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Samstag, 14. September 2019

Österreich wird ein Stück mehr Atomstrom-Frei

Österreich selbst hat nie Atomstrom produziert, doch war der importierte Strom bisher nicht garantiert Atomstrom-Frei. Das hat sich zum 01.01.2013 geändert.

Zukünftig wird jede importierte Kilowattstunde Strom mit einem Herkunftszertifikat belegen, dass sie Atomstrom-Frei ist. Dazu haben sich die österreichischen Energieversorger verpflichteten. Im ersten Schritt greift diese freiwillige Verpflichtung für den an Haushaltskunden gelieferten Strom. Der Strom für Industriekunden wird bis Ende 2015 Atomstrom-Frei. Grund für diese verlängerte Phase sind bestehende Lieferverträge.

Diese Entscheidung ist auch ein Statement zu den geplanten Erweiterungen von Atomkraftwerken in Europa z.B. Tschechien, von wo Österreich bisher Strom importierte.

Montag, 9. September 2013

Fukushima, unter Kontrolle sieht für mich anders aus!

Nachdem es die letzte Zeit um das havarierte Atomkraftwerk in Fukushima wieder etwas ruhiger war, kommt jetzt wieder eine Hiobsbotschaft.

In Fukushima gibt es neue Lecks, es tritt radioaktiv verseuchtes Wasser aus. Die Messwerte sind um das 18-fache höher als bisher gemeldet. Grund für den dramatischen Anstieg, man hat die Werte mit anderen Messgeräten nachgeprüft. Die jetzt gemessenen 1800 Millisievert pro Stunde gelten über die Dauer von 4 Stunden für einen Menschen als tödlich.

Würde die Geschichte in einem Hollywood Blockbuster erzählt, dann würde man das als übertrieben abtun.

Wenn ich mir vorstelle, was da in einem hoch technisierten Land wie Japan abläuft, dann bekomme ich Angst wenn manch anderes Land ein Atomkraftwerk hat oder eines will.

Das was wir als Verbraucher in Deutschland tun können, ist zum einen dafür zu sorgen, dass unsere Atomkraftwerke überflüssig werden indem wir auf Ökostrom umsteigen. Zum zweiten können wir Banken meiden, die unser erspartes in ausländische Kraftwerksprojekte investieren.

Weitere Infos:
http://www.atomausstieg-selber-machen.de/

Samstag, 15. Juni 2013

Das Erbe der Atomlobby

Heute möchte ich euch mal eine kurze Info-Sammlung zu aktuellen Themen rund um die Atomkraft geben.

Sellafield (UK): ein Nuklearkomplex bestehend aus Brennelementefabrik, Kernreaktoren, Wiederaufarbeitungsanlagen und einem 1957 bei einem Feuer beschädigten Plutoniumbrüters. Die angefallenen Abfälle lagern in undichten Tanks und müssen mit der Ruine des Plutoniumbrüters entsorgt werden. Das soll bis 2120 ca. 78 Milliarden Euro kosten.

Hanford (USA): sechs Atommülltanks der ehemaligen Plutoniumfabrik sind undicht und es tritt nuklearer Abfall aus.

Fukushima (JP): immer wieder gibt es Zwischenfälle auf dem Gelände des ehemaligen Reaktors z.B. radioaktiv belastetes Wasser tritt aus undichten Tanks aus

Vielleicht ein Anreiz für den einen oder anderen zu einem echten Ökostromanbieter zu wechseln und der Atomlobby die Macht zu nehmen.

Weitere Infos:Atomausstieg selber machen!

Donnerstag, 18. April 2013

Meine kleine Energiewende – Teil 3

Aus meiner kleinen Energiewende wurde unsere kleine Energiewende.

Da mich dieses Thema sehr viel beschäftigt hat und auch weiter beschäftigen wird, mussten natürlich mein Umfeld da ein bisschen mit "leiden". Doch genau das hat aus meiner kleinen Energiewende unsere kleine Energiewende gemacht.

So haben sich zwei Freundinnen dafür entschieden, zu einem "echten" Ökostromanbieter zu wechseln. Für beide ergab sich  durch den Wechsel vom Grundversorger zum Ökostromanbieter sogar eine kleine Einsparung. Im zweiten Fall konnte durch die Optimierungsmaßnahmen eine Reduzierung des Stromverbrauches um 50% erreicht werden. Was sich am Ende natürlich viel deutlicher auf die Kosten ausgewirkt hat als die vorherige Berechnung.

Mit mir sind das dann drei erfolgreiche Beispiele für einen Schritt in die richtige Richtung zu einer sauberen Zukunft.

Wer Interesse hat aber noch mehr Infos haben möchte, kann gerne hier im Blog einen Kommentar hinterlassen oder einfach eine Email schreiben.

Montag, 15. April 2013

Meine kleine Energiewende – Teil 2

Den Stromverbrauch zu reduzieren ist etwas das Zeit braucht. Es macht es keinen Sinn wahllos alle Elektrogeräte oder Lampen auszutauschen sondern ein logisches Vorgehen sollte man hier an den Tag legen.

Was man aber jederzeit und mit wenig Aufwand machen kann, ist der Wechsel zu einem "echten" Ökostromanbieter. Das geht schnell, ohne viel Aufwand, setzt ein Zeichen und fördert den Ausbau erneuerbarer Energien und nicht die Atom-Konzerne.

Wichtig aus meiner Sicht, dass es sich um "echten" Ökostrom handelt. Was ist "echter" Ökostrom?

Bei den großen Konzernen gibt es mittlerweile auch Ökostromtarife. Doch dieser Strom kommt meist aus bereits bestehenden Wasserkraftwerken. Das bedeutet, dieser Strom ist heute schon im Netz und wird im "normalen" Stromtarif verkauft. Jetzt löst man diesen Wasserstrom aus dem Normaltarif und verkauft ihn teurer als Ökostrom.

Was haben wir damit gewonnen? Nix!

Ein "echter" Ökostromanbieter hat im Preis eine Neuanlagenförderung enthalten oder verpflichtet sich den Strom aus neuen Anlagen zu liefern d.h. der Ökostrom im Netz wird mehr.


Weitere Artikel:
Atomausstieg einfach selber machen

Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom – die zweite
Atomausstieg einfach selber machen - die dritte
Der Stromsee oder kommt aus der Steckdose „grüner Strom“
Die Energiewende hat begonnen aber Ökostrom nicht gleich Ökostrom
Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom
Atomkraft nein Danke - heute noch auf Ökostrom umsteigen
Etikettenschwindel beim Ökostrom
Ökostrom muss nicht teuer sein

Wieder ein Rekordwert beim Strom-Export


Könnt ihr euch noch an die Horrorszenarien erinnern, die uns zu Beginn des Atomausstiegs aufgezeigt wurden und was ist seit dem eingetroffen?

Kein Blackout, keine Stromlücke, kein gar nichts bis jetzt und der letzte Winter war lang und grau. Also eigentlich genau der richtige Kandidat für die Szenarien doch nichts geschehen.

Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes sprechen sogar eine ganz andere Sprache. Deutschland hat 2012 viel mehr Strom exportiert als importiert. Das beutet, wir könnten unseren eigenen Strombedarf decken. Die Schwierigkeit heute ist noch die Speicherung des Stroms, dafür müssen wir noch die ein oder andere effektive Lösung finden.

Die Zahlen sagen sogar noch deutlicher wo wir stehen, denn wir hatten 2012 fast vier Mal so viel Überschuss als 2011. Wir haben fast 23 TWh (Terrawatt Stunden) mehr exportiert als importiert. Wenn man das mal umrechnet, dann sind das 23.000.000 MWh (Megawatt Stunden). Ein vier Personenhaushalt verbraucht im Durchschnitt ca. 5 MWh (sind 5000 kWh) pro Jahr, jetzt könnt ihr selbst ein Bild machen welchen Überschuss wir letztes Jahr erzeugt haben.

Weitere Artikel:
Die Stromlücke des Stromexport-Weltmeisters Deutschland?!?!

Es bleibt dabei, Deutschland ist weiter Strom-Exporteur
Weit und breit keine Stromlücke in Sicht

Samstag, 13. April 2013

Meine kleine Energiewende – Teil 1

Heute möchte ich euch mal einen Einblick in meine Aktivitäten und Beiträge zu meiner kleinen Energiewende geben. Ich denke, wenn jeder einen Beitrag leistet, dann können wir die Wende ohne Einschränkungen schaffen.

Einer der wichtigsten und aus meiner Sicht einfachsten Schritte ist es den eigene Stromverbrauch zu optimieren. Wir haben bei uns zu Hause den Stromverbrauch über die letzten Jahre reduziert obwohl wir heute mehr Geräte haben als zu Beginn der Optimierung.

Hier eine kurze Auflistung und unter weitere Artikel habe ich die bisherigen Tipps dazu nochmal zusammen gefasst.
  • Geräte mit Standby Funktion über eine schaltbare Steckdosenleiste ausschalten oder abstecken (TV, PC, ...)
  • Einsatz von LED Leuchtmitteln – je länger eine Leuchte in Betrieb ist des höher die Einsparung
  • Austausch von alten Elektrogeräten durch energieeffiziente
Wer von euch weitere Ideen und Vorschläge hat, kann diese gerne über einen Kommentar posten.

Weitere Artikel:Die Energiewende muss her und was jeder einzelne dafür tun kann
Reduzierung des Energieverbrauchs ohne Verzicht
Elektrogeräte Check lohnt sich
Umweltschutz beim Wäsche waschen
Der lange Weg zum "sauberen" Licht
Energiesparend kochen
Die "echte" Brücke vom Atomstrom zum Ökostrom
Stromeffizienz bei PC & Co
Neue Haushaltsgeräte fällig?

Mittwoch, 27. Februar 2013

Sparen durch die Energiewende

Momentan hört man es wieder aus allen Ecken, die Energiewende treibt den Strompreis in die Höhe.

Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) kommt in einer aktuellen Studie zu dem Ergebnis, dass langfristig die heimischen Erneuerbaren Energien billiger sein werden als die fossilen Energien. Hauptsächlich trägt dazu die Ersparnis aus den fehlenden Brennstoffkosten bei.

Je schneller wir eine 100-Prozentige Versorgung mit Erneuerbaren Energien erreicht haben, desto früher beginnt der Effekt der reduzierten Brennstoffkosten zu wirken.

Mittwoch, 30. Januar 2013

Umlage für Kohle- und Atomstrom deutlich höher als für die Erneuerbaren Energien

Immer wieder kommt es zu der Aussage, dass die Energiewende schuld an den hohen Strompreisen ist. Denn die EEG Umlage kommt direkt auf den Strompreis, Stand heute sind das 5,3 Cent je Kilowattstunde.
Da es direkt auf den Strompreis gerechnet wird und jeder Abnehmer durch die jährliche Rechnung sieht wie es mehr wird, schürt das Unmut gegen die Energiewende.
Im Gegensatz dazu die Umlagen für Kohle- und Atomstrom, die nicht auf der Stromrechnung erscheinen sondern über Steuern auf alle Bürger umgelegt werden.
Nach einer Studie des Forums Ökologische-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) aus dem letzten Jahr, kommt man auf 10,2 Cent je Kilowattstunde für Kohle- und Atomstrom, wenn man alle bisher angefallenen Kosten summiert.
Damit liegt die Umlage für Erneuerbare Energien heute bei 50% verglichen mit der Umlage für Kohle- und Atomstrom.

Donnerstag, 31. Mai 2012

Ökostrom muss nicht teuer sein

Viele glauben, dass ein Wechsel zu einem Ökostromanbieter viel teurer ist, als der "normale" Strom.

 

An mehreren Beispielen in meinem privaten Umfeld, hat sich mittlerweile gezeigt, dass sich die Mehrkosten in einem Bereich von unter 5€ pro Jahr bewegen. Wenn der Anbieter zudem noch einen Wechselbonus oder ein "Kunden werben Kunden" Programm hat, dann kommt am Ende sogar ein Plus dabei raus.

 

Der Aufwand für eine Wechsel liegt bei ca. 1 – 2 Stunden incl. einer Berechnung der zukünftigen Kosten.

Wenn man das alles zusammen nimmt, dann kann ich jedem nur empfehlen, sich das einmal auszurechnen und dann zu entscheiden, ob sich ein Wechsel lohnt.

 

Hier gibt's mehr Infos:
Atomaussieg selber machen

Montag, 26. März 2012

Ökostrom muss nicht teuer sein

Viele glauben, dass ein Wechsel zu einem Ökostromanbieter viel teurer ist, als der "normale" Strom.

An mehreren Beispielen, hat sich mittlerweile gezeigt, dass sich die Mehrkosten in einem Bereich von unter 5€ pro Jahr bewegen. Wenn der Anbieter zudem noch einen Wechselbonus oder ein "Kunden werben Kunden" Programm hat, dann kommt am Ende sogar ein Plus dabei raus.

Der Aufwand für eine Wechsel liegt bei ca. 1 – 2 Stunden incl. einer Berechnung der zukünftigen Kosten.
Wenn man das alles zusammen nimmt, dann kann ich jedem nur empfehlen, sich das einmal auszurechnen und dann zu entscheiden, ob sich ein Wechsel lohnt.

Hier gibt's mehr Infos:
Atomaussieg selber machen

Mittwoch, 22. Februar 2012

E.on, ein Schauspiel sondergleichen

Hauptdarsteller: Chef eines Energiekonzernes
Handlung: Verteidigung eines Stellenabbaus

1. Akt: Die Schuldigen
Die Energiewende wurde von der Politik "sehr schnell, fast schon überstürzt" beschlossen und der Konzern müsse sich nun dieser stellen.
2. Akt: Die Opfer
"Dies erfordert in hohem Maße neue Mittel, die können wir uns nur selbst erwirtschaften, und dafür müssen wir jetzt alle Prozesse so reformieren, und die Opfer bringen, damit wir an der Zukunft teilnehmen können."
3. Akt: Die Gewinner
"Gewinne der Vergangenheit von vor vielen Jahren sind nicht entscheidend. Sondern: Wie stehen wir heute da, wie stehen wir morgen da."

Das sind die Auszüge aus einem Interview auf tageschau.de mit dem E.on Chef.
Lieber E.on Chef, hätte ich meine Stromrechnungen die letzten Jahre nicht bezahlt und würde erklären, dass nicht die Vergangenheit entscheiden ist sondern, dass ich die Rechnungen heute und morgen bezahle, dann wäre das alles vergessen?
Ja? Dann fragen sie mich doch übermorgen nochmal.
Hätte ich nicht vor längerem zu einem Ökostromanbieter gewechselt, dann würde ich es heute noch machen und nicht erst übermorgen.

Donnerstag, 16. Februar 2012

Der Atommüll bedroht unser Leben

Das marode Atommülllager Asse bedroht unser Leben und es scheint wieder mal nur in Bürokratie, Diskussionen und Streitigkeiten wer Recht hat zu enden.

Täglich dringen in das Bergwerk wo 126.000 Fässer mit Atommüll lagern 10.000 bis 12.000 Liter Salzlauge ein. Wenn man sich diese Fakten vor Augen führt, dann müsste eigentlich jedem klar sein, die Fässer müssen raus und das so schnell als möglich. Denn Salzwasser und Metall, das ist jedem Autobesitzer bekannt, gibt Rost und Rost ist nicht gut – zumindest nicht an diesen Stellen.

Tritt Radioaktivität aus, wird es über kurz oder lang erstens unmöglich die Fässer sicher zu bergen und zusätzlich noch unbezahlbar. Zweitens wird die Radioaktivität ins Grundwasser eindringen und welche Folgen daraus entstehen, daran möchte man doch gar nicht denken.Wollen wir wirklich unsere Lebensgrundlage vergiften?
Trotzdem produzieren wir weiterhin Atommüll und haben keine Lösung – weder für den alten noch für den neuen Müll.

Weitere Artikel zu diesem Thema:
Atomstrom und wir Bürger sollen es wieder mal zahlen

Donnerstag, 9. Februar 2012

Energiewende als faule Ausrede

Heute möchte ich euch ein Interview auf der Webseite von Greenpeace mit dem Titel "Energiewende als faule Ausrede" ans Herz legen.

Ich finde es zeigt sehr gut die Versäumnisse der letzten Jahre auf, die Gründe für diese Versäumnisse und was die Zukunft für Chance bringen kann/wird.

Link zum Interview:
Energiewende als faule Ausrede

Freitag, 20. Januar 2012

"Vorsicht: Radioaktive Bank!"

Das ist ein Slogan der Organisation Urgewald e.V. und dahinter steckt die Frage, ob eine Bank beiträgt die Atomindustrie zu finanzieren.

Wer sich näher dazu informieren will, ob seine Bank "radioaktiv" ist, der findet viele Information auf der Homepage von Urgewald. Des weiteren gibt es dort Empfehlungen für atom- und kohlefreie Alternativen.

Weiter Informationen:
Homepage von Urgewald e.V.

Mittwoch, 30. November 2011

Solange der Staat bezahlt halten alle die Füße still aber wehe es kommt mal anders

Jetzt geht der Kampf ums Geld los, Deutschlands größter Atomstromproduzent zieht vor das Bundesverfassungsgericht.

Die Klage von E.on richtet sich nach Aussage des Unternehmens ausdrücklich nicht gegen die Energiewende – was ja auch mehr als nur lächerlich wäre. Es geht dem Konzern um die Aktionäre und das die Gesetzesänderung ein starker Angriff unter anderem auf die Eigentumsrechte ist. Laut der Zeitung "Die Welt" macht E.ON in der Klageschrift einen Vermögensschaden im hohen einstelligen Milliardenbereich geltend.

Da versucht man mal wieder die Versäumnisse der letzten Jahre zu kompensieren und das ganze auf dem Rücken der Steuerzahler auszutragen. Wir haben die Atom-Forschung mit bezahlt, als nächstes mussten wir den Bau der Atomkraftwerke subventionieren, weiter bezahlen wir für den produzierten Abfall, die Zwischenlagerung, die Endlagerung, … und jetzt bezahlen wir auch noch, eine Entschädigung, weil sich der Konzern weiterhin auf die Gewinne aus dem Atomstrom eingestellt hatte. Da soll er mal lieber die Bürger glücklich machen, statt sich immer nur um das Glück der Aktionäre zu kümmern, die haben ihm die letzten Jahre bestimmt nicht die finanzielle Unterstützung zukommen lassen wie wir.

Weiter Artikel zu diesem Thema:
E.on ist/war der größte deutsche Atomstromproduzent

Samstag, 26. November 2011

Wenn der Windstrom ungenutzt verpufft

In diesem Jahr verpuffte eine ganze Menge CO2-freier Strom aus Windkraftanlagen, weil die Stromnetze nicht mehr in der Lage waren diese zu transportieren.

Das traurige an der Situation ist, dass es über die letzten Jahre versäumt wurde die Stromnetze auszubauen. Wenn wir dafür nicht schnell eine gute Lösung finden, dann wird die Energiewende dadurch zurück geworfen, dass wir den Strom nicht zum Verbraucher bringen und dann werden die Schuldzuweisungen wieder von einer zur anderen Seite gehen.

Schlimm an der Sache ist aber, dass der Windstrom-Produzent vom Netzbetreiber einen Entschädigung für den verpufften Windstrom bekommen muss und das am Ende wieder auf den Verbraucher umgelegt wird. Der Verantwortliche – in diesem Fall die Netzbetreiber – sind wieder mal fein raus. Sie haben die letzten Jahre geschlafen und statt die Konsequenzen tragen zu müssen, legen sie diese einfach auf den Verbraucher um, der kann sich ja nicht wehren.

Weiter Artikel zu diesem Thema:
Grünes Gas entlastet die Stromnetze
Grünes Gas oder wie Gas grünen Strom speichert

Freitag, 25. November 2011

Österreich arbeitet weiter am Anti-Atomkurs

Mit zwei Rechtsgutachten wurde jetzt bestätigt, dass ein Importverbot von Atomstrom sowohl nach EU- als auch WTO-Recht (Welt Handel Organisation) möglich ist.

Nachdem zum 01.07.2011 festgelegt wurde, dass nur noch Strom importiert werden darf, dessen Herkunft nachweisbar ist. Der für Herbst 2011 geplante 2. Schritt ist noch nicht erreicht, doch ist mit den Gutachten ein wichtiges Stück Rechtssicherheit geschaffen worden.

Das wäre auch eine Möglichkeit für Deutschland ein deutliches Zeichen für seine Partner und Nachbarländer zu setzten. Denn je mehr Länder sich zu so einem Schritt entschließen, desto unwirtschaftlicher wird es ein Atomkraftwerk zu bauen – das heißt, wir müssen nicht dagegen kämpfen sondern der Markt würde das für uns regeln.

Weiter Artikel zum Thema:
Österreich weiter auf Anti-Atomkurs

Dienstag, 22. November 2011

E.on ist/war der größte deutsche Atomstromproduzent

Für das lange festhalten an der Atomkraft bekommt E.on jetzt die Rechnung. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Gewinn von Januar bis September drastisch eingebrochen.

Einer der Gründe ist das Abschalten von mehreren Atomkraftwerken durch den "Ausstieg". Das betrifft Deutschlands größten Atomstromproduzenten natürlich besonders. Doch ist das Thema mit dem Ausstieg nicht so ganz neu und man hätte genügend Zeit gehabt sich auf die Zukunft auszurichten. Doch warum auf die Millionen verzichten bzw. die Millionen in die Zukunft zu investieren, wenn uns die Politik so wohlgesonnen ist.

Tja, so ändern sich die Zeiten und ich hoffe, dass sich viele Menschen auch für einen echten Ökostromanbieter entschieden haben, denn das setzt die großen Konzerne zusätzlich unter Druck.

Freitag, 18. November 2011

Grünes Gas entlastet die Stromnetze

Wie Grünes Gas den überschüssigen Ökostrom nutzbar machen kann, hab ich in einem früheren Artikel schon beschrieben und jetzt wird es Wirklichkeit.

Nach neuesten Zahlen ging im vergangenen Jahr Ökostrom verloren, der mehr als 30.000 Haushalte für ein Jahr versorgen hätte können. Grund für diese Verluste sind die überlasteten Stromnetze.

Greenpeace Energy setzt auf die Gas aus Strom Technik und bietet einen neuen Tarif proWindgas an. Anfänglich werden die Kunden noch mit Erdgas beliefert, ab 2012 wird dann schrittweise der Windgas-Anteil erhöht.

Weitere Artikel zu diesem Thema:
Grünes Gas oder wie Gas grünen Strom speichert

Weiter Informationen zu diesem Thema:
Greenpeace Energy