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Dienstag, 15. Februar 2011

Wo Nano drin ist, steht`s oft nicht drauf

Nano-Partikel kommen in immer mehr Artikel des täglichen Bedarfs vor. Damit erreicht man tolle neue Eigenschaften bei z.B. Kosmetika, Wandfarbe, Bettwäsche, ...

Durch den Einsatz entstehen aber auch Risiken für die Gesundheit. Es gibt Hinweise auf giftige Wirkung von Nano-Materialien und viele der Partikel können bei Mensch und Tier die Blut-Hirn-Schranke überwinden, wie Forscher heraus gefunden haben.

Da es derzeit keine Kennzeichnungspflicht für Nano-Materialien gibt, hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat eine Internet-Datenbank mit rund 200 Produkten angelegt, in der sich Verbraucher informieren können, wo Nano-Partikel enthalten sind.

Ab 2010 sind Kosmetik-Firmen durch die EU verpflichtet den Einsatz von Nano-Partikeln in ihren Produkten zu kennzeichnen.

Hier der Link zur Datenbank:

Mittwoch, 16. Juni 2010

Nano-Technologie: Fluch oder Segen?

Bislang ist weitgehend ungeklärt, welche Auswirkungen die winzigen Teilchen auf den Menschen haben. Dabei ist sicher, dass bestimmte Sorten von Nano-Partikeln ebenso giftig sind wie gefährliche Chemikalien.
Für problematisch halten Wissenschaftler besonders Produkte, bei denen der Mensch die Partikel einatmet – etwa bei Deo-Sprays. Weniger besorgniserregend sind erste Untersuchungen zum Verschlucken (etwa bei Lebensmitteln).

Die Deo-Sprays sollte man lieber im Regal stehen lassen. Auch einige Sonnencremes enthalten Nano-Teilchen. Da wir sie unmittelbar auf die Haut auftragen, raten Wissenschaftler davon ab. Wenig empfehlenswert ist antibakterielle Unterwäsche mit „Nano-Silber“, weil die Teilchen nach und nach ausgewaschen werden.
Weniger problematisch sind dagegen Schuhcremes. Und bei Batterien oder einem mit Nano-Lack behandelten Auto besteht normalerweise kein Risiko, weil die Teilchen fest gebunden sind und nicht in die Umwelt gelangen.

Hier gehts zum gesamten Artikel beim radioBerlin 88,8