Sonntag, 31. März 2013

Windräder und Photovoltaikanlagen verschandeln die Umwelt?

Immer wieder lese oder höre ich Aussagen, dass Windräder und Photovoltaikanlagen die Umwelt bzw. die Aussicht verschandeln. Ich kann es nicht mehr hören und deshalb will ich dazu jetzt mal Stellung beziehen.

Liebe Leute, ist denn ein Atom-, Kohle- oder Gaskraftwerk schöner bzw. verschandelt das die Umwelt weniger?

Ich gebe zu, die meisten sehen sie vielleicht seltener aber deshalb sind sie auch da. Ist es nicht so, dass diese Kraftwerke zwar nicht die Umwelt verschandeln aber sie dafür bedrohen? Nicht nur mit Abgasen oder dem Atommüll, für den es keine 100% Lösung geben wird. Auch mit der Gewinnung der notwendigen Rohstoffe z.B. Abbau von Kohle egal wo auf der Welt, die Förderung von Gas (vielleicht bald mit Fracking) oder die Förderung von Uran unter teilweise Menschen unwürdigen Bedingungen.

Also wenn ich das mal so zusammen denke, dann sind Windräder im Landschaftsbild oder Photovoltaikanlagen im Stadtbild das kleinere Übel für uns alle.

Weitere Artikel:
"Fracking" die neue Gefahr bei der Energiegewinnung

Montag, 11. März 2013

Neue Haushaltsgeräte fällig?

Fragezeichen v1 kleinDas Öko-Institut hat kürzlich vier kurze Videos veröffentlich in denen erklärt wird worauf man beim Kauf von neuen Haushaltsgeräten achten sollte.

Dabei geht es z.B. um Stromverbrauch und Reparaturfreundlichkeit bei TV Geräten oder um gesundheitliche Aspekte bei Kaffeemaschine und Wasserkocher.

Die Videos sind unter folgendem Link zu finden:
Öko-Institut - Videoclips fürs nachhaltige Einkaufen

Freitag, 8. März 2013

Lokale statt zentrale Energieerzeugung?

Windpark1Ist die zentrale Energieerzeugung durch große Unternehmen ein Auslaufmodell und müssen wir beginnen lokaler zu denken?

In der Vergangenheit wurden die Kraftwerke da gebaut, wo die Energie benötigt wurden. Mit den Erneuerbaren Energien muss das jetzt angeblich anders sein. Windenergie muss im Norden und Sonnenenergie im Süden Deutschlands erzeugt werden. Damit alle dann Strom haben, müssen wir dicke Stromleitungen von Nord nach Süd bauen.

Nehmen wir einen Windpark in der Nordsee. Der liefert vermutlich mehr Strom als die selbe Zahl Windräder in Bayern. Rechnet man aber die Mehrkosten für den Bau der Windräder im Meer statt an Land und die Kosten für die zusätzlichen Stromleitungen von Nord nach Süd, könnte es doch effektiver sein die Windräder im Süden zu bauen.

Würden wir die Energieerzeugung über Deutschland verteilt lokalisieren, dann könnten möglicherweise die Kosten für die Energiewende geringer sein und die Bürger leichter einbezogen werden.