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Montag, 12. August 2013

Genfood aus USA über die Hintertür Freihandelsabkommen

Die Zukunft könnte für uns Verbraucher immer schwieriger werden wenn wir ohne Genfood leben wollen. Heute ist in Deutschland der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen verboten, in den USA dagegen sind 90% von dem was auf den Feldern wächst gentechnisch verändert.

Bei den Verhandlungen zur Freihandelszone mit den USA wird es bei diesem Thema schwierig werden. In den USA ist Genfood ganz normal und viele verstehen unsere Haltung dazu nicht und die amerikanische Agrarlobby hat sich schon in Stellung gebracht und beginnt Druck aufzubauen.

Hoffentlich wird der Wiederstand den Druck aus USA aushalten sonst müssen wir als Verbraucher noch genauer auf die Kennzeichnung bzw. die Inhaltsstoffe der Produkte achten.

Samstag, 27. Juli 2013

Der Versuch das Trinkwasser zu privatisieren ist gescheitert

Regelmäßige Leser des Blogs erinnern sich vielleicht noch an den Artikel "Die EU will die Privatisierung von Wasser doch die Bürger sind anderer Meinung." vom Februar in dem es um die Privatisierung des Trinkwassers ging und was wir als Bürger dagegen tun können.

Es gab im Internet viele Aufrufe zu Protesten gegen dieses Vorhaben der EU-Kommission und die Proteste haben gewirkt. Die Wasserversorgung wird aus der umstrittenen EU-Konzessionrichtlinie genommen.

Mehr als 1,5 Millionen Menschen haben die Initiative "Wasser ist ein Menschenrecht - Right 2 Water" europaweit mit einer Unterschrift unterstütz und somit zum Erfolg gemacht.

Dienstag, 23. Juli 2013

Pestizide im Körper nachgewiesen oder vergiften wir uns freiwillig?

Das umstrittene Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat wurde nicht nur in deutschen Nahrungsmitteln gefunden sondern konnte auch in sieben von zehn Harnproben nachgewiesen werden.

Was das genau bedeutet ist nicht nachweisbar und man wird wie immer x Studien finden die nachweisen, dass es keine Auswirkungen hat und auf der anderen Seite y Studien, die auf das Gegenteil kommen.

Ich verzichte da auf jegliche Studie zu diesem Thema und denke mir, wenn sich ein Unkrautvernichtungsmittel im Körper nachweisen lässt ist das vermutlich nicht so ideal. Das bestätigt mich wieder in meiner Einkaufsstrategie wo möglich Bio zu kaufen, den bei Bio sind Pestizide nicht erlaubt.

Das schlimmste aus meiner Sicht ist, dass keiner was unternimmt – außer jeder selbst versucht sich durch bewusstes Einkaufen zu schützen.

Wer noch mehr dazu wissen möchte, hier Berichte in der der Süddeutschen Zeitung und auf swr.de.

Dienstag, 25. Juni 2013

Wissenswertes über die gekauften Produkte–schnell und einfach mit dem Smartphone.

Fragezeichen v1 kleinHeute gibt es mal einen Tipp wie man schnell und einfach an wissenswerte Infos über den gemachten Einkauf kommt.

Auf der Webseite von barcoo kann man nach dem gekauften Produkt suchen und man bekommt viele Zusatzinfos auf einen Blick z.B. die Lebensmittelampel, Kinder-Lebensmittel-Ampel, die Nachhaltigkeitsampel für den Hersteller, Inhaltsstoffe, Nutzermeinungen, …

Die Seite CODECHECK.INFO bietet aus meiner Sicht zusätzliche Infos z.B. Test und Bewertung der Inhaltsstoffe mit Hinweisen auf bedenkliche Stoffe und jeweils einer Erläuterung dazu.

Nicht jede dieser Seiten bietet die Infos zu allen Produkten, drum am besten auf beiden suchen. Mit einem Smartphone geht das ganze meist noch einfacher, die entsprechende App installieren und dann nur den Barcode scannen, schon werden die Infos direkt angezeigt. Wer Lust hat, kann über die Seiten auch fehlende Produkte ergänzen.

Donnerstag, 30. Mai 2013

Lebensmittelverschwendung vs. Erzeugung von Bio Lebensmittel

Vor einiger Zeit war das Thema Lebensmittelverschwendung in aller Munde und wird wohl keinem entgangen sein. Die Bundesregierung hat ja sogar für viel Geld eine App fürs Handy raus gebracht, die helfen soll überfällige Lebensmittel zu verbrauchen/verkochen.

In einem vorherigen Artikel habe ich über die enorme Verschwendung von Nahrungsmittel geschrieben, bevor sie überhaupt in den Geschäften landen. Wenn man dann noch dazu rechnet, dass ca. die Hälfte der Nahrungsmittel nochmal weggeworfen werden, dann sieht es fast danach aus, dass wir mehr von dem was erzeugt wird vernichten statt es zu verzehren.

Wenn wir diese Mengen besser einsetzten, dann sollte eine Versorgung mit hochwertigen Lebensmitteln in Bioqualität kein Problem sein und es könnte zum Standard werden.

Manchmal muss man sich aufraffen und sich was einfallen lassen um Lebensmittel zu verarbeiten statt sie weg zu werfen. Doch hat nicht jeder daraus schon mal ein neues/abgewandeltes Gericht gezaubert, das es ohne diese Situation nicht gegeben hätte?

Weiter Artikel:Nahrungsmittelproduktion auf Bio umstellen ist nicht möglich! Wirklich?

Weitere Infos:Zugut für die Tonne

Montag, 20. Mai 2013

Tomaten mit Geschmack, der neue Trend?

Fragezeichen v1 kleinLetztens habe ich von einem US Wissenschaftler gelesen, der den Tomaten wieder Geschmack und Nährstoffe geben will.

Wow, das nenne ich mal eine Erkenntnis. Jeder der eine Tomate auf der Terrasse oder im eigenen Garten gezogen hat, der kennt den Unterschied zu einer gekauften Tomate. Wer Lust dazu hat, hier eine kleine Hilfe.

Es reicht ein sonniger Terrassen oder Balkonplatz, am besten geschützt vor Regen, ein Pflanztopf mit ca. 30cm Durchmesser, einen kleinen Sack Bio Erde, eine Bio Tomatenpflanze, einen Stab zum festbinden der Pflanze, und evtl. ein bisschen Bio Dünger. Das ganze dann noch brav gießen und schon habt ihr nach kurzer Zeit geschmackvolle Bio Tomaten.

Unter anderem sagt man den Tomatenpflanzen nach, sie würden die Mücken fern halten.

Dienstag, 14. Mai 2013

Nahrungsmittelproduktion auf Bio umstellen ist nicht möglich! Wirklich?

Es gibt immer wieder die Aussagen, dass es nicht möglich ist auf den vorhandenen Agrarflächen genügend Bio-Nahrungsmittel anzubauen.

Die genannten Gründe warn so was wie auf einer konventionell bewirtschafteten Fläche kann man einen höheren Ertrag erwirtschaften. Würde man auf Bio umstellen, dann würden die Erträge nicht ausreichen. In der Vergangenheit habe ich das Argument akzeptiert. Ist ja nicht von der Hand zu weisen und ich kann es auch nicht wiederlegen. Doch nach und nach scheint mir das Argument immer unwirklicher zu werden.

Vor kurzem gab es einen Bericht im Fernsehen der die Ernte eines Kartoffelbauern zeigte. Dort wurde auf dem Feld schon aussortiert weil zu klein, zu groß, zu unförmig, … am Ende blieben von der Ernte nur ca. 50% übrig. Der Rest war Abfall weil er nicht zu den Vorstellungen der Lebensmittelkonzerne bzw. Verbraucher passt.

Warum wir Verbraucher so sind, weil es einfacher ist z.B. muss man bei kleinen Kartoffeln mehr schälen oder bei unförmigen ist das Schälen aufwändiger. Am Ende würde das bedeuten, wenn wir alle erzeugten Nahrungsmittel auch nutzen würden, könnte die vorhandenen Flächen ausreichen um uns mit Bio zu versorgen. Also einfach mal beim nächsten Einkauf drüber nachdenken.

Samstag, 11. Mai 2013

Es muss ja nicht gleich Vegan sein!

logo v1In letzter Zeit hört und liest man immer wieder über eine vegane Lebensweise und meist wird das mit einem leichten lächeln abgetan.

Ich selbst bin weder Vegetarier noch Veganer und habe das aus heutiger Sicht auch nicht vor. Doch wenn man sich diese Einstellungen in Ruhe ohne Vorurteile mal ansieht, dann kann jeder ohne großen Aufwand ein bisschen davon übernehmen und bringt damit auch ein bisschen Abwechslung in den Essensalltag.

Warum nicht mal einen veganen Zitronenkuchen versuchen oder mal ein veganes Gericht? Das einzige was man tun muss, ist sich ein bisschen mit den Zutaten vertraut zu machen. Denn evtl. benötigt man etwas, was man sonst nicht zu Hause hat.

Es gibt viele interessante Rezepte im Internet zu finden. Viel Spaß beim ausprobieren und wenn's beim ersten Mal nicht klappt, nicht entmutigen lassen – manchmal braucht's einen zweiten Versuch

Freitag, 5. April 2013

Neuer Lebensmittelskandal oder nur ein Déjà-vu?

Kommt euch nicht auch jeder neue Lebensmittelskandal wie ein Déjà-vu vor? Momentan wird in den Medien wieder ein Lebensmittelskandal nach dem anderen hoch gespielt und mit jedem neuen Skandal kommt es mir vor als hatten wir erst vor kurzem genau das selbe.

Bei jedem Skandal gab es Maßnahmenpläne, …. und was ist nach Monaten davon übrig? Gefühlt mal wieder nichts.

Langsam habe ich das Gefühl, dass Institutionen und Unternehmen ab einer gewissen Größe nicht mehr wirklich kontrollierbar sind. Keiner weiß mehr wirklich woher was kommt. Das übernimmt ein Zulieferer, der wird das schon richtig machen. So sagt es der Einzelhandel, der Großhandel, der Hersteller und die Zulieferer. Am Ende verkauft uns einer Qualität aber überprüft hat er sie nur auf dem Papier. Dieses System macht es einfach, die Verantwortung auf den nächst kleineren in der Kette zu schieben, bis sie dann unten angekommen ist, da wird dann ein kleiner bestraft und alle anderen machen weiter wie bisher.

Am besten wäre man macht alles selbst aber das ist nicht realistisch. So muss jeder für sich entscheiden, wo er bereit ist Abstriche zu machen bzw. bereit ist Unternehmen zu vertrauen. Ich muss sagen, mein Vertrauen schrumpft von Tag zu Tag.

Also was kann man machen?
Wenn möglich auf vorverarbeitete Lebensmittel verzichten. Denn bei selbst verarbeitetem, weiß man was drin ist und wie es behandelt wurde.

Weitere Artikel:
Alle Artikel zum Thema Ernährung aus diesem Blog

Donnerstag, 14. Februar 2013

Die EU will die Privatisierung von Wasser doch die Bürger sind anderer Meinung.

Die Lobby hat es mal wieder geschafft ihren Einfluss geltend zu machen. Dabei geht es um den Plan der EU die Wasserversorgung zu privatisieren.

Natürlich geschieht das ganze nur zu unserem Besten wie uns EU und die beteiligten Unternehmen glauben machen wollen. Doch gibt es mittlerweile viele Privatisierungen die Schritt für Schritt wieder rückgängig gemacht werden. Gründe für den Schritt zurück sind z.B. stark gestiegene Wasserpreise, der Abbau von Arbeitsplätzten und noch einige mehr.

Unter den Bürgern in der EU hat sich Unmut breit gemacht und sich eine Initiative "Wasser ist ein Menschenrecht - Right 2 Water" gegründet, die gegen die Pläne der EU vorgehen will. Der Plan ist mit einer Europäischen Bürgerinitiative diese Pläne zu stoppen und wir als Bürger können diese Initiative mit unserer "Unterschrift" unterstützen.

Die Initiative fordert die EU-Kommission zur Vorlage eines Gesetzesvorschlags auf, der das Recht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung durchsetzt und eine funktionierende Wasser- und Abwasserwirtschaft als existenzsichernde öffentliche Dienstleistung fördert.

Hier ein Links zur Dokumentation "Water Makes Money" die deutlich zeigt was hinter den Plänen steckt. Eine Wiederholung der Dokumentation gibt es am 21.02.2013, 13:55 im ZDF.
arte TV
Youtube
 
Wer die Initiative unterstützen möchte, hier der Link "Right 2 Water"

Montag, 7. Januar 2013

Wenn Konzerne unser Essen kochen

Wenn man darüber nachdenkt, dann ist es sicher jedem bewusst. Doch wenn man es so direkt vor sich sieht finde ich es erschreckend, wie wenige gigantische Konzerne unsere Nahrungsmittel herstellen.

Das bestätigt mich den Aufwand für selbst gezogenes Gemüse, möglichst regionale Produkte zu kaufen und auch Bio-Produkte zu kaufen.


Donnerstag, 29. März 2012

Der Bio-Fachhandel verzeichnet auch 2011 wieder ein Umsatzplus

Seit Jahren wächst der Umsatz mit Naturkost und Naturwaren im Fachhandel stetig. Im Jahr 2011 wurde ein Jahresvolumen von mehr als zwei Milliarden Euro erreicht.

Dieser Boom hat zur Folge, dass immer mehr Bio-Fachgeschäfte eröffnen. So wurden im Jahr 2011 etwa 65 neue Biomärkte eröffnet. Die Umsatzsteigerung 2011 kam hauptsächlich durch mehr neue Kunden zustande.

Das ist ein Zeichen, dass immer mehr Menschen umdenken und mehr Wert auf gute Lebensmittel legen.

Montag, 19. März 2012

6 einfach Dinge die jeder von uns tun kann um die Welt auf dem Teller zu verbessern

Fragezeichen v1 klein
  1. Kaufe Lebensmittel ohne Strichcode
  2. Lass Dich auf dem Wochenmarkt zu einem neuen Gericht inspirieren
  3. Backe doch mal Dein eigenes Brot und mache Deine eigene Marmelade
  4. Kaufe einen Tag in der Woche nicht im Supermarkt ein
  5. Pflanze Kräuter im Garten oder auf dem Balkon
  6. Koche für Deine Freunde

Dienstag, 6. März 2012

Gentechnik verschiebt die Probleme statt sie zu lösen

Seit vielen Jahren wird gentechnisch veränderter Mais in USA angebaut. Durch die Genveränderung wurde die Pflanze unattraktiv für den Hauptschädling und dieser hat sich zurück gezogen.

Doch was passiert auf der anderen Seite, ein sogenannter Schädlingsaustausch findet statt. Das heißt, bisher nicht problematischer Schädling für die Pflanze kann sich plötzlich vermehren und wird zum Hauptschädling für die Pflanze.

Das ist die Natur. Hätte die Natur so viele Jahre überstanden, wenn sie nicht gelernt hätte sich an veränderte Gegebenheiten anzupassen?

Drum sollten wir versuchen mit der Natur zu leben, das anzunehmen was sie uns gibt und sie für uns zu nutzen, statt sie verändern zu wollen.

Dienstag, 28. Februar 2012

Achtung vor versteckter Gentechnik.

Auch wenn in Deutschland die Gentechnik scheinbar auf dem Rückzug ist, müssen wir als Verbraucher wachsam sein um nicht ungewollt zu Gentechnik-Lebensmitteln zu greifen.

Im Januar hat die EU-Kommission vier neue Sorten von Gentech-Soja für den Import als Futter- oder Lebensmittel zugelassen. Damit sind jetzt in den EU-Staaten 44 Genkonstrukte zugelassen. Auch diesmal hat Deutschland für die Zulassung gestimmt.

Damit öffnet die Politik der Gentechnik die Hintertür und machte es möglich, dass es z.B. über Fleisch bei uns auf dem Teller landet. Wir Verbraucher müssen also wiedermal aufmerksam einkaufen und nur zu gentechnikfreien Lebensmitteln greifen. Das geht zum einen über das "ohne Gentechnik" Sigel oder über die Bio-Sigel, beiden stellen sicher, dass kein gentechnisch verändertes Futter oder Lebensmittelbestandteile enthalten sind.

Donnerstag, 23. Februar 2012

BASF hat die Genpflanzen-Sparte in die USA verlegt

Im Januar gab das Unternehmen BASF bekannt, dass es die Zentrale der Genpflanzen-Sparte von Deutschland in die USA verlegt. Begründet hat BASF diesen Schritt mit der fehlenden Akzeptanz für Genpflanzen in Europa.

BASF sieht die Gentechnik als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts an und möchte mit dem Umzug vermutlich auch einigen strengen europäischen Regeln aus dem Weg gehen. So ist z.B. in Deutschland der Abstand zwischen Gentechnik- und herkömmlichen Feldern streng geregelt.

Ebenso dürften in den USA die Proteste gegen die Gentechnik deutlich geringer sein. So hat 2010 der Versuchsanbau der Genkartoffel große Proteste ausgelöst.

Ich denke, das ist ein guter Tag für eine bessere Zukunft.

Freitag, 17. Februar 2012

Warum wird immer wieder zu viel Antibiotika eingesetzt.

In letzter Zeit häufen sich wieder die Diskussionen über zu hohen Einsatz von Antibiotika in deutschen Mastbetrieben.

Warum das so ist, weil doch Antibiotika eigentlich nur im Falle von Krankheiten erlaubt ist, lässt sich mit einigen Zusatzinfos leicht herleiten. Eine Herleitung könnte sein, Antibiotika fördert das Wachstum und damit kann man den Profit erhöhen. Eine weitere, dass durch den vorbeugenden Einsatz von Antibiotika der Ausbruch von Krankheiten schon im Keim erstickt werden kann.

Zusammenfassend kann man sagen, dass durch den breiten Einsatz von Antibiotika der Profit erhöht und der Arbeitsaufwand verringert werden kann.
Doch können wir es verantworten, dass sich wenige diese "Vorteile" erkaufen, indem sie Nachteile für alle anderen in Kauf nehmen? Wir  müssen schließlich mit den Nachteilen, wie Antibiotika resistente Keime, … in Zukunft leben.

Montag, 6. Februar 2012

Wo kaufst Du den Fisch?

Greenpeace überprüft mittlerweile seit Jahren das Fisch-Angebot in Supermärkten. Im Dezember 2011 gab es einen neuen Bericht über die Einkaufspraxis der Supermärkte.

Für uns Verbraucher ist der Supermarkt der Einkäufer und genau deshalb entscheiden wir durch unseren Einkauf auch, ob wir mit der Einkaufspraxis des jeweiligen Supermarktes einverstanden sind oder nicht. Eine Entscheidungshilfe für uns bietet uns Greenpeace mit dem Supermarktranking.

Supermarktranking 2011: Fortschritte beim Fischeinkauf

Samstag, 4. Februar 2012

Ein beeindruckendes Schulprojekt aus Österreich

In Österreich hat ein Bio-Kräuterlandwirt es sich zur Aufgabe gemacht, den Kindern in der Schule das Thema Natur näher zu bringen.

Früher war es selbstverständlich, dass zu jedem Haushalt auch ein Garten mit Kräuter-, Obst- oder Gemüsegaren gehörte. Heute ist das nicht mehr so selbstverständlich. Das Schulprojekt in Österreich nutzt die vorhanden meist ungenutzten Flächen/Grünanlagen der Schulen und wandelt diese in Gärten um.

Zusammen mit den Schülern wurden die Gärten geplant, gebaut und bewirtschaftet - mit allem was dazugehört. Von der Gewinnung des Samens und der Aufzucht über die Ernte bis zur Verarbeitung der Ernteprodukte.

Ich finde das ist ein sehr schönes Projekt um Kindern die Natur näher zu bringen, den Wert der Nahrungsmittel zu erkennen und gemeinsam Erfolge zu erleben. Ich würde mir wünschen, dass es mehr solche Projekte gibt.

Hier noch der Link zu mehr Infos und einigen Bildern:
Volksschule Rohrbach

Sonntag, 29. Januar 2012

Alete bald ohne Gentechnik

Wieder ein Schritt in die richtige Richtung. Nestlé hat angekündigt, das komplette Molkepulver für seine Alete- und Beba-Produkte bis Februar 2012 aus gentechnikfreier Herstellung zu beziehen.

Immer mehr Hersteller ändern die Strategie auf gentechnikfreie Milch. Das zieht sich mittlerweile durch alle Produktschichten, von der Milch als fertiges Produkt über Butter, Sahne, Käse, Joghurt, …
Wer sicher gehen möchte, dass er gentechnikfreie Produkte kauft, der muss nur auf das BIO- oder Ohne Gentechnik-Sigel achten. Diese beiden Kennzeichen stellen eine gentechnikfreie Produktionskette sicher.

Weitere Artikel zu diesem Thema: 
Gentechnikfreie Milch für Kinder
Milch ohne Gentechnik ist mittlerweilen zur Ausnahme geworden
Danone bald ohne Gentechnik
Greenpeace - Einkaufsratgeber für Gentechnikfreien Genuß