Donnerstag, 31. Mai 2012

Ökostrom muss nicht teuer sein

Viele glauben, dass ein Wechsel zu einem Ökostromanbieter viel teurer ist, als der "normale" Strom.

 

An mehreren Beispielen in meinem privaten Umfeld, hat sich mittlerweile gezeigt, dass sich die Mehrkosten in einem Bereich von unter 5€ pro Jahr bewegen. Wenn der Anbieter zudem noch einen Wechselbonus oder ein "Kunden werben Kunden" Programm hat, dann kommt am Ende sogar ein Plus dabei raus.

 

Der Aufwand für eine Wechsel liegt bei ca. 1 – 2 Stunden incl. einer Berechnung der zukünftigen Kosten.

Wenn man das alles zusammen nimmt, dann kann ich jedem nur empfehlen, sich das einmal auszurechnen und dann zu entscheiden, ob sich ein Wechsel lohnt.

 

Hier gibt's mehr Infos:
Atomaussieg selber machen

Donnerstag, 29. März 2012

Der Bio-Fachhandel verzeichnet auch 2011 wieder ein Umsatzplus

Seit Jahren wächst der Umsatz mit Naturkost und Naturwaren im Fachhandel stetig. Im Jahr 2011 wurde ein Jahresvolumen von mehr als zwei Milliarden Euro erreicht.

Dieser Boom hat zur Folge, dass immer mehr Bio-Fachgeschäfte eröffnen. So wurden im Jahr 2011 etwa 65 neue Biomärkte eröffnet. Die Umsatzsteigerung 2011 kam hauptsächlich durch mehr neue Kunden zustande.

Das ist ein Zeichen, dass immer mehr Menschen umdenken und mehr Wert auf gute Lebensmittel legen.

Montag, 26. März 2012

Ökostrom muss nicht teuer sein

energiewende_claim-dataViele glauben, dass ein Wechsel zu einem Ökostromanbieter viel teurer ist, als der "normale" Strom.

An mehreren Beispielen, hat sich mittlerweile gezeigt, dass sich die Mehrkosten in einem Bereich von unter 5€ pro Jahr bewegen. Wenn der Anbieter zudem noch einen Wechselbonus oder ein "Kunden werben Kunden" Programm hat, dann kommt am Ende sogar ein Plus dabei raus.

Der Aufwand für eine Wechsel liegt bei ca. 1 – 2 Stunden incl. einer Berechnung der zukünftigen Kosten.
Wenn man das alles zusammen nimmt, dann kann ich jedem nur empfehlen, sich das einmal auszurechnen und dann zu entscheiden, ob sich ein Wechsel lohnt.

Hier gibt's mehr Infos:
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Montag, 19. März 2012

6 einfach Dinge die jeder von uns tun kann um die Welt auf dem Teller zu verbessern

Fragezeichen v1 klein
  1. Kaufe Lebensmittel ohne Strichcode
  2. Lass Dich auf dem Wochenmarkt zu einem neuen Gericht inspirieren
  3. Backe doch mal Dein eigenes Brot und mache Deine eigene Marmelade
  4. Kaufe einen Tag in der Woche nicht im Supermarkt ein
  5. Pflanze Kräuter im Garten oder auf dem Balkon
  6. Koche für Deine Freunde

Dienstag, 6. März 2012

Gentechnik verschiebt die Probleme statt sie zu lösen

Ohne GentechnikSeit vielen Jahren wird gentechnisch veränderter Mais in USA angebaut. Durch die Genveränderung wurde die Pflanze unattraktiv für den Hauptschädling und dieser hat sich zurück gezogen.

Doch was passiert auf der anderen Seite, ein sogenannter Schädlingsaustausch findet statt. Das heißt, bisher nicht problematischer Schädling für die Pflanze kann sich plötzlich vermehren und wird zum Hauptschädling für die Pflanze.

Das ist die Natur. Hätte die Natur so viele Jahre überstanden, wenn sie nicht gelernt hätte sich an veränderte Gegebenheiten anzupassen?

Drum sollten wir versuchen mit der Natur zu leben, das anzunehmen was sie uns gibt und sie für uns zu nutzen, statt sie verändern zu wollen.

Freitag, 2. März 2012

Bildungsmaterial zum internationalen Klimaschutz

Greenpeace bietet Bildungsmaterial rund um das Thema Klimaschutz für Lehrerinnen und Lehrer an.

Warum sind internationale Verhandlungen so kompliziert? Warum dauert es so lange, verbindliche Ziele zu vereinbaren? Und was hat die Konferenz in Durban mit mir zu tun?

Hier der Link zum Bildungsmaterial:
Bildungsmaterial zum internationalen Klimaschutz

Mittwoch, 29. Februar 2012

Wieder mal ein ungefährlicher Zwischenfall in einem Atomkraftwerk

GrenzwerteIm US-Bundesstaat Illinois musste Ende Januar ein Atomkraftwerk nach einem Zwischenfall heruntergefahren werden. Ein Stromausfall machte es nötig, dass das Kraftwerk mit Notstromgeneratoren versorgt und dann heruntergefahren werden musste. Zudem musste zur Sicherheit Dampf mit radioaktivem Tritium abgelassen werden.

Der Betreiber erklärte, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung der Bevölkerung und der Arbeiter des Kraftwerkes bestanden habe. Notstrom und Dampf ablassen klingt für mich nicht nach einem "normalen" Betrieb und wenn wir uns an Fukushima erinnern, so begann alles auch mit einem Stromausfall.

Wollen wir die Atomkraft wirklich? Wollen wir uns wirklich von derartigen Betreiberaussagen beruhigen lassen?
Es gibt einen Weg aus dem "Atomzeitalter", der wird nicht leicht und vermutlich bekommen wir den auch nicht geschenkt aber so weiter machen, wird auch weder billig noch problemlos sein.
Jeder von uns kann mithelfen, den Schritt in ein erneuerbares-Zeitalter zu machen. Ich versuche immer wieder Tipps und Ideen an zu bieten, für weiter Tipps, Ideen und Vorschläge bin ich jederzeit offen.

Dienstag, 28. Februar 2012

Achtung vor versteckter Gentechnik.

Ohne GentechnikAuch wenn in Deutschland die Gentechnik scheinbar auf dem Rückzug ist, müssen wir als Verbraucher wachsam sein um nicht ungewollt zu Gentechnik-Lebensmitteln zu greifen.

Im Januar hat die EU-Kommission vier neue Sorten von Gentech-Soja für den Import als Futter- oder Lebensmittel zugelassen. Damit sind jetzt in den EU-Staaten 44 Genkonstrukte zugelassen. Auch diesmal hat Deutschland für die Zulassung gestimmt.

Damit öffnet die Politik der Gentechnik die Hintertür und machte es möglich, dass es z.B. über Fleisch bei uns auf dem Teller landet. Wir Verbraucher müssen also wiedermal aufmerksam einkaufen und nur zu gentechnikfreien Lebensmitteln greifen. Das geht zum einen über das "ohne Gentechnik" Sigel oder über die Bio-Sigel, beiden stellen sicher, dass kein gentechnisch verändertes Futter oder Lebensmittelbestandteile enthalten sind.

Montag, 27. Februar 2012

Förderung für erneuerbare Energie

Fragezeichen v1 kleinEs ist immer wieder die Rede von Förderung für erneuerbare Energie und das meist in Verbindung mit Photovoltaik. Doch es gibt auch eine Förderung für Solaranlagen, das ganze hat dann den umwerfenden Namen "Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien im Wärmemarkt".

Zusammengefasst bietet das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit auf der Webseite Informationen zu diesem Förderprogramm. Wer sich also für eine Solaranlage zur Warmwasser und Heizungsunterstützung interessiert, für den könnte da evtl. was dabei sein.

BMU - Erneuerbare Energien

Donnerstag, 23. Februar 2012

BASF hat die Genpflanzen-Sparte in die USA verlegt

Ohne GentechnikIm Januar gab das Unternehmen BASF bekannt, dass es die Zentrale der Genpflanzen-Sparte von Deutschland in die USA verlegt. Begründet hat BASF diesen Schritt mit der fehlenden Akzeptanz für Genpflanzen in Europa.

BASF sieht die Gentechnik als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts an und möchte mit dem Umzug vermutlich auch einigen strengen europäischen Regeln aus dem Weg gehen. So ist z.B. in Deutschland der Abstand zwischen Gentechnik- und herkömmlichen Feldern streng geregelt.

Ebenso dürften in den USA die Proteste gegen die Gentechnik deutlich geringer sein. So hat 2010 der Versuchsanbau der Genkartoffel große Proteste ausgelöst.

Ich denke, das ist ein guter Tag für eine bessere Zukunft.

Mittwoch, 22. Februar 2012

E.on, ein Schauspiel sondergleichen

Hauptdarsteller: Chef eines Energiekonzernes
Handlung: Verteidigung eines Stellenabbaus

1. Akt: Die Schuldigen
Die Energiewende wurde von der Politik "sehr schnell, fast schon überstürzt" beschlossen und der Konzern müsse sich nun dieser stellen.
2. Akt: Die Opfer
"Dies erfordert in hohem Maße neue Mittel, die können wir uns nur selbst erwirtschaften, und dafür müssen wir jetzt alle Prozesse so reformieren, und die Opfer bringen, damit wir an der Zukunft teilnehmen können."
3. Akt: Die Gewinner
"Gewinne der Vergangenheit von vor vielen Jahren sind nicht entscheidend. Sondern: Wie stehen wir heute da, wie stehen wir morgen da."

Das sind die Auszüge aus einem Interview auf tageschau.de mit dem E.on Chef.
Lieber E.on Chef, hätte ich meine Stromrechnungen die letzten Jahre nicht bezahlt und würde erklären, dass nicht die Vergangenheit entscheiden ist sondern, dass ich die Rechnungen heute und morgen bezahle, dann wäre das alles vergessen?
Ja? Dann fragen sie mich doch übermorgen nochmal.
Hätte ich nicht vor längerem zu einem Ökostromanbieter gewechselt, dann würde ich es heute noch machen und nicht erst übermorgen.

Montag, 20. Februar 2012

Zehn Meter Mauern sollen den Atommüll schützen

In Bayern versucht man die Atommüll-Zwischenlager bei den Kernkraftwerken Gundremmingen und Isar 2 zu sichern. Laut Medienberichten soll das durch zehn Meter hohe Mauern geschehen.

Die Anweisung für diese Maßnahme kommt wohl vom Bundesamt für Strahlenschutz und soll die Atommülllager vor terroristischen Angriffen schützen.

Das ganze klingt auf den ersten Blick mal nicht falsch. Doch ob ein Angriff sich nur auf die Zwischenlager konzentriert, wenn nebenan ein voll bestückter Reaktor steht?
Wieder mal schaffen wir hier eine Bastellösungen statt einer sauberen Sache und sicherer fühle ich mich dadurch nicht.

Freitag, 17. Februar 2012

Warum wird immer wieder zu viel Antibiotika eingesetzt.

In letzter Zeit häufen sich wieder die Diskussionen über zu hohen Einsatz von Antibiotika in deutschen Mastbetrieben.

Warum das so ist, weil doch Antibiotika eigentlich nur im Falle von Krankheiten erlaubt ist, lässt sich mit einigen Zusatzinfos leicht herleiten. Eine Herleitung könnte sein, Antibiotika fördert das Wachstum und damit kann man den Profit erhöhen. Eine weitere, dass durch den vorbeugenden Einsatz von Antibiotika der Ausbruch von Krankheiten schon im Keim erstickt werden kann.

Zusammenfassend kann man sagen, dass durch den breiten Einsatz von Antibiotika der Profit erhöht und der Arbeitsaufwand verringert werden kann.
Doch können wir es verantworten, dass sich wenige diese "Vorteile" erkaufen, indem sie Nachteile für alle anderen in Kauf nehmen? Wir  müssen schließlich mit den Nachteilen, wie Antibiotika resistente Keime, … in Zukunft leben.

Donnerstag, 16. Februar 2012

Der Atommüll bedroht unser Leben

Das marode Atommülllager Asse bedroht unser Leben und es scheint wieder mal nur in Bürokratie, Diskussionen und Streitigkeiten wer Recht hat zu enden.

Täglich dringen in das Bergwerk wo 126.000 Fässer mit Atommüll lagern 10.000 bis 12.000 Liter Salzlauge ein. Wenn man sich diese Fakten vor Augen führt, dann müsste eigentlich jedem klar sein, die Fässer müssen raus und das so schnell als möglich. Denn Salzwasser und Metall, das ist jedem Autobesitzer bekannt, gibt Rost und Rost ist nicht gut – zumindest nicht an diesen Stellen.

Tritt Radioaktivität aus, wird es über kurz oder lang erstens unmöglich die Fässer sicher zu bergen und zusätzlich noch unbezahlbar. Zweitens wird die Radioaktivität ins Grundwasser eindringen und welche Folgen daraus entstehen, daran möchte man doch gar nicht denken.Wollen wir wirklich unsere Lebensgrundlage vergiften?
Trotzdem produzieren wir weiterhin Atommüll und haben keine Lösung – weder für den alten noch für den neuen Müll.

Weitere Artikel zu diesem Thema:
Atomstrom und wir Bürger sollen es wieder mal zahlen

Mittwoch, 15. Februar 2012

Workshop Kraft-Wärme-Kopplung

Wer sich für Kraft-Wärme-Kopplung interessiert, der kann beim Öko-Institut interessante Präsentationen dazu finden. Mitarbeiter des Öko-Institutes begleiteten im November einen Workshop zu diesem Thema.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Fragen zur Wirtschaftlichkeit der KWK-Nutzung und insbesondere zur notwendigen Weiterentwicklung der KWK-Förderinstrumente. Aufbauend auf der Vorstellung des Forschungsstandes erfolgte eine intensive Diskussion mit mehr als 40 Fachleuten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

Link zu den Online Präsentationen:
Präsentationen jetzt online: Workshop Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)

Donnerstag, 9. Februar 2012

Energiewende als faule Ausrede

Heute möchte ich euch ein Interview auf der Webseite von Greenpeace mit dem Titel "Energiewende als faule Ausrede" ans Herz legen.

Ich finde es zeigt sehr gut die Versäumnisse der letzten Jahre auf, die Gründe für diese Versäumnisse und was die Zukunft für Chance bringen kann/wird.

Link zum Interview:
Energiewende als faule Ausrede

Mittwoch, 8. Februar 2012

Solarstrom boomt in Deutschland

Nach den Zahlen der Bundesnetzagentur gingen im Jahr 2011 so viele Solaranlagen ans Netz, wie nie zuvor.

Die Kapazität dieser Anlagen beträgt insgesamt ca. 7.500 Megawatt. Diese Leistung entspricht theoretisch ungefähr 7 Atomkraftwerken. Theoretisch deshalb, weil eine Solaranlage abhängig von der Sonne den Strom erzeugt und nicht immer die volle Leistung bringt.

Ich denke, dieser theoretische Vergleich zeigt schon welches Potential in den Erneuerbaren Energien steckt. Jetzt ist es an der Zeit, diese Energien zu nutzten und Wege zu schaffen die Lücken in der Erzeugung zu schließen.

Dienstag, 7. Februar 2012

Gute Nachrichten, CO2-Endlagerung vom Tisch

Es gibt wieder mal was positives zu vermelden. Dank der Bürgerproteste hat Vattenfall angekündigt die Pläne zur CO2-Endlagerung fallen zu lassen. Ebenso soll das geplante CCS-Demokraftwerk nicht gebaut werden.

Vattenfall hat versucht die CCS Technologie zu nutzen, um weiterhin Braunkohle zu verstromen und den CO2-Ausstoß mit Hilfe der "Alibi-Lösung" CCS zu reduzieren.
Da Kohlestrom bei Vattenfall das Kerngeschäft ist, ist die Abkehr von CCS ein positives Signal für die Energiewende. Denn nur wird sich auch hier das Kerngeschäft in Richtung der Erneuerbaren Energien entwickeln müssen.

Weiter Artikel zu diesem Thema:
CCS-Gesetz vom Bundesrat gekippt
CO2-Verpressung ist keine Lösung – die zweite
CO2-Verpressung ist keine Lösung
Muss die Lösung immer wieder Endlagerung heißen?
Die Konzerne nutzen die Energiewende für die nächste Endlagerproblematik

Montag, 6. Februar 2012

Wo kaufst Du den Fisch?

Greenpeace überprüft mittlerweile seit Jahren das Fisch-Angebot in Supermärkten. Im Dezember 2011 gab es einen neuen Bericht über die Einkaufspraxis der Supermärkte.

Für uns Verbraucher ist der Supermarkt der Einkäufer und genau deshalb entscheiden wir durch unseren Einkauf auch, ob wir mit der Einkaufspraxis des jeweiligen Supermarktes einverstanden sind oder nicht. Eine Entscheidungshilfe für uns bietet uns Greenpeace mit dem Supermarktranking.

Supermarktranking 2011: Fortschritte beim Fischeinkauf

Samstag, 4. Februar 2012

Ein beeindruckendes Schulprojekt aus Österreich

In Österreich hat ein Bio-Kräuterlandwirt es sich zur Aufgabe gemacht, den Kindern in der Schule das Thema Natur näher zu bringen.

Früher war es selbstverständlich, dass zu jedem Haushalt auch ein Garten mit Kräuter-, Obst- oder Gemüsegaren gehörte. Heute ist das nicht mehr so selbstverständlich. Das Schulprojekt in Österreich nutzt die vorhanden meist ungenutzten Flächen/Grünanlagen der Schulen und wandelt diese in Gärten um.

Zusammen mit den Schülern wurden die Gärten geplant, gebaut und bewirtschaftet - mit allem was dazugehört. Von der Gewinnung des Samens und der Aufzucht über die Ernte bis zur Verarbeitung der Ernteprodukte.

Ich finde das ist ein sehr schönes Projekt um Kindern die Natur näher zu bringen, den Wert der Nahrungsmittel zu erkennen und gemeinsam Erfolge zu erleben. Ich würde mir wünschen, dass es mehr solche Projekte gibt.

Hier noch der Link zu mehr Infos und einigen Bildern:
Volksschule Rohrbach

Freitag, 3. Februar 2012

Es wird endlich Zeit für eine Erneuerung der starren Strukturen

Aktuell werden wieder Ängste geschürt, die angeblich durch die Energiewende ausgelöst wurden/werden. Zum einen der Arbeitsplatzabbau bei den Atomstromkonzernen und zum anderen wird von Stromausfällen im Winter gesprochen.

Es war 2002 als die Konzerne den Atomkonsens unterschrieben haben. Das heißt, sie hatten 10 Jahre Zeit sich darauf einzustellen bzw. sich umzustellen und was ist passiert? Nichts!

Hier Beispiele für gelungene Erneuerungen:
In dem noch jungen Bereich der Windkraft spricht man heute von ca. 100.000 Beschäftigen, wogegen im Bereich der Atomkraft lediglich von ca. 30.000 gesprochen wird.
Die Zahlen der Beschäftigen im Bereich der Solarenergie kann man sicherlich auch als positives Ergebnis der Energiewende sehen.

Ja, es wird sich was verändern und ja, wir werden uns umstellen müssen als Verbraucher, als Arbeitnehmer, … Aber vielleicht ist genau das die Chance, die wir für einen "Aufschwung" brauchen.

Weiter Artikel zu diesem Thema:
Energiewende als faule Ausrede
Die Energiewende wird uns langfristig unabhängig machen

Dienstag, 31. Januar 2012

2011 erstmals mehr Ökostrom als Atomstrom

Mit 20 Prozent Anteil an der Stromversorgung, haben die Erneuerbaren Energien im Jahr 2011 die Atomkraft (18%) und die Steinkohle (19%) überholt.

Das im Jahre 2000 eingeführte Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hat den Boom erst möglich gemacht. Nicht nur der Umbruch in der Stromversorgung wurde damit gestartet, zusätzlich wurden damit noch ca. 370.000 Arbeitsplätze geschaffen.

Wenn sich dieser gute Start weiter entwickelt, dann können wir den Umbruch schaffen. Wir könnten unseren Bedarf an Strom durch Erneuerbare Energien decken und zusätzlich noch Arbeitsplätze schaffen. Klingt doch genial, oder?

Sonntag, 29. Januar 2012

Alete bald ohne Gentechnik

Wieder ein Schritt in die richtige Richtung. Nestlé hat angekündigt, das komplette Molkepulver für seine Alete- und Beba-Produkte bis Februar 2012 aus gentechnikfreier Herstellung zu beziehen.

Immer mehr Hersteller ändern die Strategie auf gentechnikfreie Milch. Das zieht sich mittlerweile durch alle Produktschichten, von der Milch als fertiges Produkt über Butter, Sahne, Käse, Joghurt, …
Wer sicher gehen möchte, dass er gentechnikfreie Produkte kauft, der muss nur auf das BIO- oder Ohne Gentechnik-Sigel achten. Diese beiden Kennzeichen stellen eine gentechnikfreie Produktionskette sicher.

Weitere Artikel zu diesem Thema: 
Gentechnikfreie Milch für Kinder
Milch ohne Gentechnik ist mittlerweilen zur Ausnahme geworden
Danone bald ohne Gentechnik
Greenpeace - Einkaufsratgeber für Gentechnikfreien Genuß

Freitag, 27. Januar 2012

Die Macht der Verbraucher

In den letzten Jahren ist immer wieder Spielzeug aus China durch Skandale aufgefallen. Es wurden krebserregende Weichmacher oder giftige Lacke gefunden.

Doch langsam wendet sich das Blatt. Auch in China hat man erkannt, dass ökologisch korrektes Spielzeug einen Markt hat und man diesen nicht unterschätzen darf.

Die Verbraucher (auch in China) sind aufgeklärter, informieren sich und kaufen nicht einfach nur was billig ist. Damit haben wir Verbraucher wieder einmal gezeigt, welche Macht wir haben und was wir damit alles verändern können.

Mittwoch, 25. Januar 2012

Falsche Bioprodukte auf dem Markt

Immer wieder hört man davon, dass falsche Bioprodukte auf den Markt gekommen sind. Das Problem tritt überall auf, ob im Ausland oder auch in Deutschland und man wird es so schnell nicht abstellen können.

Wie immer, wenn Menschen den Hals nicht voll genug bekommen können, dann wird versucht mit allen Mitteln mehr Profit raus zu schlagen. Das Problem dabei ist, damit einer sich die Taschen voll mache kann, müssen andere zurück stecken bzw. darunter leiden.

Leider ist in unsere Gesellschaft das Geld wichtiger als das Gewissen oder das soziale Miteinander und so lange das so bleibt wird das auch weiterhin passieren.
Doch genau darum ist es wichtig, dass man "anders" ist, um sich auch morgen noch im Spiegel ins Gesicht sehen zu können.

Dienstag, 24. Januar 2012

Wenn Gen-Pflanzen die Welt übernehmen

Entlang eines Bahndamms in der Schweiz wurde trotz des Einsatzes von Unkrautvernichtungsmittel Rapspflanzen gefunden.

Aufmerksam wurde man, weil dieser Raps eine Besprühung der Bahndämme mit dem Unkrautvernichtungsmittel Roundup von Monsanto überlebt hatte. Bei der Untersuchung der Pflanzen hat man festgestellt, dass es sich um einen Gen-Raps des US-Konzerns Monsanto handelt. Diese Rapssorte wurde gentechnisch so verändert, dass es das hauseigene Pestizid unbeschadet überlebt.
Man geht davon aus, dass dieser Gen-Raps von einem Güterzug gefallen sein muss, denn Gen-Pflanzen sind in der Schweiz verboten.

Das ist wieder mal ein Beispiel, dass ein menschliches eingreifen in die Natur nicht unbedingt nur Vorteile bringt. Kurzfristig gesehen mag das sein, doch wenn sich der Gen-Raps ausbreitet und das Pestizid keine Wirkung hat, was dann? Brauchen wir dann ein stärkeres Gift?

Wie lange wollen wir das Spiel noch spielen, statt uns zu besinnen und mit der Natur zu leben.

Freitag, 20. Januar 2012

"Vorsicht: Radioaktive Bank!"

Das ist ein Slogan der Organisation Urgewald e.V. und dahinter steckt die Frage, ob eine Bank beiträgt die Atomindustrie zu finanzieren.

Wer sich näher dazu informieren will, ob seine Bank "radioaktiv" ist, der findet viele Information auf der Homepage von Urgewald. Des weiteren gibt es dort Empfehlungen für atom- und kohlefreie Alternativen.

Weiter Informationen:
Homepage von Urgewald e.V.

Donnerstag, 19. Januar 2012

Atomkonzerne von der Energiewende kalt erwischt???

In einem Artikel habe ich den Satz gelesen: "Deutschlands Atomkonzerne sind vom Atomausstieg kalt erwischt worden." Als Beleg dafür wurde angeführt, dass E.on noch 2010 einen Gewinn von 6,3 Milliarden gemacht hat und für 2011 Verluste ausweisen muss.

Also das klingt doch nach Lobbyismus pur. Ich würde das eher als unternehmerische Fehlplanung bezeichnen. Der Atomausstieg war schon längst beschlossen aber scheinbar waren sich die Herren so sicher, dass er nicht kommen wird, dass nichts in Richtung Absicherung oder Erneuerbare Energien gemacht wurde.

Dienstag, 17. Januar 2012

Und wieder ein Skandal, bei dem es um unser Essen geht

Bei Untersuchungen des BUND wurden auf Supermarkt-Hähnchenfleisch resistente Keime gefunden. Nicht auf einer Probe sondern auf 50% der Proben wurden Antibiotika resistente Keime entdeckt. Wird auf die grundlegende Küchenhygiene geachtet, sollte eigentlich keine Gefahr bestehen, so die Aussage eines Experten.

Also ich frage mich warum müssen wir ständig Angst vorm Essen haben, bringt es wirklich so viel, wenn die Nahrungsmittel günstig, geht es wirklich nur noch um die Gewinne und um das Geld?

Das der Staat uns da nicht wirklich weiter hilft, das sollte mittlerweile jedem klar sein. Denn trotz der ganzen Skandale in der letzten Zeit hat sich nicht wirklich was entscheidendes bewegt und es wird sich auch so schnell nichts ändern.
Damit bleibt es wieder mal an uns hängen, also immer schön aufmerksam sein und bewusst Handeln.

Freitag, 13. Januar 2012

Ein Jahr nach dem Dioxinskandal ist das Ergebnis ernüchternd

Wer erinnert sich nicht, als vor gut einem Jahr die Bio-Eier in den Geschäften ausverkauft waren und die "normalen"-Eier als Ladenhüter da standen.

Doch was ist das Ergebnis nach diesem Skandal?
Die Staatsanwaltschaft ermittelt immer noch gegen die Futtermittelfirma und deshalb gibt es auch bisher noch keine Entschädigungen für die betroffenen Landwirte. Was für den einzelnen am Ende raus kommt, hängt wieder mal von Gerichten und Versicherungen ab.
Es sind noch nicht alle 10 Punkte des Plan der Bundesregierung  umgesetzt aber das scheint auf einem guten Weg.
Trotzdem bleibt ein bitterer Nachgeschmack und wer wirklich sicher gehen will, der lässt jetzt separat von unabhängigen Unternehmen eigene Analysen der Futtermittel durchführen. Denn wer sich auf die Kontrollen von Staat und Herstellern verlässt, der hat beim nächsten Mal möglicherweise die Suppe wieder selbst aus zu löffeln.

Für mich ein sehr trauriges Ergebnis. Denn der gelackmeierte zum Schluss ist der Verbraucher, der kann keine Kontrollen durchführen, … sondern muss sich drauf verlassen, dass er "gutes Essen" bekommt.

Donnerstag, 12. Januar 2012

Die Energiewende wird uns langfristig unabhängiger machen

Wenn man sich das aktuelle Geschehen in der Welt ansieht, dann stellt sich mir die Frage, warum ist Deutschland so "erpressbar". Da schreit ein Machthaber irgendwo in der Welt auf und wir müssen springen. Der Grund ist wie so oft, das liebe Öl.

Aktuell versucht die EU ein Öl-Embargo gegen den Iran zu verabschieden. Das klingt nach einem guten Schritt, doch müssen wir das benötigte Öl dann von wo anders beziehen. Das Ergebnis ist, dass wir uns von einem anderen Land abhängig machen.

Was wäre wenn …
… wir unseren Strom komplett selbst durch Wind, Wasser und Sonne erzeugen könnten.
… wir statt mit Benzin mit Strom oder Gas fahren würden und den Strom bzw. das Gas auch selbst erzeugen könnten.
… wir an sinnvollen Stellen Alternativen für Kunststoff hätten, wo wir das Ausgangsmaterial selbst erzeugen könnten.

Damit hätten wir einen großen Teil der Abhängigkeiten verloren und wenn einer Schreit, dann müssten wir nicht gleich springen.

Dienstag, 10. Januar 2012

Einigkeit? Gentechnik im Futtertrog muss sein!

Mit dieser Aussage in einer Broschüre der bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) wiederspricht sie der bayerischen Staatsregierung und macht sich stark für Gentechnik.

In der Broschüre heißt es, eine flächendeckende gentechnikfreie Fütterung in Bayern "hätte tief greifende negative Folgen für die Versorgung mit Eiweißfutter .. und die Wettbewerbsfähigkeit der tierischen Erzeugung."
Damit steht die Behörde im Gegensatz zur offiziellen Politik der bayerischen Staatsregierung, die auf Gentechnikfreiheit setzt.

Sonntag, 8. Januar 2012

Wusstest Du schon, dass ...

… das Bio-Siegel am 05.09.2011 seinen 10. Geburtstag hatte?

Am 05.09.2001 wurde das Sechseck mit dem grünen Rand und dem Schriftzug BIO in der Mitte der Öffentlichkeit vorgestellt. Anfangs trugen gerade mal 48 Produkte das Bio-Siegel, heute sind es schon mehr als 60.000.

Samstag, 7. Januar 2012

Und wieder eine Gen-Kartoffel

Der Chemiegigant BASF hat bei der EU die Zulassung der gentechnisch veränderten Speisekartoffelsorte mit dem Namen Fortuna beantragt.

Vor gar nicht so langer Zeit, hat BASF versucht mit der Gen-Kartoffel Amflora zu landen. Doch glücklicherweise sind bis auf wenige Versuchsfelder wurde sie nicht angebaut und es gab auch keine Nachfrage der Industrie.

In einer Greenpeace Umfrage von 2010 sprachen sich die größten Chips-, Pommes-Hersteller und Fastfood-Ketten mehrheitlich gegen die gentechnisch veränderte Kartoffel aus.

Dienstag, 3. Januar 2012

Autos unter Strom – Broschüre

Wer sich mal über das Thema Elektromobilität informieren möchte, der findet unten einen Link auf eine sehr interessante neue Broschüre des Öko-Instituts.

Darin hat das Öko-Institut im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) untersucht, welche Rolle die Elektromobilität für den Klimaschutz und den Ressourceneinsatz spielen kann.

Weiter Informationen:
Download der Broschüre "Autos unter Strom"
Elektromobilität: Fahren unter Strom