Mittwoch, 8. September 2010

Deutsche Verbandssiegel

Mit dem Verbandssiegel werden Produkte gekennzeichnet, welche die Bestimmungen des jeweiligen Verbandes erfüllen. Diese Bestimmungen sind strenger als die der EU-Öko-Verordnung.

Die bekanntesten deutschen Verbandssiegel sind Demeter, Bioland und Naturland.

Dienstag, 31. August 2010

Ist Bio wirklich Bio?

Der Begriff Bio ist ein durch EU-Recht europaweit geschützter Begriff. Die Begriffe aus kontrolliert biologischem Anbau und Öko sind ebenfalls geschützt. Produkte die mit Bio beschrieben werden, müssen ebenfalls den Kriterien des Bio-Siegels entsprechen, das Siegel-Logo selber aber nicht zwingend tragen.

Wichtig zu kennen ist das deutsche und das Europäisches Bio-Siegel. Diese Bio-Siegel kennzeichnen die Produkte, die mindestens den Anforderungen der EU-Öko-Verordnung genügen.
Darüber hinaus gibt es private Label, die erweiterte, teilweise strengere Anforderungen stellen (mehr dazu in einem weiteren Beitrag).

Demnach dürfen mit dem Siegel gekennzeichnete Lebensmittel
  • nicht zur Konservierung ionisierender Strahlung ausgesetzt werden,
  • nicht durch und mit gentechnisch veränderte/n Organismen erzeugt werden,
  • nicht mit Einsatz von synthetischen Pflanzenschutzmitteln und
  • nicht mit Hilfe von leicht löslichen mineralischen Düngern erzeugt werden,
  • jedoch bis zu 5 % konventionell erzeugte Bestandteile enthalten – das aber nur auf in der Verordnung im Anhang VI c gelistete Rohstoffe begrenzt
Weitere Inhalte, aus der EG Öko-VO:
  • die Verwendung von Zusatz- und Hilfsstoffen bei verarbeiteten Produkten ist stark (durch Anhang VI a und b) eingegrenzt - Geschmacksverstärker, künstliche Aromen und Farbstoffe sind ebenso wie Emulgatoren nicht erlaubt
  • die Einfuhr von Rohwaren und Produkten aus Drittländern ist geregelt und wird streng, chargenbezogen kontrolliert
  • die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln ist verboten
Es wird gefordert,
  • Fruchtfolgen (Zwei-, Drei- und Vierfelderwirtschaft) abwechslungsreich zu gestalten,
  • Tiere artgerecht zu halten und
  • mit ökologisch produzierten Futtermitteln ohne Zusatz von Antibiotika und Leistungsförderern zu füttern

Montag, 30. August 2010

CO2-Verpressung ist keine Lösung – die zweite

Wieder mal ein Update zum Thema Verpressung von CO2 aus Kohlekraftwerken.

Die heutigen Erfahrungen mit CO2 Verpressung beruhen lediglich auf einer Dauer von einigen Jahren, nicht aber wie sieht das in einem Zeitraum von 10.000 Jahren aus. Aber das ist es doch, was wir erreichen müssen.
Für mich sieht das ein bisschen so aus, als würden wir uns hier wieder ein „Endlagerungsproblem“ wie bei der Atomenergie schaffen.

Hier mal einige Gedanken zu den Risiken, die wir bei dieser Technologie vor uns haben:
  • wenn das CO2 freigesetzt wird z.B. durch ein Erdbeben dann entsteht dort eine „Todeszone“. CO2 ist schwerer als Luft und würde alle Menschen und Tiere töten.
  • es gibt keine Erfahrungen welche Auswirkungen das auf den Untergrund hat z:B. auf das Grundwasser
  • das CO2 würde langsam über Jahre wieder freigesetzt ca. 10% pro Jahr
  • die Kosten für die Verpressung sind enorm (600 – 700€ pro Tonne CO2)
  • wie wird das CO2 transportiert? Mit LKWs entsteht zusätzliches CO2 und eine erhöhte Gefahr für Unfälle
Das ist doch keine Zukunftstechnologie!!!
Aus meiner Sicht brauchen wir weitere Alternativen und wir müssen die heutigen alternativen Energiequellen effizienter und mehr nutzten.

Mittwoch, 25. August 2010

Aromen: natürlich, naturidentisch oder künstlich?

Natürlich oder naturidentisch, klingt auf den ersten Blick doch schon mal ganz gut und ein Unterschied dürfte da ja auch keiner sein.
Oder? Doch!!!

Natürliche Aromastoffe werden mittels verschiedener Möglichkeiten aus pflanzlichen oder tierischen Ausgangsstoffen gewonnen. Natürliche Aromen sind in der Regel nicht aus der Frucht (z.B. Erdbeere) gewonnen, sondern stammen aus Schimmelpilz- oder Bakterienkulturen, die entsprechende Aromastoffe produzieren.
Ist es allerdings als „natürliches Erdbeeraroma“ gekennzeichnet, so muss es dagegen „fast ausschließlich“ aus der angegebenen Zutat stammen.

Naturidentische Aromastoffe sind den in der Natur vorkommenden Aromastoffen chemisch gleich, werden jedoch im Labor synthetisiert, z. B. Vanillin.

Künstliche Aromen sind chemische Verbindungen, die in der Natur so nicht vorkommen.

Also Augen auf beim „Aroma-Kauf“ und immer schön aufs Etikett achten.

Montag, 23. August 2010

Atomkraftwerke sollen so lange laufen, wie sie sicher sind!

Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer hat aktuell die Meinung, dass Atomkraftwerke so lange laufen sollen, wie sie sicher sind.

Da kann ich ihm nur zu 100% zustimmen!!!
Denn dann müssen wir sie aus meiner Sicht alle sofort abschalten.
Aber ich glaube, er meint das anders.

Mir stellt sich hier die Frage, wer bestimmt wie lange ein Atomkraftwerk sicher ist?
Wann ist ein Atomkraftwerk sicher (Flugzeugabstürze, Bombenangriffe, …)?
Übernimmt derjenige dann auch die Verantwortung, wenn etwas passiert?

Also heute werden die Prüfungen durch den TÜV gemacht. Hierzu mal ein bisschen Hintergrundinfo:
Der größte TÜV, der TÜV Süd ist eine Aktiengesellschaft. Bei einem Verlust des Prüfauftrags gingen ihm mehrere hundert Millionen Euro verloren.
Hinzu kommt die Tatsache, dass über zwei Drittel der Aktien der TÜV Süd AG vom Verein TÜV Süd e.V. gehalten werde. Dieser hat seinen Sitz in der Konzernzentrale und seine Mitglieder sind unter anderem die Energiekonzerne E.on, Vattenfall und EnBW.

Montag, 16. August 2010

Reinigen von Flaschen und andern Glasgefäßen

Heute möchte ich euch meine Erfahrungen mit der Reinigung von Flaschen mitteilen. Aus „Omas Fundgrube“ habe ich letztens alte Glasflaschen mit Bügelverschluss ausgegraben. Nachdem diese einige/viele Jahre ohne Achtung irgendwo gelagert waren, mussten sie für einen erneuten Gebrauch intensiv gereinigt werden.

Da diese Flaschen wieder für Getränke verwendet werden sollen, kam ein chemischer Reiniger nicht wirklich in Frage.
Als Alternative habe ich mich für eine Soda-Lösung und Eierschalen entschieden. Die Eierschalen werden zerkleinert und kommen in die Flasche. Dann mit einer warmen Soda-Lösung die Flaschen zu 30 – 50% auffüllen. Jetzt kommt allerdings etwas Arbeit auf euch zu. Die Flaschen so lange schütteln/schwenken, bis alle Ablagerungen entfernt sind, danach gut ausspülen und fertig. Bei den alten Flaschen war das ganz schön anstrengend aber es hat sich gelohnt, die Flaschen sind jetzt wieder für den nächsten Einsatz bereit und das ganz ohne Chemie.

Soda kann man in Supermärkten für wenig Geld kaufen und ist auf vielen Gebieten einsetzbar - weiter persönliche Erfahrungen damit werde ich euch immer mal wieder hier posten.

Freitag, 13. August 2010

Der Atomkonsens und jeder soll ein Zwischenlager haben

Ich weiß ja nicht ob ihr das schon wusstet, aber auch ihr habt längst ein Zwischenlager für Atommüll vor der Tür.

In der Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Energieversorgungsunternehmen vom 14. Juni 2000 findet sich unter IV. Entsorgung der Punkt 1. Zwischenlager mit folgendem Text:
„Die Energieversorgungsunternehmen errichten so zügig wie möglich an den Standorten der KKW oder in deren Nähe ein Zwischenlager…“

Die Energieversorger waren nicht untätig und haben noch 2000 die 12 Zwischenlager beantragt. Die Genehmigungen kamen dann nach und nach bis Dezember 2003. Aktuell gibt es 12 Zwischenlager für Atomarenmüll in Deutschland. Diese sind, wie schon Vereinbart, direkt beim KKW angesiedelte Hallen – soviel zur Sicherheit. Spart ja auch CO2 und Polizeieinsatzkosten beim Transport des giftigen Mülls.
Und am 22.09.2003 wurde das Atomare Zwischenlager in Ohu bei Landshut genehmigt.

Jetzt wollen die Energieversorger den Ausstieg aus dem Ausstieg. Heißt das auch, den Ausstieg aus den lokalen Zwischenlagern?
Wohl eher nicht!!! Also sammelt sich weiter der radioaktive Müll in unserer Nachbarschaft an - na herzlichen Glückwunsch.

Donnerstag, 12. August 2010

Atomausstieg einfach selber machen - die dritte

Zum 01.07.2010 haben wir ja den Stromanbieter gewechselt, hier unsere Erfahrungen:

Das Licht leuchtet immer noch und auch kein bisschen anders (grüner oder so) als vorher ;-)
Nach dem Antrag beim neuen Anbieter kam die Bestätigung, dann vom bisherigen eine Ablesekarte, vom neuen die Bestätigung der Abbuchung und zu letzt noch vom bisherigen Anbieter die Abrechung. Das war’s, alles ganz einfach, schnell und unkompliziert. Die Kosten für den Ökostrom liegen bei uns um 2,-€ pro Jahr höher als bisher bei E.ON.

Aktuell steht der Wechsel bei einer Freundin ebenfalls zu Naturstrom an. Die Kosten bei ihr für den Ökostrom liegen um 5,-€ pro Jahr höher als bisher. Naturstrom bietet über „Kunden werben Kunden“ eine Prämie von 20,-€ an. Mit dieser sind „höheren Kosten“ für die nächsten Jahre kompensiert.

Ihr seht, alles ganz einfach und auch nicht wirklich teuerer. Bei Interesse oder Fragen einfach kurz melden.

Link zu „die zweite“
Link zu "die erste"

Mittwoch, 11. August 2010

TÜV bestätigt Risse an Isar 1

Hier einige Auszüge aus einem Bericht der Süddeutschen Zeitung zum TÜV Bericht vom Juli 2010 des 31 Jahren alten Kraftwerkes Isar 1:

Das Atomkraftwerk Isar 1 bei Landshut bedarf offenbar steter Anpassungen, um den steigenden Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden. ... Bayerns Umweltminister Markus Söder (CSU) hat in den vergangenen Wochen immer wieder erklärt, dass Isar 1 alle gesetzlichen Sicherheitsanforderungen erfülle. ... "Insgesamt befindet sich die Anlage KKI1 auf einem modernisierten und weiterentwickelten sicherheitstechnischem Stand", heißt es in dem Papier. ... Zudem heißt es, dass in Isar 1 eine Vielzahl von Maßnahmen durchgeführt würden, "um die verschiedensten Alterungsphänomene kontinuierlich zu überwachen und deren Auswirkungen zu beherrschen". Festgestellt wurden auch solche Alterungsphänomene, etwa Rissbildungen. So hat es den Prüfern zufolge etwa durch Korrosionen Spannungsrisse gegeben. Die Auswirkungen "in begrenztem Umfang an verschiedenen Komponenten" führten schließlich zu drei meldepflichtigen Ereignissen. ... Die Kernaussagen eines umfangreichen Gutachtens der Grünen aus dem vergangenen Jahr werde nicht widerlegt, so Hartmann. So sei das Kraftwerk wegen der vergleichsweise dünnen Wände gegen Terroranschläge und Flugzeugabstürze schlecht geschützt. Der Reaktor müsse deswegen unverzüglich vom Netz gehen.

Zum gesamten SZ Bericht

Dienstag, 10. August 2010

Hackschnitzel statt Rindenmulch

Rindenmulch erleichtert das fernhalten von Unkraut und das jäten. Allerdings bringt sie nicht nur Vorteile mit sich. Bestimmte Pflanzen reagieren nachteilig auf Rindenmulch und zwar weil beim Verrotten dieser der Boden übersäuert wird. Erdbeeren sind hier ein sehr gutes Beispiel, diese vertragen Rindenmulch nicht gut.

Hackschnitzel bestehen nur zu einem geringen Teil aus Rinde, das meiste ist Holz. Dadurch wird der Boden nicht übersäuert und ein Schutz gegen Unkraut entsteht trotzdem und der Preis liegt auf ähnlichem Niveau.

Ein optischer Unterschied ist die Farbe. Hackschnitzel haben die Farbe des Holzes und ist damit heller als Rindenmulch.

Montag, 9. August 2010

Für Sommer und Winter immer das passendes Getränk

Ein Kräutertee für alle Fälle - im Sommer was erfrischendes gegen den Durst, im Winter was wärmendes und ganz einfach selber zu machen.

Am besten schmeckt der Tee aus frischen Kräutern z.B. nimmt man 1 – 2 Stängel Minze, übergießt diese mit heißem Wasser, lässt diesen dann ca. 5 – 10 Minuten ziehen und fertig. Diesen Tee kann man warm und kalt genießen.
Durch die Verwendung von frischer Minze sind noch alle ätherischen Öle vorhanden und der Tee schmeckt sehr viel intensiver als alle getrockneten Tees.

Es können sehr viele heimische Kräuter wie Pfefferminze, Zitronenmelisse, Fenchel, Anis, Thymian, … verwendet werden. Diese Kräuter können auch recht einfach selbst angebaut werden, dann hat man immer frische Kräuter für einen Tee. Am Ende des Jahres können die noch vorhandenen Kräuter getrocknet und in der kalten Jahreszeit dann als Tee aufgegossen werden.

Was es so alles an Kräutertees gibt, die man leicht selbst machen kann und was die evtl. für spezielle Wirkungen haben werde ich in nächster Zeit immer mal wieder zwischendurch hier im Blog einschieben.

Freitag, 6. August 2010

Ausstieg, Ausstieg oder die schwarze Einigkeit

Es brodelt in der Regierung. Der Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hat in einem Interview der Kernkraft die Zukunft abgesprochen und allenfalls von einer moderaten Laufzeitverlängerung gesprochen.
Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sieht das ganz anders. Wenn es nach ihm geht, dann hängt die Laufzeit eines Kernkraftwerkes allein von dessen Sicherheit ab.
Dann kommt da noch die Auflehnung einiger CSU Politiker aus Landshut um die Stilllegung von Isar I zu erreichen.

Nachdem sich nicht mal CDU und CSU in ihrem Vorgehen einig sind, kann es dauern bis man sich da zu einer Lösung durchgerungen hat.

Vermutlich sind die Gewinner aus dem ganzen die Stromkonzerne, denn für die geht es bei der Verlängerung um Milliarden. Jedes Jahr Verlängerung brächte für die vier Betreiber zusammen einen Zusatzgewinn von 6,4 Milliarden Euro.

Was bei dem ganzen noch mit keinem Gedanken berücksichtigt ist:
Die Frage der Endlagerung ist bis jetzt nicht gelöst und wird die nächsten Jahre wohl auch nicht gelöst werden können.

Donnerstag, 5. August 2010

Almeria oder „Plastik“-Gemüse für Europa

Ihr wisst, woher euer Gemüse kommt?
Wenn ja, dann seid ihr schon mal sehr aufmerksame Kunden.
Wenn nein, dann schaut doch mal beim einkaufen auf den Herkunftsort.
Euch wird auffallen, dass sehr viel davon aus Spanien, Almeria kommt.

Die Sonne in Almeria scheint ca. 3000 Stunden pro Jahr und darum ist es das europäische Zentrum für den Gemüseanbau geworden. Heute werden dort 3 Millionen Tonnen Treibhausgemüse unter 350 Quadratkilometer Plastikplanen erzeugt.

Mach Dir ein Bild und Klick auf den Link zu Google-Maps, aktiviere die „Satelliten“ Ansicht und zoome rein - Link

Mittwoch, 4. August 2010

Die Mehrwegflasche braucht Hilfe

Wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, verschwindet immer mehr die Mehrwegflasche als Getränkeverpackung aus den Supermärkten. Besonders auffällig ist das bei den Discountern.

Ist es wirklich sinnvoll, eine Flasche herzustellen, den Inhalt zu verwenden, die Flasche zu vernichten (Recyceln) und wieder ein neue Falsche her zu stellen?
Statt wie die Mehrwegflasche sie zu spülen und bis zu 50-mal wieder zu verwenden.
Das spart Rohstoffe und CO2.

Das gilt gleichermaßen für Mehrwegflaschen aus Glas- und Kunststoff. Wobei hier aus meiner Sicht die Glasflasche klar bevorzugt werden sollte.
Grund hierfür ist, dass im Kunststoff Weichmacher enthalten sind z.B. Bisphenol A die sich aus dem Kunststoff lösen und ins Getränk übergehen. Diese stehen unter anderem im Verdacht unfruchtbar zu machen, die Gehirnentwicklung zu schädigen und Brustkrebs auszulösen.

Dienstag, 3. August 2010

KKW Isar I - der Ausstieg vom Ausstieg des Ausstiegs

Wir sollten was tun!!!

Die „Große Koalition“ hat vor einiger Zeit den Atomausstieg beschlossen und jetzt da es los gehen soll, rudert „schwarz-gelb“ zurück.
Was heißt das?
Das Kernkraftwerk Isar I sollte nach 31 Jahren gemäß dem Atomkonsens von 2002 (zwischen Regierung und Stromkonzernen) bis 2011 stillgelegt werden. Die neue Regierung will die Laufzeiten für die Kraftwerke verlängern und das bedeutet, dass Isar I nicht abgeschaltet wird.
Sogar teile des CSU-Stadtrat von Landshut wollen die Stilllegung des KKW Isar I und haben einen Antrag auf Stilllegung eingebracht.

Es wird am 09. Oktober eine Demo in München und ab Ende Oktober Demos/Veranstaltungen vor dem Landshuter Rathaus geben. Ich werde euch hier immer wieder auf dem Laufenden halten und würde mich sehr über Mitstreiter freuen.

Lasst uns versuchen ein Zeichen zu setzten.

"Baby es gibt Fisch" oder BP hat schon mal den Fisch geölt

Hey Leute,

hiermit möchte ich mich wieder zurückmelden. Nach einigen Tagen Abstinenz starten wir wieder durch, mit einem abgewandelten Refrain von Helge Schneider's „Baby es gibt Reis" und unserem neuen Lieblingskonzern, der scheinbar jetzt auch noch in die Nahrungsmittelverarbeitung eingestiegen ist.

In einem Interview sagt der BP Manager, Doug Suttles, man könne den Fisch aus dem Golf von Mexiko bedenkenlos essen. Er würde die Fische essen und sogar seiner Familie am Teller servieren.

Hier das Interview:
http://www.krone.tv/krone/S28/object_id__213157/kmwebtv/index.html

Freitag, 9. Juli 2010

Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom – die zweite

Nachdenkliches zum wachsam bleiben.

Es gibt Zertifikate, welche Strom als Öko-Strom kennzeichnen, diese Zertifikate können gehandelt werden.
Das bedeutet, dass ein Energieversorger bei Bedarf sich dieses Zertifikat von einem Öko-Strom Erzeuger (z.B. einem Wasserkraftwerk in Norwegen) kaufen kann und auf seinen Atom-Strom „kleben“ kann. Im Gegenzug muss der Norwegische Erzeuger die verkaufte Menge an Strom als „Standard“-Strom ausweisen.

Das Problem an diesem Zertifikatshandel ist, dass dadurch nicht mehr erneuerbare Energie ins Netz gespeist wird.
Aber genau dass muss das Ziel sein!

Also immer schon aufmerksam bleiben und drauf achten, woher der Strom kommt bzw. ob ein Zertifikatshandel erlaubt ist.

Aktuell ist nur bei Naturstrom dieser Zertifikatshandel ausgeschlossen, selbst bei Greenpeace Energy ist dieser erlaubt.

Donnerstag, 1. Juli 2010

Fördergelder für Kohle 7-mal höher als bekannt

Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) erstellte im Auftrag von Greenpeace eine Studie über die Förderung von Kohle. Ziel der Studie war es die direkten und indirekten Fördermittel darzustellen.

Hier einige Beispiele für die indirekte Förderung:
  1. Steuervergünstigungen bei der Energiesteuer
  2. die kostenlose Zuteilung von CO2-Zertifikaten
  3. Absatzhilfen für heimische Steinkohle
  4. Forschung im Bereich Kraftwerkstechnik und CO2-Abscheidung in Kohlekraftwerken
  5. Befreiung von Förderabgaben und Wasserentnahmeentgelten auf Landesebene
Da diese indirekten Förderungen gesetzlich nicht unter den Begriff Subventionen fallen wir als offizielle Förderung 1,9 Milliarden Euro angegeben. Bezieht man auch die indirekten Förderungen mit ein, handelt es sich um 12,8 Milliarden Euro.

Aus meiner Sicht ein weiterer Grund der für einen Wechsel spricht.

Mittwoch, 30. Juni 2010

Pestizidbelastung von Obst und Gemüse

In unterschiedlichen Vergleichstest von Bio und konventionellen Lebensmittel wurde festgestellt, dass die Pestizidbelastung bei Obst und Gemüse aus biologischem Anbau deutlich geringer ist.

So schneiden in diesen Tests die Bio-Produkte um den Faktor 70 bis 100 besser ab als die Konventionellen Lebensmittel.

Also es ist wieder euere Entscheidung wie die Zukunft aussehen soll.
Gebt den Produzenten und Konzernen ein Zeichen, was ihr in Zukunft auf dem Teller haben wollt.

Dienstag, 29. Juni 2010

EU führt europaweites Bio-Siegel ein

Europäische Verbraucher können Bioprodukte ab sofort an einem einheitlichen, europaweit vorgeschriebenen Biosiegel erkennen.

Ein Blatt aus weißen Sternchen auf grünem Grund.

Die Kriterien für die Vergabe des neuen Siegels entsprechen denen für das deutsche Bio-Siegel (dem grünen Sechseck mit der Aufschrift "Bio nach EG-Öko-Verordnung").

Hier ein Auszug der wichtigsten Kriterien:
  • Das Lebensmittel besteht zu 95% aus biologischem Anbau
  • Das Lebensmittel darf keine gentechnisch veränderten Zutaten enthalten
  • Beim Anbau dürfen keine chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel verwendet werden
  • Artgerechte Haltung von Nutztieren
  • Das Ökofutter soll selbst oder in einem benachbarten Betrieb hergestellt werden
  • Schonung von Ressourcen, durch die Wiederverwertung von Abfälle

Donnerstag, 24. Juni 2010

Atomausstieg einfach selber machen - die zweite

Hier ein kleines Update zu unserem Atomausstieg:
Die Bestätigung von Naturstrom, dass wir ab 01.07.2010 mit „Grünem Strom“ versorgt werden, liegt vor. Auch die Absprache mit dem bisherigen Energieversorger wurde gemacht und entsprechend gekündigt.

In wenigen Tagen ist es dann soweit - wir werden dadurch ca. 0,9 Tonnen CO2 und ca. 1,19 g Radioaktiven Abfall pro Jahr einsparen.

Mittwoch, 23. Juni 2010

Atomstrom und wir Bürger sollen es wieder mal zahlen

Langsam platzt einem da doch der Kragen.

Jetzt beschließt der Staat im Rahmen des Sparpaketes eine Brennelementesteuer für Atomstrom von 1,5 Cent/kWh. Diese Steuereinnahmen von ca. 2,3 Milliarden Euro pro Jahr sollen für die Sanierung des maroden Atomlagers Asse verwendet werden.

Die Atomindustrie geht auf die Barrikaden wegen diesen Zusatzkosten. Das ist doch lachhaft, denn wer zahlt das denn am Ende? Der Verbraucher wird das bezahlen und zwar über einen höheren Strompreis.
Und was bekommt die Atomindustrie dafür? Eine Laufzeitverlängerung, die Millionen in die Kassen der Kraftwerksbetreiber spült.

Mit den 2,3 Milliarden Euro pro Jahr könnte man alternative Energiekonzepte, die Forschung für neue Energiequellen, die Entwicklung effizienterer Energieerzeugungssysteme fördern.
Stattdessen müssen wir das Geld in die Sanierung eines Atommülllagers stecken.

Das traurige an der Sache ist, dass wir weiterhin Atommüll produzieren obwohl wir mittlerweile wissen, was die Konsequenzen sind.
& wenn es nach der Atomindustrie geht, dann erzeugen wir noch bis zu 28 Jahre länger als geplant diesen Müll!!!

Ihr habt es in der Hand – nutzt euere Macht

CO2-Verpressung ist keine Lösung

Was ist CO2-Verpressung auch CCS genannt?
Aus den bei der Energieerzeugung (vor allem in Kohlekraftwerken) entstehenden Abgasen, wird das CO2 herausgefiltert und komprimiert unter die Erde (in poröse Gesteinsschichten) verpresst.

Klingt erstmal nicht schlecht. Doch leider ist das keine Lösung sondern maximal eine Verschiebung des Problems.
  1. Die Verpressung von CO2 ist bis heute nur in kleinen Versuchsanlagen getestet.
  2. Nach den Erkenntnissen aus den Versuchen ist der Energiebedarf für das Filtern und Verpressen enorm und reduziert den Wirkungsgrad von Kraftwerken erheblich, so dass mehr Kohle verfeuert werden muss um dieselbe Strommenge zu erzeugen.
  3. Es gibt keine gesicherten Langzeitaussagen über die Lagerung.
  4. Die Konzerne sind nicht bereit, finanzielle Risiken für mögliche Lecks zu übernehmen.
Schaffen wir uns damit ein zweites Endlagerproblem??

Donnerstag, 17. Juni 2010

Deine Daten gehören Dir.

Eine ganz interesante Seite finde ich, gefunden auf http://www.gruene.de

und hier der Link auf die Seite "Datenschutz ist Bürgerrecht"

Mittwoch, 16. Juni 2010

Nano-Technologie: Fluch oder Segen?

Bislang ist weitgehend ungeklärt, welche Auswirkungen die winzigen Teilchen auf den Menschen haben. Dabei ist sicher, dass bestimmte Sorten von Nano-Partikeln ebenso giftig sind wie gefährliche Chemikalien.
Für problematisch halten Wissenschaftler besonders Produkte, bei denen der Mensch die Partikel einatmet – etwa bei Deo-Sprays. Weniger besorgniserregend sind erste Untersuchungen zum Verschlucken (etwa bei Lebensmitteln).

Die Deo-Sprays sollte man lieber im Regal stehen lassen. Auch einige Sonnencremes enthalten Nano-Teilchen. Da wir sie unmittelbar auf die Haut auftragen, raten Wissenschaftler davon ab. Wenig empfehlenswert ist antibakterielle Unterwäsche mit „Nano-Silber“, weil die Teilchen nach und nach ausgewaschen werden.
Weniger problematisch sind dagegen Schuhcremes. Und bei Batterien oder einem mit Nano-Lack behandelten Auto besteht normalerweise kein Risiko, weil die Teilchen fest gebunden sind und nicht in die Umwelt gelangen.

Hier gehts zum gesamten Artikel beim radioBerlin 88,8

Dienstag, 15. Juni 2010

Akku statt Batterie!?!?

Immer wieder stellt sich die Frage, was ist besser?
Aus Sicht der Umwelt ist der Einsatz von Akkus auf jeden Fall sinnvoll.
Jede verbrauchte Batterie enthält Giftstoffe, muss aufwändig hergestellt und entsorgt werden.

Ein Akku kann (bei sachgemäßer Handhabung) bis zu 1000 Mal wieder aufgeladen werden.
Bei einer Ladung pro Woche könnte der Akku dann ca. 19 Jahre verwendet werden, bei einer Ladung pro Monat wäre es sogar ca. 83 Jahre.

Selbst bei einem realistischeren Ansatz von 30 - 50% der vom Hersteller angegebenen Wiederaufladungen ist die Lebensdauer im Vergleich zu einer normalen Batterie gigantisch und relativiert die höheren Mehrkosten beim Kauf.

Montag, 14. Juni 2010

Die schnelle Erfrischung für die heissen Tage

Jetzt da die heißen Tage beginnen, ist es wichtig viel zu trinken.
Dabei sollte man besonders darauf achten, keine zuckerhaltigen oder süßstoffhaltigen Getränke zu sich zu nehmen.
 
Hier mal eine einfach, schelle und gesunde alternative:
2 - 3 Zweige frische Minze
2 - 3 Scheiben einer unbehandelten Zitrone
Das alles in einen Krug und mit Leitungswasser auffüllen. Nach wenigen Minuten ist die Erfrischung fertig.

Tipp: für mehr Geschmack, einfach die Minze und Zitrone vorher etwas kneten

Schmeckt gut, ist gesund, kostet wenig und sieht noch sehr dekorativ aus!!!

Donnerstag, 10. Juni 2010

450 Tonnen lebensgefährlicher Müll können in Deutschland pro Jahr vermieden werden!!!


Durch die Kernenergie enstehen in Deutschland 450 Tonnen lebensgefährlicher Müll pro Jahr.

Das sind bei einer Laufzeitverlängerung von 28 Jahren zuätzliche 12600 Tonnen.

Wir haben keine Lösung für den bereits entstandenen Müll geschweige denn für diese weiteren Tonnen von Müll.

Helft den Müll zu vermeiden und entscheidet euch für eine andere Zukunft.

Dienstag, 8. Juni 2010

taz-artikel: Strände aus Plastiksand

Hier mal was zum wachrütteln!!!

Strände aus Plastiksand

Was geht nachts im Garten ab?


Nachts im Garten greifen sie an, die gefräßigen Monster aus der Schattenwelt!

So würde ein Horror-Roman beginnen. Doch ich spreche nur von Schnecken.
Nicht dass diese Beschreibung nicht passen würde, doch klingt sie dramatischer als es in Wirklichkeit ist.

An unseren Garten grenzt direkt ein Feld an, was uns regelmäßig eine Vielzahl von Schnecken beschert. Bisher war das nicht so schlimm, da ein Überfall auf Ziersträucher nicht so die Aufmerksamkeit erhält wie ein Überfall im Gemüsebeet oder auf die rot werdenden Erdbeeren.

Um die Erträge zu schützen heißt es jeden Abend raus und auf die Suche nach den Plagegeistern. Mittlerweilen haben wir die verschiedensten Methoden versucht und hier ein kleiner Erfahrungsbericht:

erlegen:
sehr wirksam aber auch sehr aufwändig

Schneckenkorn:
es gibt ein biologisches Schneckenkorn, das sehr gut funktioniert

Asche ausstreuen:
das war der zu letzt gestartete Versuch aber echte Erfolge sehen anders aus und bei Regen ist die Asche in kürzester Zeit wieder weg

klein gehackte Eierschalen ausstreuen:
das hab ich mittlerweile mehrfach gehört aber die notwendige Menge an Eierschalen um ein Grundstück zu "umzäunen" ist schon recht gewaltig

Schneckenzaun:
es gibt einen Schneckenzaun aus Metall, der laut Aussage von Freunden sehr gut funktionieren soll.

Aktuell denke ich über die letzte Option nach, denn alle anderen Aktivitäten sind sehr aufwändig und kosten auf Dauer auch eine Stange Geld.
Sollte ich weiter Erfahrungen haben, so werde ich euch diese hier weitergeben.

Dienstag, 25. Mai 2010

Tetrapak und Recycling?!?!



Kann man einen Tetrapak recyceln???
Glaubt man dem Hersteller, so besteht ein Tetrapak hauptsächlich aus nachwachsenden Rohstoffen und kann sehr gut recycelt werden.

Aus meiner Sicht sieht die Realität etwas anders aus:
* Ein Tetrapak ist ein Verbund aus Karton, hauchdünnen Alu- und Polyethylenfolien.

Beim Recycling müssen die drei verbundenen Materialien wieder getrennt werden!!!
Was ist das Ergebnis:
Die Verpackungen werden in die zwei Fraktionen Faserstoffe und Kunststoff/Aluminium getrennt und die Rohstoffe wiederverwertet. Das mit der Polyethylenschicht verbundene Aluminium wird in Müllverbrennungsanlagen und Zementwerken verwendet.
Das ist Recycling?????

Und jetzt noch einen drauf:
Damit ein Tetrapak recycelt werden kann, muss er über den "gelben Sack" in den Recyclingkreislauf kommen. Heute landen nur etwa 65% der Tetrapaks im Recycling aber der Hersteller erklärt uns, dass ein Tetrapak eine echte Kreislaufverpackung ist!!!!

Leute, jetzt mal ganz ehrlich - kauft Glas-Pfand-Flaschen.

Da muss nix getrennt oder verbrannt werden, das Pfandsystem (Kreislauf) funktioniert wirklich.
Obendrein ist im Glas kein Bisphenol enthalten. Welches zur Kunststoffherstellung notwendig ist, sich bei säurehaltigen Getränken aus dem Kunststoff lösen und in das Getränk übergehen kann.

Na dann Prost Mahlzeit.

Freitag, 21. Mai 2010

Atomausstieg einfach selber machen



WECHSLE HEUTE ZUM ÖKOSTROMANBIETER

Atomkraftwerke müssen abgeschaltet werden. Nicht irgendwann, sondern jetzt! Darum werde jetzt aktiv und wechsle zu Ökostrom!

http://www.atomausstieg-selber-machen.de/

Wir haben gestern den Wechsel beauftragt.
Die Erfahrungen mit dem Wechsel werde ich hier posten.

Also, werdet Öko ;-))

Mit dem Einkaufskorb die Politik beeinflussen

Können wir mit dem Einkaufskorb die Politik beeinflussen?

Ich sage ja!
Damit meine ich nicht, dass jeder für sich die Politik von Staat und Konzernen beeinflussen kann aber wenn wir das zusammen machen, dann wird es möglich.

Wenn wir "nur noch" Bio-Lebensmittel bzw. Lebensmittel aus der heimischen Umgebung kaufen, dann müssen die Politik und die Konzerne irgendwann reagieren.

Hier einige Beispiele:
* je mehr Milch in Pfandflaschen nachgefragt wird, desto mehr muss hergestellt werden bzw. desto mehr muss in den Geschäften verfügbar sein.
* werden mehr Bio-Produkte oder pestizidfreie Produkte nachgefragt, wird der Handel reagieren.
* je weniger Kunststoffflaschen wir kaufen, desto weniger werden produziert werden.

Das Ziel der Hersteller und des Handels ist es, die produzierten Güter zu verkaufen. Wir können uns jetzt Taub stellen und uns diktieren lassen, was wir kaufen wollen oder wir entscheiden was wir produziert haben wollen.

In diesem Sinne, entscheidet!!!

Montag, 19. April 2010

Bio ist nicht fair


Hallo zusammen,

hier ein interessanter Artikel den ich gerne mit euch teilen möchte.

http://www.freitag.de/wochenthema/0946-klimagipfel-kopenhagen-konsum-hartmann

Freitag, 16. April 2010

Wenn Käsen kein Käse mehr ist und auch nichts mit Milch zu tun hat!!!

So ein Käse!!!
Kann man das überhaupt noch sagen?

Seit geraumer Zeit geht wieder mal eine Info durch die Presse, die uns Verbraucher aufhören lassen sollte.
Die Hersteller von Käse haben was gefunden, dass aussieht wie Käse, das schmeckt wie Käse ABER keiner ist.
Ich frage mich warum wir das brauchen, wo wir doch wissen wie man Käse macht?!?!?!

Für den Hersteller hat das Ding einen großen Vorteil: es ist günstiger herzustellen.
Wenn das Ding dann auf der Pizza landet, wird dann auch die Pizza günstiger???
Na sicher nicht. Für uns als Verbraucher ändert sich auf der Kostenseite mal wieder nix, sonder nur an dem, was wir bekommen.
Wollen wir wirklich den Herstellern mehr Gewinn verschaffen, indem wir uns mit dem Ding statt Käse abspeisen lassen?
Ich sage nein!!!
Und bitte aufpassen: die Hersteller werden immer einfallsreicher. Das Zeug darf nicht "Käse" heissen also schreibt man PizzaMix drauf und auf den ersten Blick sieht es aus als wäre es Käse.

Mittwoch, 14. April 2010

10 Möglichkeiten Plastikabfall zu vermeiden

Hallo,

ich möchte heute einmal 10 Möglichkeiten vorstellen mit denen man Plastikabfall vermeiden kann, ohne sich dabei besonders einschränken zu müssen. Meiner Ansicht nach gewinnt man dadurch sogar weil man bewusster einkauft.
  1. Keine Einkaufstüten sondern einen Einkaufskorb verwenden.
  2. Milch- bzw. Milchprodukte im Glas kaufen. Bei Edeka wird man noch realtiv gut fündig.
  3. Gemüse aus Bio- oder Gemüseläden dem einzelverpacktem aus dem Lebensmitteldiscounter vorziehen.
  4. Naturkosmetik bevorzugen; diese gibt es (z. B. www.weleda.de) in Glas und Aluverpackungen. Alu kann unendlich oft recycelt werden und enthält keine Giftstoffe oder hormonell wirksamen Substanzen.
  5. Mehrwegflaschen benutzen
  6. In der Küche auf Plastikbeutel und Frischhaltefolie verzichten; statt dessen lieber Gläser oder Kunststoffboxen.
  7. Putzmittel reduzieren, Ein Karton Zitronensäure in Pulverform oder eine Flasche Essigessenz reichen aus um Kalkablagerungen im ganzen Haus zu beseitigen. Waschmittel der Firma Ecover (www.ecover.com) haben z. B. mehrere Vorteile. Sie sind im Karton verpackt (sogar eine Dosierhilfe aus Pappe) und sie enthalten keine optischen Aufheller.
  8. Statt flüssiger Seife einfach wieder ein Seifenstück ins Bad legen.
  9. Tipps für ein plastikfreies Büro: Radiergummis aus Naturkautschuk, Holzlineale, Metallspitzer, nachfüllbare Textmarker und wiederbefüllbare Tintenpatronen
  10. Musik oder Programme legal downloaden
Inspiriert wurden wir übrigens von dem Film "Plastic Planet". Leider lief bzw. läuft dieser nur in wenigen Programmkinos aber wer die Möglichkeit hat sollte ihn sich unbedingt ansehen. (http://www.plastic-planet.de/kinofinder.html)
Der Film handelt vom Siegeszug des Plastiks und davon dass Kunststoffe aus unserer heutigen Welt nicht mehr wegzudenken sind. Er kritisiert aber auch unseren gedankenlosen Umgang damit.
Hier liefert er schockierende Einblicke und zeigt mit welcher Achtlosigkeit damit umgegangen wird.


Dienstag, 13. April 2010

Reduzierung des Energieverbrauchs ohne Verzicht

Kann man den Energieverbrauch - im aktuellen Beispiel den Stromverbrauch - senken ohne zu verzichten?

Ich sage ja!!!!

Hier mal meine Verbrauchswerte der letzten Jahre:
Jahr 2006, ca. 3000 kWh
Jahr 2007, ca. 2600 kWh
Jahr 2008, ca. 1500 kWh
Jahr 2009, ca. 1700 kWh

Wie habe ich diese Veränderungen erreicht:
  1. Austausch eines ca. 20 Jahre alten Gefrierschrank durch einen neuen mit der Energy-Klasse A++
    => erheblich reduzierter Verbrauch
  2. Geräte wie TV, Radio, DVD, .... sind über mind. eine schaltbare Steckdosenleiste komplett vom Strom trennbar z.B. eine Leiste für Stereoanlage und Ineternetradio und eine zweite für TV, DVD. Damit sind nur die Geräte aktiv, die gerade verwendet werden.
    => kein ständiger Stromverbrauch der Netzteile für Standby
  3. Ladestation der Funktelefone ist vom Strom getrennt - die Mobilteile werden nur aufgeladen, wenn die Akkus leer sind.
    => längere Haltbarkeit der Akkus, kein ständiger Stromverbrauch der Netzteile
  4. elektrische Zahnbürste wird erst geladen, wenn der Akku leer ist und auch die Ladestation hängt nur dann am Netz.
    => längere Haltbarkeit der Akkus, kein ständiger Stromverbrauch des Netzteils
  5. Einsatz von Energiesparlampen
    => 11W Energysparlame = 50W Glühbirne
  6. PC und Perephäriegeräte sind über eine schaltbare Steckdosenleiste vom Strom getrennt - der Drucker oder weiter Geräte können über eine eigene Leiste versorgt werden und nur bei Bedarf aktiviert werden.
    => kein ständiger Stromverbrauch der Netzteile für Standby Betrieb
Das waren meine Erfahrungen und Tipps zu dem Thema. Wenn ihr weitere Vorschläge habt, dann könnt ihr diese gerne hier anhängen.

Die Geschichte vom Hochbeet und vom selbst gezogenen Gemüse

Aber erstmal Schritt für Schritt :-)

Seit einiger Zeit hatte ich den Plan ein Hochbeet zu bauen und vor ca. 2 Wochen startete jetzt die Umsetzung.
Erstmal Holz vom Sägewerk besorgt, das ist zwar nicht gehobelt aber dafür deutlich günstiger. Bei den Maßen habe ich mich nach den vorhandenen Holzlängen gerichtet, das spart Verschnitt und damit Kosten.
Als erstes hab ich die langen Seiten mit einer Latte zusammen geschraubt und am zukünftigen Standort platziert. Dann begann das Ausrichten, durch das vorhandene Gefälle, die Größe und das Gewicht war das ganz schön aufwändig. Nachdem nun der Rahmen stand, ging es um das Innenleben. Die Anleitung im Buch gab vor, dass man nochmal 40cm ausgraben soll - hier hab ich mich allerdings auf 20cm beschränkt und das war schon recht mühsam.
Der nächste Schritt war das absichern  mit einem Drahtgeflecht gegen ungewollte Besucher aus dem Erdreich und das innen Verkleiden der Holzwände mit Teichfolie.
Jetzt ging es zum Auffüllen. Die erste Schicht bestand aus größerern Ästen. Die zweite Schicht aus Papier und Karton. Die dritte Schicht aus kleineren Ästen, Pflanzenschnitt und Laub. Die vierte Schicht aus dem ausgegrabenen Matterial und immer wieder gut wässern, damit sich die Schichten gut verbinden können.
Jetzt war das Beet ca. 50% gefüllt. Den Rest habe ich mit eigenem Kompost und Gatenerde aufgefüllt und immer wieder gut wässern.
Nach 2 Tagen harte Arbeit - also für einen Büromenschen wie mich - wars dann vollbracht.
Natürlich wurde die nächsten Tage auch gleich noch das ein oder andere angesäht aber dazu gibts demnächst mehr :-))

Donnerstag, 8. April 2010

Umweltfreundliche Anzuchttöpfe


Wer seine Blumen oder sein Gemüse selbst zieht hat nicht nur eine weitaus größere Auswahl an Raritäten, die man in der Gärtnerei oder im Baumarkt nur schwer findet. Man kann auch aktiv die Umwelt schonen. Zur Anzucht verwendet man zugeschnittene Eierkartons (Abzugsloch einstechen nicht vergessen!). Diese Methode kostet kein Geld, ist umweltfreundlich und funktioniert genauso gut wie mit herkömmlichen Anzuchttöpfen. Ein weiteres Plus: Die Töpfchen lassen sich bei Bedarf mit einpflanzen und sparen so Platz in der Mülltonne.


Eröffnung von Bio, Öko und was es sonst noch so gibt :-)

Hey Leute,

hiermit ist mein Blog eröffnet.

Warum braucht man diesen Blog?
In den letzten Wochen und Monaten habe ich mich mehr mit Bio, Öko und "besser leben" auseinandergesetzt.

So habe ich in dieser Zeit viel Neues für mich erfahren. Das möchte ich mit euch teilen und hoffe auf zahlreiche Kommentare und Beiträge.


LG
Robert

Freitag, 2. April 2010

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Quelle: Disclaimer von Sören Siebert - Rechtsanwalt Internetrecht


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