Klar weiß ich was ich esse, werden die meisten jetzt sagen und auf den ersten Blick scheint das auch richtig. Denn wenn man einen Erdbeerjoghurt kauft dann besteht der aus Erdbeeren, Milch, vielleicht noch Zucker oder wenn man Essiggurken kauft, dann kommen da Gurken rein, Essig, Wasser, vielleicht noch Zwiebel und Gewürze.
Soviel zur Theorie - dann empfehle ich euch mal die Inhaltsangaben von diesen Produkten zu lesen und auch ein Produkt von verschiedenen Herstellern zu vergleichen. Was es da für Unterschiede in den Inhaltsstoffen gibt, das wird euch überraschen. Da sind bei manchen Herstellern in Essiggurken mal schnell Konservierungsstoffe oder Aromastoffe enthalten bei andern wieder nicht. Beim Joghurt sind Geschmacksstoffe, Aromen, ... enthalten und ihr werdet bei vielen weitern Produkten auf der Zutatenliste z.B. Aromen finden, wo man sie gar nicht vermuten würde.
Wenn ich ein Produkt habe von verschiedenen Herstellern habe und das eine enthält so "komische" Zusatzstoffe, dann lasse ich das lieber im Regal und entscheide mich für weniger Zusätze. Denn mir stellt sich da die Frage, warum müssen diese Zusatzstoffe sein und muss ich die meinem Körper zumuten?
Also wie immer schön die Augen offen halten und nachlesen was in unseren Lebensmitteln steckt!
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Dienstag, 10. Mai 2011
Freitag, 25. März 2011
Wusstest Du schon, dass …
... Gewürzfälscherei im Mittelalter mit zu den schwersten Verbrechen gehörte und sogar mit dem Tode bestraft wurde.
Heute ist das ganz "normal" und es werden damit sogar Milliarden Gewinne gemacht.
Hier einige Beispiele:
Aromastoffe, Farbstoffe, Geschmacksverstärker, Antioxidationsmittel, Konservierungsstoffe, Emulgatoren, Gelier- oder Verdickungsmittel, Pack- und Treibgase, Säuerungsmittel und Säureregulatoren, Süßungsmittel, Trennmittel, ...
Heute ist das ganz "normal" und es werden damit sogar Milliarden Gewinne gemacht.
Hier einige Beispiele:
Aromastoffe, Farbstoffe, Geschmacksverstärker, Antioxidationsmittel, Konservierungsstoffe, Emulgatoren, Gelier- oder Verdickungsmittel, Pack- und Treibgase, Säuerungsmittel und Säureregulatoren, Süßungsmittel, Trennmittel, ...
Mittwoch, 23. Februar 2011
Die Chemiegiganten als Nahrungsmittelproduzenten
Klingt nicht grade vertrauenserweckend aber bei einem Blick hinter die Kulissen landet man immer wieder bei den großen der Chemieindustrie oder Biotechnologie.
Ich spreche gar nicht von Zusatzstoffen, Farbstoffen, ... Heute geht’s zurück bis vor die "Geburtsstunde" unserer Nahrungsmittel und wir landen beim Saatgut.
Heute kommt das Saatgut von Saatgutherstellern z.B. Pionieer, Monsanto, BASF, ...
Als Beispiel möchte ich Sojaanbau in den USA heranziehen. Dort wird von Monsanto lizensiertes Saatgut vertrieben, das durch Genveränderung "Roundup ready" gemacht wurde. Roundup ist ein Unkrautvernichtungsmittel, das auf den Feldern alles ausmerzt außer die veränderte Sojapflanze - das ist schon praktisch. Vor allem, weil Monsanto auch noch das Roundup verkauft - Zufälle gibt’s.
Aber weiter im Text. Die Landwirte kaufen das Saatgut von Monsanto, brigen es auf den Feldern aus und ernten es. Von der Ernte darf kein Saatgut aufgehoben werden - so wie das früher war - sondern es muss wieder neues von Monsanto gekauft werden.
Bringt ein Landwirt doch gebunkertes Saatgut aus, wird er wegen Lizenzrechtsverletzung vor Gericht gezerrt.
Wenn ein Landwirt nun lizenzfreies Saatgut hat, dieses auf die Felder ausbringt, ist das bis jetzt mal unproblematisch. Sollte sich durch den Pollenflug von einem "Monsanto-Feld" aber die genetische Basis des freien Saatgutes verändern, wird auch er von Monsanto wegen Verletzung des Lizenzrechtes vor Gericht gezerrt und das ganze dauert so lange, bis einer aufgibt - wer das wohl sein wird.
Und das Ende vom Lied: alle bauen genveränderten Soja an und kaufen brav beim Monopolisten.
Gut, dass wir in Deutschland sind!!! Hier dürfen noch keine Genveränderten Pflanzen angebaut werden, hier gibt es keine Patente auf Pflanzen und hier sind die Monopolisten noch etwas kleiner bzw. weniger mächtig.
Mein Wunsch ist, dass es so bleibt und ich werde meinen Teil dazu beitragen, also immer schön "ohne Gentechnik"
Ich spreche gar nicht von Zusatzstoffen, Farbstoffen, ... Heute geht’s zurück bis vor die "Geburtsstunde" unserer Nahrungsmittel und wir landen beim Saatgut.
Heute kommt das Saatgut von Saatgutherstellern z.B. Pionieer, Monsanto, BASF, ...
Als Beispiel möchte ich Sojaanbau in den USA heranziehen. Dort wird von Monsanto lizensiertes Saatgut vertrieben, das durch Genveränderung "Roundup ready" gemacht wurde. Roundup ist ein Unkrautvernichtungsmittel, das auf den Feldern alles ausmerzt außer die veränderte Sojapflanze - das ist schon praktisch. Vor allem, weil Monsanto auch noch das Roundup verkauft - Zufälle gibt’s.
Aber weiter im Text. Die Landwirte kaufen das Saatgut von Monsanto, brigen es auf den Feldern aus und ernten es. Von der Ernte darf kein Saatgut aufgehoben werden - so wie das früher war - sondern es muss wieder neues von Monsanto gekauft werden.
Bringt ein Landwirt doch gebunkertes Saatgut aus, wird er wegen Lizenzrechtsverletzung vor Gericht gezerrt.
Wenn ein Landwirt nun lizenzfreies Saatgut hat, dieses auf die Felder ausbringt, ist das bis jetzt mal unproblematisch. Sollte sich durch den Pollenflug von einem "Monsanto-Feld" aber die genetische Basis des freien Saatgutes verändern, wird auch er von Monsanto wegen Verletzung des Lizenzrechtes vor Gericht gezerrt und das ganze dauert so lange, bis einer aufgibt - wer das wohl sein wird.
Und das Ende vom Lied: alle bauen genveränderten Soja an und kaufen brav beim Monopolisten.
Gut, dass wir in Deutschland sind!!! Hier dürfen noch keine Genveränderten Pflanzen angebaut werden, hier gibt es keine Patente auf Pflanzen und hier sind die Monopolisten noch etwas kleiner bzw. weniger mächtig.
Mein Wunsch ist, dass es so bleibt und ich werde meinen Teil dazu beitragen, also immer schön "ohne Gentechnik"
Mittwoch, 25. August 2010
Aromen: natürlich, naturidentisch oder künstlich?
Natürlich oder naturidentisch, klingt auf den ersten Blick doch schon mal ganz gut und ein Unterschied dürfte da ja auch keiner sein.
Oder? Doch!!!
Natürliche Aromastoffe werden mittels verschiedener Möglichkeiten aus pflanzlichen oder tierischen Ausgangsstoffen gewonnen. Natürliche Aromen sind in der Regel nicht aus der Frucht (z.B. Erdbeere) gewonnen, sondern stammen aus Schimmelpilz- oder Bakterienkulturen, die entsprechende Aromastoffe produzieren.
Ist es allerdings als „natürliches Erdbeeraroma“ gekennzeichnet, so muss es dagegen „fast ausschließlich“ aus der angegebenen Zutat stammen.
Naturidentische Aromastoffe sind den in der Natur vorkommenden Aromastoffen chemisch gleich, werden jedoch im Labor synthetisiert, z. B. Vanillin.
Künstliche Aromen sind chemische Verbindungen, die in der Natur so nicht vorkommen.
Also Augen auf beim „Aroma-Kauf“ und immer schön aufs Etikett achten.
Oder? Doch!!!
Natürliche Aromastoffe werden mittels verschiedener Möglichkeiten aus pflanzlichen oder tierischen Ausgangsstoffen gewonnen. Natürliche Aromen sind in der Regel nicht aus der Frucht (z.B. Erdbeere) gewonnen, sondern stammen aus Schimmelpilz- oder Bakterienkulturen, die entsprechende Aromastoffe produzieren.
Ist es allerdings als „natürliches Erdbeeraroma“ gekennzeichnet, so muss es dagegen „fast ausschließlich“ aus der angegebenen Zutat stammen.
Naturidentische Aromastoffe sind den in der Natur vorkommenden Aromastoffen chemisch gleich, werden jedoch im Labor synthetisiert, z. B. Vanillin.
Künstliche Aromen sind chemische Verbindungen, die in der Natur so nicht vorkommen.
Also Augen auf beim „Aroma-Kauf“ und immer schön aufs Etikett achten.
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