wenn man sich diese Fakten vor Augen führt, dann müsste eigentlich jedem klar sein, die Fässer müssen raus und das so schnell als möglich. Denn Salzwasser und Metall, das ist jedem Autobesitzer bekannt, gibt Rost und Rost ist nicht gut – zumindest nicht an diesen Stellen.

Tritt Radioaktivität aus, wird es über kurz oder lang erstens unmöglich die Fässer sicher zu bergen und zusätzlich noch unbezahlbar. Zweitens wird die Radioaktivität ins Grundwasser eindringen und welche Folgen daraus entstehen, daran möchte man doch gar nicht denken.Wollen wir wirklich unsere Lebensgrundlage vergiften?
Trotzdem produzieren wir weiterhin Atommüll und haben keine Lösung – weder für den alten noch für den neuen Müll.

Weitere Artikel zu diesem Thema:
Atomstrom und wir Bürger sollen es wieder mal zahlen

Dienstag, 7. Februar 2012

Gute Nachrichten, CO2-Endlagerung vom Tisch

Es gibt wieder mal was positives zu vermelden. Dank der Bürgerproteste hat Vattenfall angekündigt die Pläne zur CO2-Endlagerung fallen zu lassen. Ebenso soll das geplante CCS-Demokraftwerk nicht gebaut werden.

Vattenfall hat versucht die CCS Technologie zu nutzen, um weiterhin Braunkohle zu verstromen und den CO2-Ausstoß mit Hilfe der "Alibi-Lösung" CCS zu reduzieren.
Da Kohlestrom bei Vattenfall das Kerngeschäft ist, ist die Abkehr von CCS ein positives Signal für die Energiewende. Denn nur wird sich auch hier das Kerngeschäft in Richtung der Erneuerbaren Energien entwickeln müssen.

Weiter Artikel zu diesem Thema:
CCS-Gesetz vom Bundesrat gekippt
CO2-Verpressung ist keine Lösung – die zweite
CO2-Verpressung ist keine Lösung
Muss die Lösung immer wieder Endlagerung heißen?
Die Konzerne nutzen die Energiewende für die nächste Endlagerproblematik

Montag, 17. Oktober 2011

Gorleben - wenn die Planung von der Realität überholt wird muss eine Lösung her


Radioaktivität-Messungen am Zaun des Zwischenlagers Gorleben haben im Vergleich zum Vorjahr einen deutlich höheren Strahlenwert ergeben. Eine Hochrechnung mit diesen Werten führen zu einer Überschreitung des erlaubten Jahresgrenzwerts und damit ist eine weitere Einlagerung von radioaktiven Abfällen nicht mehr gestattet.

Aktuell lagern dort 102 Castorbehälter, geplant sollen 420 Castoren eingelagert werden. Jeder dieser Castorbehälter enthält so viel radioaktives Material, wie bei der Atomkatastrophe von Tschernobyl freigesetzt wurde.

Um weiter Einlagerungen vornehmen zu können, erwägt das Umweltministerium die Umstellung der Castoren auf dem Lagergelände, so dass der Abstand zur Umzäunung vergrößert wird und die Meßergebnisse am Zaun wieder "schöner" werden.

Kann das die Lösung sein???

Donnerstag, 14. Juli 2011

Strategie zur sicheren Lagerung ohne ein Endlager

Jeden Tag produzieren wir neuen Atommüll, den wir mit dem bereits vorhandenen Atommüll deutschlandweit verteilt in kaum gesicherten Hallen stapeln. Das sind die sogenannten Zwischenlager, diese Hallen wurden bei jedem Atomkraftwerk zur Zwischenlagerung von radioaktivem Abfall, bis wir ihn einlagern können. Jahre zogen ins Land und es wurde kein passendes Endlager gefunden. Bis heute stapeln sich Hunderte Tonnen Atommüll minimalst gesichert verteilt über Deutschland. Was hilft uns das sicherste AKW, wenn wenige Meter daneben Tonnen radioaktiven Mülls fast ungeschützt vor Katastrophen lagern?

Wir brauchen einen vernünftigen Weg, wie wir mit dieser Problematik umgehen. Ein neuer Vorschlag kommt von Forschern des Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Dieser plädiert für ein Endlager auf Zeit, etwa 500 Jahre. Die Aussage der Forscher ist, dass man sich von dem sicheren Endlager für Zehntausende von Jahren verabschieden soll und lieber auf kalkulierbare Kurzzeit-Endlager setzen soll.

Diese Kurzzeit-Endlager hätten einige Vorteile:
Ein Endlager für Zehntausende von Jahren zu finden scheint nicht absehbar
Die unsicheren Zwischenlager könnten aufgelöst werden
Sollte eine Rückholung (evtl. zur Wiederverwertung) nötig sein, dann wären diese Lager darauf ausgelegt

Hier gibts noch mehr Infos dazu:
Spiegel online

Mittwoch, 22. Juni 2011

Energiekonzerne klagen wegen Gewinnausfällen

Manchmal frage ich mich, ob das was momentan von den Energiekonzernen in der Presse zu lesen ist, deren Ernst ist. Scheinbar ja, dann kann ich nur sagen, die leben irgendwie außerhalb der Realität.

Klar ist es jetzt blöd, wenn man sich auf gewaltige Gewinne eingeschossen hat, diese jetzt wieder zu verlieren und ist das einzige für das mal lebt der Aktienkurs?

Bevor hier weiter so viel gemeckert wird, hier mal einige Denkanstöße:
  • wer hat die Forschung für Atomkraft bezahlt?
    der Staat, also wir!
  • wer hat den Bau der Atomkraftwerke zum Großteil bezahlt?
    der Staat, also wir!
  • wer bezahlt die Castor-Transporte?
    der Staat, also wir!
  • wer muss die Endlagerung bezahlen?
    der Staat, also wir!
So, wenn jetzt mal jemand die bisher von "uns" übernommenen Kosten zusammen fasst, dann denke ich sollten die "Jungs" da mal ein bisschen leiser sein und sich mal selbst Wege überlegen, wie sie ihre Unternehmen zum Laufen bringen - ohne den Staat, also ohne uns - das müssen nämlich fast alle anderen Unternehmen.

Donnerstag, 9. Juni 2011

Atommüll umwandeln und Radioaktivität vernichten?!?!

Wenn man ein bisschen im Internet forscht, dann findet man einige Berichte über Pilze, Bakterien, Mikroben, technisch aufwändige Verfahren um Atommüll ungefährlicher zu machen. So unterschiedlich die Ansätze auch sind scheinen die Ergebnisse sich doch sehr zu ähneln - keine wirklich Brauchbaren Ergebnisse.
Einmal reduziert man die Strahlungsdauer des Atommülls von einigen tausend auf einige hundert Jahre, das andere Mal klappen kleinste Mengen aber für das was bei uns noch alles lagert, ist es keine Lösung.

Seit 1999 tauchen immer wieder Berichte über derartige Möglichkeiten auf aber meine Suche ergab bis jetzt keine echten Erfolge.
Sollte jemand von euch dazu weiter Infos haben, dann gerne per Mail oder als Kommentar.

Dienstag, 7. Juni 2011

CO2 ist nicht das einzige Problem

Schon seit längerem erklärt man uns, dass wir CO2 reduzieren müssen. Dagegen gibt es auch nichts zu sagen, doch sollte das nicht dazu führen, dass wir alle anderen Probleme ignorieren.

Die Abgase von Autos, Kraftwerken, Fabriken besten nicht nur aus CO2. Was ist mit den anderen Schadstoffen?
Es gab da mal den Ruß bei Dieselfahrzeugen, der vermutlich krebserregend ist. Die Autos haben jetzt Filter, von denen die meisten nicht funktionieren.

Wenn alle Menschen auf der Welt beginnen dieselbe Menge an Rohstoffen zu benötigen. Dann wird es uns nicht mehr möglich sein, den Bedarf zu decken. Was sind die Folgen daraus?
Explodierende Preise, wie wir es seit einiger Zeit immer wieder sehen und es wird Kämpfe vielleicht sogar Kriege um diese Ressourcen geben.

Was ist mit unseren Abfällen, die wir immer versuchen End zu lagern? Egal ob Atommüll, CO2 in den Boden verpressen oder die Mülldeponien.
Das alles vergiftet unsere Erde, den Boden von dem unser Leben abhängt, denn darauf wächst unsere Nahrung.

Wir können nicht ein Problem nach dem andern lösen, wir brauchen eine Gesamtstrategie. Das Ökosystem hängt so stark zusammen und nur gesamtheitlich können wir es anpacken.

Donnerstag, 2. Juni 2011

Endlager oder endlich lagern, endlos lagern, endgültig lagern?

Das versteht Wikipedia unter Endlager/Endlagerung: Endlagerung ist die Entsorgung von Abfällen durch Unterbringung in einer speziell dafür angelegten Einrichtung, dem Endlager.
Das klingt etwas nach sich im Kreis drehen oder?

Was brauchen wir denn? Wir brauchen eine Lagermöglichkeit, in Atommüll für 1 Million Jahre sicher gelagert werden kann. Dieser Zeitraum entspricht etwa 30.000 Menschen Generationen. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, 30.000 Generationen.

Wir wissen nicht mal was vor 10.000 Jahren war. Wir können die Schriften von damals nicht entschlüsseln oder wenn dann nur durch Spezialisten und wir wollen Atommüll dann für die 100 fache Zeit sicher lagern? Den 29.000 nachfolgen Generationen verständlich machen, dass dort gefährliches lagert und sie die Finger weglassen sollen???

Wenn man die Situation von dieser Seite betrachtet, dann ergeben sich ganz neue Probleme, die gelöst werden müssen. Mit diesen Fragen beschäftigen sich viele Menschen, das alles kostet Unsummen und wir haben keine Lösung.

Und wer zahlt das ganze? Der Steuerzahler, der ist ja für den ganzen Müll verantwortlich, die Konzerne kümmern sich da lieber um die Gewinne, das ist bestimmt anstrengend genug.
Soviel also zum günstigen Atomstrom!!!

Dienstag, 17. Mai 2011

Endlagerung die X-te oder Müllentsorgung unter Tage

Wir leben heute noch so als gäb es "Sicherheit für 10.000 Jahre" oder nach dem Motto "nach mir die Sintflut".

In Hessen liegt die größte untertägige Sondermülldeponie der Welt. Dort lagern mehr als zweieinhalb Millionen Tonnen an Pflanzengifte, Filterrückstände aus Verbrennungsanlagen, schwermetallhaltige Schlacken. Abgeschlossen von der Außenwelt soll der Sondermüll dort für die nächsten 10.000 Jahre sicher sein. Was wir uns einiges an Geld kosten lassen.

Nicht nur die Kosten sind ein ernstes Thema, sondern auch wenn man bedenkt, dass mit dem was da lagert, können wir die gesamte Menschheit ausrotten und das sogar gleich mehrfach. Dann können wir also wieder einmal nur hoffen, dass nix passiert.

Freitag, 8. April 2011

Muss die Lösung immer wieder Endlagerung heißen?

Das ist nichts Neues im Kontext der Atomenergie und wer schon ein bisschen in meinem Blog gelesen hat, der ist schon über das Thema CO2 Verpressung gestoßen.
Dabei geht es um die Endlagerung von CO2, das bei der Stromerzeugung in Kohlekraftwerken entsteht.

Die Parallelen sind traurig:
wir lagern, was wir nicht brauchen können
wir lagern das für "immer" (das ist nur eine Phrase)
wir wissen aber nicht wie lange es überhaupt realistisch möglich ist
wir hoffen das es dann weg ist (aus den Augen, aus dem Sinn?!?!)

Viele Gemeinsamkeiten! Machen das aber nicht sicherer bzw. verlässlicher.
Also lieber weg von den fossilen und hin zur erneuerbaren Energie.

Donnerstag, 7. April 2011

Wie baut man ein Atomkraftwerk ab?

Greenpeace hat am Beispiel des AKW Obrigheim, das 2005 vom Netz genommen wurde aufgezeigt, wie man ein Atomkraftwerk abbaut.

Der Abbau wird insgesamt mehr als 10 Jahre in Anspruch nehmen und ca. 500 Millionen Euro kosten. Dabei werden 275.000 Tonnen Material abgebaut, davon sind ca. 2.300 Tonnen radioaktiver Abfall.

Und nach der Demontage bleiben die abgebrannten radioaktiven Brennstäbe noch bis zu 40 Jahre in einem Zwischenlager auf dem Kraftwerksgelände gelagert.

In Deutschland gibt es heute 17 produktive Atomkraftwerke. Wenn wir diese vom Netz nehmen, sind sie noch nicht abgebaut. An dem Beispiel kann jeder für sich mal hochrechnen, welcher zeitliche Aufwand, welche Kosten und wie viel radioaktiver Abfall da noch auf uns zukommen - abgesehen von dem Abfall des täglichen Verbrauchs so eines AKWs, wie Brennstäbe.

Hier der Greenpeace Artikel: Link

Freitag, 13. August 2010

Der Atomkonsens und jeder soll ein Zwischenlager haben

Ich weiß ja nicht ob ihr das schon wusstet, aber auch ihr habt längst ein Zwischenlager für Atommüll vor der Tür.

In der Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Energieversorgungsunternehmen vom 14. Juni 2000 findet sich unter IV. Entsorgung der Punkt 1. Zwischenlager mit folgendem Text:
„Die Energieversorgungsunternehmen errichten so zügig wie möglich an den Standorten der KKW oder in deren Nähe ein Zwischenlager…“

Die Energieversorger waren nicht untätig und haben noch 2000 die 12 Zwischenlager beantragt. Die Genehmigungen kamen dann nach und nach bis Dezember 2003. Aktuell gibt es 12 Zwischenlager für Atomarenmüll in Deutschland. Diese sind, wie schon Vereinbart, direkt beim KKW angesiedelte Hallen – soviel zur Sicherheit. Spart ja auch CO2 und Polizeieinsatzkosten beim Transport des giftigen Mülls.
Und am 22.09.2003 wurde das Atomare Zwischenlager in Ohu bei Landshut genehmigt.

Jetzt wollen die Energieversorger den Ausstieg aus dem Ausstieg. Heißt das auch, den Ausstieg aus den lokalen Zwischenlagern?
Wohl eher nicht!!! Also sammelt sich weiter der radioaktive Müll in unserer Nachbarschaft an - na herzlichen Glückwunsch.