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Donnerstag, 24. November 2011

Ein bisschen Bisphenol zum Abschied


Bisphenol die umstrittene und viel diskutierte Substanz taucht jetzt wieder mal auf, in Thermodruckpapier. Bekannt von den Faxgeräten aber auch in vielen Kassensystemen verwendet. So bekommen wir am Ende von unserm Einkauf als Dank noch ein bisschen Bisphenol zum Abschied mit auf den Weg.

Experten warnen vor Gesundheitsschäden durch Bisphenol, in Babyflaschen wurde es jetzt verboten, ... Doch was passiert? Es taucht immer wieder auf.
Bisher kam Bisphenol immer in Zusammenhang mit Kunststoffen in die Kritik aber wie man hier sieht, treffen wir es wohl noch an vielen Stellen im Leben.

Mich ärgert es, dass man nicht einfach auf das Zeug verzichtet, wenn es im Verdacht steht Gesundheitsschädlich zu sein. Das wäre aus meiner Sicht die einfachste Möglichkeit. Aber es gibt derzeit wenig Alternativen für Bisphenol A (BPA) und Bisphenol S (BPS) und wenn, dann sind diese teurer. Und da landen wir wieder mal beim Geld - egal wie schädlich für die Leute an der Kasse oder die Verbraucher - Hauptsache das Geld stimmt.

Hier ein Tipp: So lange die Unternehmen auf die giftigen Stoffe setzen, sollten Verbraucher Kassenbons entweder ganz meiden oder sie sofort entsorgen – nicht im Altpapier, sondern im Restmüll. Denn auch in Recyclingpapier wurden die Stoffe schon nachgewiesen.

Dienstag, 26. Juli 2011

Nur mal kurz nicht aufgepasst und schon ist man reingefallen

Letztens war ich einkaufen und hab Kartoffeln gekauft - soweit mal nix besonderes. Natürlich hab ich auch brav drauf geachtet, dass es Bio-Kartoffeln aus Deutschland sind - immer noch alles gut.

Doch dann zu Hause, beim öffnen des kleinen Kunststoffsackes stellte ich fest, dass dort die "böse 7" zu finden war. Für die, die den Artikel zur "bösen 7" noch nicht gelesen haben, eine kurze Erklärung: Die Kennzeichnung mit einer 7 (siehe Bild links) steht für Bisphenol A (BPA). Diese ist ein sehr umstrittener Stoff und steht im Verdacht sehr gesundheitsgefährdend zu sein.

Da versucht man bewusst einzukaufen und wenn man nur mal kurz einen Moment unaufmerksam ist, dann fällt man schon wieder rein.
Nach dieser Erfahrung hab ich in einem andern Supermarkt die Bio-Kartoffeln angeschaut und dort ist kein Bisphenol in der Verpackung enthalten.

Also wieder was gelernt: lieber zweimal schauen

Montag, 25. Juli 2011

Wie kann ich mich vor Bisphenol A schützen?

Hier einige Tipps der Verbraucherzentrale:

Vorsorglich sollte auf die Verwendung von Gegenständen aus Polycarbonat verzichtet werden. Die Ziffer "07" und das Kürzel "PC" oder "O" im Recyclingcode weisen auf diesen Kunststoff hin – allerdings ist diese Kennzeichnung freiwillig. Alternativ können Flaschen aus Glas oder anderen Kunststoffmaterialien, z.B. Polypropylen (Ziffer "05", Kürzel "PP") verwendet werden. Produkte von Herstellern, die bereits seit längerer Zeit freiwillig auf die Verwendung von BPA verzichten, sind an der Kennzeichnung "bpa-frei" oder "bpa-free" zu erkennen.

Falls nicht auf Flaschen und Gegenstände aus Polycarbonat verzichtet wird, ist zur Minimierung der Belastung mit BPA Folgendes zu beachten:
Verwendete Flaschen und Geschirr dürfen nicht beschädigt sein, d.h. keine Kratzspuren aufweisen
Lebensmittel sollen nicht in Kunststoffbehältern aus PC erhitzt werden, denn hierbei löst sich relativ viel BPA (vor allem beim Erhitzen in der Mikrowelle)
Lebensmittel im Topf erwärmen und danach in das gespülte Behältnisse füllen
Vor der Lagerung in Kunststoffbehältern aus PC die Lebensmittel gut abkühlen lassen.

"Im Sinne des vorsorgenden Verbraucherschutzes ist es notwendig, Menschen vor der Belastung mit BPA zu schützen, so lange eine gesundheitsschädliche Wirkung nicht auszuschließen ist" so eine Sprecherin der Verbraucherzentrale.

Mittwoch, 23. März 2011

Welche Stoffe sind im Plastik enthalten? - Update

Gestern Abend gab es bei Frontal21 einen Bericht über die Weichmacher in Kunststoffen. Es gibt Weichmacher auf Basis von Phthalaten, diese können durch ihre Hormon ähnliche Wirkung Unfruchtbarkeit bei Männern verursachen.

Dabei hat der BUND Staubproben nach dem Staubsaugen auf die Weichmacher überprüft. Es hat sich herausgestellt, dass Kinderzimmer und Kita's höher belastet sind als andere Räume. Der Grund für diese höheren Werte sind die vielen Spielzeuge aus Kunststoff aber auch z.B. in Regenkleidung, Gummistiefel, Platiktischdecken, ... Die Weichmacher dünsten mit der Zeit aus und belasten die Umwelt.

Die Produkte aus Weich-PVC sind an ihrer "speckig-glatten" Oberfläche erkennbar, teilweise sind sie auch mit "PVC" oder einem dreieckigen Recyclingsymbol mit der 3 gekennzeichnet.

Hier ist wieder mal der Verbraucher selbst gefragt sich zu schützen. Denn die Politik lässt sich da unendlich viel Zeit oder spielt es herunter.

Also wie immer: Augen auf beim Plastik kauf

Interview: Link
Video-Bericht: Link

Montag, 21. März 2011

Welche Stoffe sind im Plastik enthalten?

Welche Stoffe sind im Plastik enthalten?

Pirate-Y hat gefragt: "In dem Plastik sind auch BPA ähnliche Substanzen enthalten oder BPA selbst. Weisst Du dazu genaueres?"

BPA = Bisphenol A, ist ein Ausgangsstoff für Kunststoffe z.B. Polycarbonat (PC)

Es gibt dazu viele Studien und je nachdem von wem die Studie gesponsert wurde, ist das Ergebnis dieser. Mehr Infos über Kunststoffe und die Verschleierungen der Kunststoffindustrie gibt’s im Film Plastic-Planet, den kann ich nur empfehlen um sich ein Bild über Plastik zu machen.
Dort kommt auch raus, dass die Hersteller nicht genau preisgeben, welche Inhaltsstoffe sich in den Kunststoffen befinden. Man muss sich da auf die Hersteller verlassen, dass sie das liefern, was rechtlich in Ordnung ist.

Vor kurzem wurde Bisphenol A in Babyflaschen von der Bundesregierung verboten, siehe hier: Link

Für mich ist hier wieder mal vieles unklar und je mehr man sich damit beschäftigt, stellen sich mehr Fragen statt zufriedenstellende Antworten zu finden. Für mich habe ich beschlossen, so wenig Kunststoff zu verwenden wie möglich.

Freitag, 11. Februar 2011

NEWS - Regierung verbietet Bisphenol A in Babyflaschen

Hier gehts zum Spiegelartikel: Link

Ein guter Schritt aber nur ein erster, in anderen Verpackungen kann es nach wie vor vorhanden sein!!!
Und bis sich da was ändert, das kann dauern.
Siehe hier: Efsa-Wissenschaftler spülen Bisphenol A weich

Freitag, 14. Januar 2011

Bisphenol A oder die „Böse 7“ auf der „Tuppa“

Bisphenol A (BPA) ist ein sehr umstrittener Stoff, der zur Herstellung von Kunststoff verwendet wird.
Wichtig zu wissen ist, das Bisphenol A nur bei Polycarbonat verwendet wird. Zu erkennen ist an der Bezeichnung PC oder einer 7 (siehe Bild links), meist am Boden des Gefäßes.

Was sagt man BPA nach:
  • ist Gift für Spermien
  • wirkt wie ein weibliches Hormon
  • steht im Verdacht die Gehirnentwicklung zu schädigen und Brustkrebs auszulösen
  • kann zahlreiche andere Krankheiten auslösen
Einige dieser Aussagen werden massiv abgewehrt, weil es keine direkten Nachweise dafür gibt. Das ist in der heutigen Zeit aus meiner Sicht das Problem, denn man muss genau nachweisen, dass Krebs von BPA kommt. Wie sollte man das tun? Es reichert sich über Jahre im Körper an und beim einen verursacht es Krebs, beim andern nicht?!?

Toll!!! Soviel zum Verbraucherschutz.
Also bleibt uns nur eines übrig. Wir müssen uns selbst schützen und keine Produkte mehr verwenden, die BPA enthalten bzw. in BPA haltigen Kunststoffen verpackt sind.

Mittwoch, 4. August 2010

Die Mehrwegflasche braucht Hilfe

Wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, verschwindet immer mehr die Mehrwegflasche als Getränkeverpackung aus den Supermärkten. Besonders auffällig ist das bei den Discountern.

Ist es wirklich sinnvoll, eine Flasche herzustellen, den Inhalt zu verwenden, die Flasche zu vernichten (Recyceln) und wieder ein neue Falsche her zu stellen?
Statt wie die Mehrwegflasche sie zu spülen und bis zu 50-mal wieder zu verwenden.
Das spart Rohstoffe und CO2.

Das gilt gleichermaßen für Mehrwegflaschen aus Glas- und Kunststoff. Wobei hier aus meiner Sicht die Glasflasche klar bevorzugt werden sollte.
Grund hierfür ist, dass im Kunststoff Weichmacher enthalten sind z.B. Bisphenol A die sich aus dem Kunststoff lösen und ins Getränk übergehen. Diese stehen unter anderem im Verdacht unfruchtbar zu machen, die Gehirnentwicklung zu schädigen und Brustkrebs auszulösen.

Mittwoch, 14. April 2010

10 Möglichkeiten Plastikabfall zu vermeiden

Hallo,

ich möchte heute einmal 10 Möglichkeiten vorstellen mit denen man Plastikabfall vermeiden kann, ohne sich dabei besonders einschränken zu müssen. Meiner Ansicht nach gewinnt man dadurch sogar weil man bewusster einkauft.
  1. Keine Einkaufstüten sondern einen Einkaufskorb verwenden.
  2. Milch- bzw. Milchprodukte im Glas kaufen. Bei Edeka wird man noch realtiv gut fündig.
  3. Gemüse aus Bio- oder Gemüseläden dem einzelverpacktem aus dem Lebensmitteldiscounter vorziehen.
  4. Naturkosmetik bevorzugen; diese gibt es (z. B. www.weleda.de) in Glas und Aluverpackungen. Alu kann unendlich oft recycelt werden und enthält keine Giftstoffe oder hormonell wirksamen Substanzen.
  5. Mehrwegflaschen benutzen
  6. In der Küche auf Plastikbeutel und Frischhaltefolie verzichten; statt dessen lieber Gläser oder Kunststoffboxen.
  7. Putzmittel reduzieren, Ein Karton Zitronensäure in Pulverform oder eine Flasche Essigessenz reichen aus um Kalkablagerungen im ganzen Haus zu beseitigen. Waschmittel der Firma Ecover (www.ecover.com) haben z. B. mehrere Vorteile. Sie sind im Karton verpackt (sogar eine Dosierhilfe aus Pappe) und sie enthalten keine optischen Aufheller.
  8. Statt flüssiger Seife einfach wieder ein Seifenstück ins Bad legen.
  9. Tipps für ein plastikfreies Büro: Radiergummis aus Naturkautschuk, Holzlineale, Metallspitzer, nachfüllbare Textmarker und wiederbefüllbare Tintenpatronen
  10. Musik oder Programme legal downloaden
Inspiriert wurden wir übrigens von dem Film "Plastic Planet". Leider lief bzw. läuft dieser nur in wenigen Programmkinos aber wer die Möglichkeit hat sollte ihn sich unbedingt ansehen. (http://www.plastic-planet.de/kinofinder.html)
Der Film handelt vom Siegeszug des Plastiks und davon dass Kunststoffe aus unserer heutigen Welt nicht mehr wegzudenken sind. Er kritisiert aber auch unseren gedankenlosen Umgang damit.
Hier liefert er schockierende Einblicke und zeigt mit welcher Achtlosigkeit damit umgegangen wird.