- die Waschmaschine immer voll beladen
- auf das Vorwaschen verzichten
- Sparprogramme möglichst häufig nutzen
- möglichst niedriger Waschtemperaturen sparen am meisten Strom (30 - 40 Grad). Um Wäsche keimfrei zu halten, sollte Bett- und Unterwäsche einmal im Monat bei 60 Grad gewaschen werden.
Freitag, 10. Juni 2011
Umweltschutz beim Wäsche waschen
Donnerstag, 9. Juni 2011
Atommüll umwandeln und Radioaktivität vernichten?!?!
Einmal reduziert man die Strahlungsdauer des Atommülls von einigen tausend auf einige hundert Jahre, das andere Mal klappen kleinste Mengen aber für das was bei uns noch alles lagert, ist es keine Lösung.
Seit 1999 tauchen immer wieder Berichte über derartige Möglichkeiten auf aber meine Suche ergab bis jetzt keine echten Erfolge.
Sollte jemand von euch dazu weiter Infos haben, dann gerne per Mail oder als Kommentar.
E10 - Umwelt- oder Industrieverträglich?
Die CO2 Reduzierung durch Bio-Sprit ist so minimal, dass durch geringe Maßnahmen z.B. Gewichtsreduzierung, Leistungsreduzierung, Start-Stopp-Systeme deutlich höhere Einsparungen möglich gewesen wären. Aber warum soll die Automobilindustrie Geld in die Hand nehmen, wenn man es auch auf den Verbraucher abwälzen kann.
Doch diesmal ging der Schuss nach hinten los, die Autofahrer verweigern die Nutzung von E10 aus unterschiedlichsten Gründen.
Aus welchem Grund auch immer sich jeder Einzelne gegen E10 ausgesprochen hat, die Verbrennung von Nahrungsmittel zur Fortbewegung ist meiner Meinung nach sowieso ethisch unverantwortlich.
Dienstag, 7. Juni 2011
CO2 ist nicht das einzige Problem
Die Abgase von Autos, Kraftwerken, Fabriken besten nicht nur aus CO2. Was ist mit den anderen Schadstoffen?
Es gab da mal den Ruß bei Dieselfahrzeugen, der vermutlich krebserregend ist. Die Autos haben jetzt Filter, von denen die meisten nicht funktionieren.
Wenn alle Menschen auf der Welt beginnen dieselbe Menge an Rohstoffen zu benötigen. Dann wird es uns nicht mehr möglich sein, den Bedarf zu decken. Was sind die Folgen daraus?
Explodierende Preise, wie wir es seit einiger Zeit immer wieder sehen und es wird Kämpfe vielleicht sogar Kriege um diese Ressourcen geben.
Was ist mit unseren Abfällen, die wir immer versuchen End zu lagern? Egal ob Atommüll, CO2 in den Boden verpressen oder die Mülldeponien.
Das alles vergiftet unsere Erde, den Boden von dem unser Leben abhängt, denn darauf wächst unsere Nahrung.
Wir können nicht ein Problem nach dem andern lösen, wir brauchen eine Gesamtstrategie. Das Ökosystem hängt so stark zusammen und nur gesamtheitlich können wir es anpacken.
Montag, 6. Juni 2011
Das Umweltbundesamt sagt bis 2017 möglich
Warum wir die Studie zurück gehalten? Offiziell heißt es, man wolle den Bericht der Ethik-Kommission abwarten, bla bla bla.
Wie sieht es denn wirklich aus?
Die Atom-Lobby erklärt uns ständig, dass es ohne Atomstrom nicht geht, vor allem nicht schnell. Dann kam die Studie von Greenpeace, die zeigt einen Ausstieg bis 2015 auf und die Studie des Umweltinstitutes sagt ebenfalls, dass ein Ausstieg bis 2015 möglich ist. Bisher hat man das immer als Schönmalerei abgetan und die Regierung spricht von 2020, 2021 und feiert sich für so viel gute Tat.
Und da schleicht sich doch glatt die Studie vom Umweltbundesamt heimlich rein und sagt 2017. Das muss doch unter den Teppich gekehrt werden, bis man Argumente dagegen hat oder was auch immer.
Leute, wenn plötzlich die CSU und CDU als "grüne" Partei auf Stimmenfang geht, dann kann da was nicht stimmen. Also bleibt wachsam und wenn die sagen 2020, dann geht 2015 auch - da geht’s nur um das Geld der Energiekonzerne und persönliche Interessen, darauf würde ich wetten.
Freitag, 3. Juni 2011
Bayern ist spitze in Bio
Einige weitere bayerische spitzen-Zahlen: so kommen über die Hälfte der in Deutschland produzierten Ökomilch aus dem Freistaat. Mehr als 2500 Verarbeitungsbetriebe für Ökolebensmittel gibt es in Bayern.
Mit ein Grund für diesen Spitzenplatz ist der gestiegene Bedarf an Bioprodukten und dass die Verbraucher mehr auf regionale Herkunft achten.
Da kann ich nur sagen, weiter so.
Donnerstag, 2. Juni 2011
Endlager oder endlich lagern, endlos lagern, endgültig lagern?
Das klingt etwas nach sich im Kreis drehen oder?
Was brauchen wir denn? Wir brauchen eine Lagermöglichkeit, in Atommüll für 1 Million Jahre sicher gelagert werden kann. Dieser Zeitraum entspricht etwa 30.000 Menschen Generationen. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, 30.000 Generationen.
Wir wissen nicht mal was vor 10.000 Jahren war. Wir können die Schriften von damals nicht entschlüsseln oder wenn dann nur durch Spezialisten und wir wollen Atommüll dann für die 100 fache Zeit sicher lagern? Den 29.000 nachfolgen Generationen verständlich machen, dass dort gefährliches lagert und sie die Finger weglassen sollen???
Wenn man die Situation von dieser Seite betrachtet, dann ergeben sich ganz neue Probleme, die gelöst werden müssen. Mit diesen Fragen beschäftigen sich viele Menschen, das alles kostet Unsummen und wir haben keine Lösung.
Und wer zahlt das ganze? Der Steuerzahler, der ist ja für den ganzen Müll verantwortlich, die Konzerne kümmern sich da lieber um die Gewinne, das ist bestimmt anstrengend genug.
Soviel also zum günstigen Atomstrom!!!
Mittwoch, 1. Juni 2011
Warum immer bei den großen Unbekannten einkaufen
Naturnah einkaufen ist in unserer landwirtschaftlich geprägten Region kein Problem. Ob Bio oder konventionell, Gemüse oder Fleisch. Immer mehr Betriebe vermarkten direkt ab Hof oder verkaufen auf örtlichen Bauernmärkten.
Nahrungsmittel aus der Region haben viele Vorteile gegenüber denen vom großen Unbekannten. Die CO2 Belastung durch kurze Transportwege ist geringer. Der Erzeuger dieser Lebensmittel steht einem direkt gegenüber. Man kann sich bei einem Spaziergang den Erzeugerhof mal direkt ansehen. Und es stärk die Region.
Da kommt die Milch nicht aus Österreich, wird nach Holland gefahren um daraus Käse zu machen und dann fährt man den Käse nach Deutschland, wo wir ihn im Supermarkt dann kaufen.
Im Kalender findet ihr die Termine mit Links zur Homepage von Bauernmärkten in der Umgebung.
Nahrungsmittel aus der Region haben viele Vorteile gegenüber denen vom großen Unbekannten. Die CO2 Belastung durch kurze Transportwege ist geringer. Der Erzeuger dieser Lebensmittel steht einem direkt gegenüber. Man kann sich bei einem Spaziergang den Erzeugerhof mal direkt ansehen. Und es stärk die Region.
Da kommt die Milch nicht aus Österreich, wird nach Holland gefahren um daraus Käse zu machen und dann fährt man den Käse nach Deutschland, wo wir ihn im Supermarkt dann kaufen.
Im Kalender findet ihr die Termine mit Links zur Homepage von Bauernmärkten in der Umgebung.
Ausgetrixt oder vera...?
Im Jahr 2001 hat dir Rot-Grüne Regierung den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen und auf den Weg gebracht. Dann kam Schwarz-Gelb an die Regierung und hat die Laufzeiten verlängert. Jetzt, Schwarz-Gelb immer noch an der Regierung, hat man sich überlegt doch schnellst möglich den Ausstieg zu machen.
Klingt verwirrend, ist es auch und genau das ist der Trick an der Sache. Denn man nimmt einfach das selbe Jahr für die Abschaltung wie damals von Rot-Grün Hochgerechnet wurde, 2022. Doch wenn man sich die einzelnen Laufzeiten für die Kraftwerke anschaut, dann komme ich auf eine längere Laufzeit von 10 Jahren. Dazu habe ich für jedes AKW das Hochgerechneten Abschaltdatum von Rot-Grün genommen und vom geplanten Abschaltdatum von Schwarz-Gelb abgezogen. Für die bereits abgeschalteten "alten" AKWs habe ich 2010 als Abschaltdatum verwendet.
Der ein oder andere mag vielleicht sagen, ich mach es mir mit der Rechnung ein bisschen einfach - ja, denn ich will einfach mal sehen, was sich verändert und ich will verstehen, worüber da gesprochen wird.
Hier meine Berechnung:
Klingt verwirrend, ist es auch und genau das ist der Trick an der Sache. Denn man nimmt einfach das selbe Jahr für die Abschaltung wie damals von Rot-Grün Hochgerechnet wurde, 2022. Doch wenn man sich die einzelnen Laufzeiten für die Kraftwerke anschaut, dann komme ich auf eine längere Laufzeit von 10 Jahren. Dazu habe ich für jedes AKW das Hochgerechneten Abschaltdatum von Rot-Grün genommen und vom geplanten Abschaltdatum von Schwarz-Gelb abgezogen. Für die bereits abgeschalteten "alten" AKWs habe ich 2010 als Abschaltdatum verwendet.
Der ein oder andere mag vielleicht sagen, ich mach es mir mit der Rechnung ein bisschen einfach - ja, denn ich will einfach mal sehen, was sich verändert und ich will verstehen, worüber da gesprochen wird.
Hier meine Berechnung:
Dienstag, 31. Mai 2011
Gutachten - Atomausstieg 2015 und regionalen Versorgungssicherheit
Hier die Schlussfolgerungen aus dem Kurzgutachten des Zentrums für Nachhaltige Energiesysteme (ZNES) der Universität Flensburg:
Hier der Link zum Gutachten:
Kurzgutachten [pdf]
- Ein Abschalten aller deutschen Kernkraftwerke kann bis Ende 2014 erfolgen, ohne dass in einer einzigen Region Deutschlands mit Versorgungsengpässen gerechnet werden müsste.
- Der kurzfristige Ersatz der deutschen Kernkraftwerke kann ohne den zusätzlichen Neubau von fossilen Kraftwerken sichergestellt werden. Es müssen nur die bereits im Bau befindlichen Kraftwerke fertig gestellt werden.
- Deutschland verfügt bereits heute über die notwendigen Netzkapazitäten für einen Atomausstieg bis zum Jahr 2015.
- Werden gelichzeitig die regenerativen Energiequellen zur Stromerzeugung so ausgebaut, wie vom Sachverständigenrat für Umweltfragen bereits im Mai 2010 empfohlen, kann der Atomausstieg mit dem Übergang zu einer 100% regenerativen Stromversorgung bis zum Jahr 2050 verbunden werden.
- Möchte man die zusätzlichen CO2-Emissionen, die durch einen frühzeitigen Atomausstieg bis zum Jahr 2015 verursacht werden, im Elektrizitätsbereich selbst kompensieren, so kann der Übergang zu einer 100% regenerativen Stromversorgung auch schon bis zum Jahr 2030 erfolgen.
- Für den schnellen Ausbau der regenerativen Stromerzeugung bedarf es im Gegensatz zum schnellen Atomausstieg sowohl eines erhebliche Ausbaus der deutschen Hochspannungsnetzte zur Verbindung der Hauptressourcen in Norddeutschland mit den Hauptabnehmern in Süddeutschland als auch eines erheblichen Ausbaus von Speichermöglichkeiten oder der Anbindung der sehr großen Speichermöglichkeiten Norwegens an das deutsche Elektrizitätssystem.
- Entgegen den in den letzten Wochen von interessierter Seite verbreiteten Nachrichten, dass die Abschaltung der deutschen Atomkraftwerke im März 2011 zu steigenden Strompreisen geführt haben soll, zeigt eine genaue Betrachtung der Entwicklung der deutschen Strompreise am European Power Exchange EPEX) seit Anfang 2011 ein gleichbleibendes Preisniveau, das durch die Abschaltung der deutschen Kernkraftwerke unbeeinflusst ist.
- Auch der Stromhandel mit Tschechien zeigt bei genauer Analyse keinen signifikanten Einfluss der Abschaltung der deutschen Atomkraftwerke im März 2011.
- Eine sichere Elektrizitätsversorgung kann in Deutschland in jeder Stunde des Jahres bereits ab 2015 ohne ein einziges Kernkraftwerke gewährleistet werden.
- Einem frühzeitigen Kernenergieausstieg bereits zum Ende des Jahres 2014 stehen in Deutschland keine gravierenden technischen oder volkswirtschaftlichen Gründe entgegen.
Hier der Link zum Gutachten:
Kurzgutachten [pdf]
Montag, 30. Mai 2011
Strom aus dem Meer mal anders?
Jetzt kann man sich die Frage stellen, was das Ganze soll. Mir kommt das wie ein Scherz vor. Denn an der Oberfläche ist die Technik nicht beherrschbar und darum ins Meer damit? Damit Atomgegner keine Großdemos vor den Kraftwerkstoren abhalten können?
Der Grund für so eine Kraftwerk kann doch nur sein: "aus den Augen, aus dem Sinn"
Sonntag, 29. Mai 2011
Wenn der Bürger als Haftpflicht herhalten muss
Zusammenfassend kommt die Studie zum Ergebnis, dass, ein Atomkraftwerk nicht versicherbar ist. Denn kein Versicherer würde jemals diese astronomischen Kosten übernehmen.
Zusammenfassend ergibt sich daraus: eine Versicherung würde die Kosten nicht übernehmen, für ein Energieunternehmen sind die Kosten viel zu hoch, dann bleibt also nur noch der Steuerzahler übrig, für den Fall das etwas passiert.
Die Studie kommt auf einen zu erwartenden Maximalschaden von 6.000 Milliarden Euro bei einem Super-GAU. Die AKW Betreiber halten Rückstellungen von 3 Milliarden Euro bereit, daraus ergibt sich eine gewaltige Differenz, die auf den Steuerzahler im Falle eines Falles zukommen würde.
Hier gibt’s mehr Infos dazu:
Spiegel online
Freitag, 27. Mai 2011
"Kein Druck für sofortigen Atomausstieg"
So lautet die zusammenfassende Aussage von Umweltminister Röttgen zum Bericht der Reaktor-Sicherheitskommision (RSK).
Hier einige Fakten, mit meinen Worten zusammengefasst:
Erdbeben: wenn die Erdbeben nicht deutlich stärker sind als bisher vermutet, dann dürfte nichts passieren.
Hochwasser: wenn nichts unvohergesehenes passiert, dann sollten die Reserven ausreichen. Einige AKW's sind bei Hochwasser zwar auf dem Landweg nicht mehr erreichbar. Bei einigen liegen die sicherheitstechnisch relevanten Gebäude nur knapp (5cm) höher als im bisher schlimmsten angenommen Fall von Hochwasser.
Ausfall der Stromversorgung von aussen: bei fünf der älteren Kraftwerke ist es unklar ob sie den Vorgaben entsprechen, die anderen entsprechen den Vorgaben der Kommission.
Kühlung: die Kühlung des Reaktors entspricht den Notfallmaßnahmen, zur Bewertung der Brennelementekühlung im Lagerbecken fehlen teilweise nötige Unerlagen.
Vorsore für das Unerwartete (z.B. Notfallpläne): die bisherigen Antworten der Betreiber lasen keine Einschätzung zu ob die Pläne ausreichend sind.
Schutz vor Flugzeugabstürzen: kein AKW übersteht den Absturz eines großen Verkehrsflugzeuges. Die neueren sollten einem mittleren Verkehrsflugzeug standhalten.
Wenn ich das jetzt für mich zusammenfasse, dann komme ich zu einem anderen Ergebnis als Herr Röttgen. Theoretisch und wenn alles nach den Vorgaben abläuft, dann dürfte nix passieren. Tja, dann wäre aber auch in Fukushima und in Tschernobyl nix passiert und dennoch haben wir diese Katastrophen erlebt.
Hier mehr Details auf SZ-Online:
http://www.sueddeutsche.de/politik/deutsche-akw-auf-dem-pruefstand-eine-frage-der-auslegung-1.1098696
Hier einige Fakten, mit meinen Worten zusammengefasst:
Erdbeben: wenn die Erdbeben nicht deutlich stärker sind als bisher vermutet, dann dürfte nichts passieren.
Hochwasser: wenn nichts unvohergesehenes passiert, dann sollten die Reserven ausreichen. Einige AKW's sind bei Hochwasser zwar auf dem Landweg nicht mehr erreichbar. Bei einigen liegen die sicherheitstechnisch relevanten Gebäude nur knapp (5cm) höher als im bisher schlimmsten angenommen Fall von Hochwasser.
Ausfall der Stromversorgung von aussen: bei fünf der älteren Kraftwerke ist es unklar ob sie den Vorgaben entsprechen, die anderen entsprechen den Vorgaben der Kommission.
Kühlung: die Kühlung des Reaktors entspricht den Notfallmaßnahmen, zur Bewertung der Brennelementekühlung im Lagerbecken fehlen teilweise nötige Unerlagen.
Vorsore für das Unerwartete (z.B. Notfallpläne): die bisherigen Antworten der Betreiber lasen keine Einschätzung zu ob die Pläne ausreichend sind.
Schutz vor Flugzeugabstürzen: kein AKW übersteht den Absturz eines großen Verkehrsflugzeuges. Die neueren sollten einem mittleren Verkehrsflugzeug standhalten.
Wenn ich das jetzt für mich zusammenfasse, dann komme ich zu einem anderen Ergebnis als Herr Röttgen. Theoretisch und wenn alles nach den Vorgaben abläuft, dann dürfte nix passieren. Tja, dann wäre aber auch in Fukushima und in Tschernobyl nix passiert und dennoch haben wir diese Katastrophen erlebt.
Hier mehr Details auf SZ-Online:
http://www.sueddeutsche.de/politik/deutsche-akw-auf-dem-pruefstand-eine-frage-der-auslegung-1.1098696
Anti-Atom-Demos am Samstag 28.05.2011
Dresden - Erfurt - Magdeburg - Berlin - Güstrow - Kiel - Hamburg - Bremen - Hannover - Göttingen - Münster - Essen - Bonn - Mainz - Frankfurt am Main - Mannheim - Freiburg - Ulm - München - Landshut - Fürth
Es gibt sicher auch eine Demo in eurer Nähe, protestiert mit und unterschützt den Ausstieg!!
Mehr Infos gibts auf der "Anti-Atom-Demo" Homepage: http://anti-atom-demo.de/
Donnerstag, 26. Mai 2011
Fisch – beliebt, aber bedroht
Um im Supermarkt die richtige Wahl zu treffen, braucht man die richtigen Informationen.
Hier der Link zum Greenpeace Fischratgeber [pdf]
Hier der Link zum Greenpeace Fischratgeber [pdf]
Welche Chemie steckt im Essen
- Konservierungsstoffe z.B. Sorbinsäure E200, Benzoesäure E210
verlängern die Haltbarkeit von Lebensmitteln. Sie ermöglichen zusätzlich lange Transportwege und Lagerzeiten. Manche sind allergieauslösend. - Antioxidationsmittel z.B. Ascorbinsäure (E300), Natriumascorbat (E316), Lecithin (E322)
verhindern die Reaktion von Sauerstoff mit Lebensmittelbestanteilen, machen länger haltbar. - Aromastoffe verstärken bzw. ersetzen immer häufiger natürliche Zusätze (z.B. Erdbeeren im Joghurt). Vor allem Kinder verlieren dadurch ihr natürliches Geschmacksempfinden. Der intensive Geschmack verleitet dazu, zu viel zu essen. Können Allergien auslösen.
- Emulgatoren z.B. Lecithine (E 322)
verbinden eigentlich nicht miteinander mischbare Stoffe, z.B. Fett mit Wasser. Sie werden vom Körper nicht aufgenommen. - Feuchthaltemittel, Geliermittel, Verdickungsmittel z.B. Alginat (E400), Carrageen (E407), Johannisbrotkernmehl (E410), Sorbit (E420)
in den Flüssigkeiten verfestigen die Lebensmittel, beeinflussen das Schmelzverhalten (z.B. im Speiseeis) oder das Kaugefühl (Süßwaren). Einige Stoffe binden wichtige Mineralstoffe wie Calcium, Eisen und Zink, die der Körper dann nicht mehr aufnehmen kann. - Geschmacksverstärker z.B. Glutaminsäure (E620), Nariumglutamat (E621), Glycin (E640)
verstärken den Geschmack. Häufiger Konsum kann die Geschmacksnerven abstumpfen. - Säuerungsmittel und Säureregulatoren z.B. Natriumcarbonate (E500), Kalliumclorid (E509), Natriumsulfate (E514)
vermitteln einen sauren Geschmack, können auch konservierend und geschmacksverstärkend wirken. - Süßungsmittel / Süßstoffe z.B. Aspartam (E951), Saccharin (E954)
ersetzen normalen Zucker, wirken oft süßer als Zucker, können Nahrungsmittelunverträglichkeiten auslösen. - Trenn-, Überzugsmittel wie z.B. Schellack (E904), Candelillawachs (E902)
verhindern das Verkleben, Verklumpen (z.B. Salz). Äpfel zum Beispiel sehen durch Wachs auf der Oberfläche länger frisch aus. Sie sind unverdaulich. - Sonstige Stoffe wie Backtriebmittel, Festigungsmittel, Füllstoffe, Mehlbehandlungsmittel, modifizierte Stärken, Schaummittel, Schaumverhüter, Schmelzsalze, Stabilisatoren, Trägerstoffe usw. werden überwiegend aus technologischen Gründen zur schnelleren und kostengünstigeren Produktion eingesetzt. Können Nahrungsmittelunverträglichkeiten auslösen.
Mittwoch, 25. Mai 2011
Die Konzerne nutzen die Energiewende für die nächste Endlagerproblematik
Nachdem die Energiekonzerne von der Atomkraft weg sollen und wie es aussieht auch die Bevölkerung hinter dem Aus für die Atomkraft steht, haben sich die "grauen Herren" eine neu "Geißel" für die Menschheit ausgedacht.
Ziel ist es weiterhin die Kohlekraftwerke zu nutzen aber das dort entstehende und Klimaschädliche CO2 will man einfach in unterirdische Hohlräume pressen. Damit sind wir wieder bei der Endlagerung von hochgefährlichen Stoffen.
Es gibt bis heute kaum Erfahrungen für diese unter anderem sehr aufwändige Technik. Die Konzerne geben auch keine Sicherheiten für 10.000 Jahre aber wir sollen glauben, dass das schon halten wird.
Langsam müsste uns doch der Kragen endgültig platzen. Seit Jahren erzählt man uns, dass Atomkraft sicher ist, dass das Endlager Asse sicher ist, dass wir die Ölförderung im Griff haben, ...
Wie sich aber immer wieder herausstellt, sind das alles nur leere Worte.
Wenn wir statt in Endlager und die Weiterentwicklung von veralteten Technologien das Geld in neue, erneuerbare, umweltfreundliche Technologien stecken würden, dann wäre uns und unseren Kindern viel mehr gedient.
Ich appelliere an euch: Gebt euer Geld wenn möglich nur Unternehmen, die daraus was machen, womit ihr guten Gewissens leben könnt. Am einfachsten ist es beim Stromanbieter, der ist in wenigen Minuten gewechselt und bringt uns vielleicht um Jahre weiter.
Keine Hühnermastfabrik im Ampermoos!
Mich hat ein Aufruf gegen eine Hühnermastfabrik im Freisinger Umland erreicht. Diesen Aufruf kann ich persönlich nur unterstützen.
Doch möchte ich euch auch darauf hinweisen, dass dagegen zu sein nicht reicht bzw. nicht die Lösung ist. Denn den Fleischbedarf in Deutschland zu decken, ist ohne Massentierhaltung nicht möglich auch sind die Schleuderpreise nur so durch die Konzerne zu halten.
Also seid euch bewusst, dass ein "dagegen sein" auch umdenken beduetet.
Hier geht's zur Unterschriftenliste und zu weiteren Infos:
http://www.keine-fleischfabrik.de/
Doch möchte ich euch auch darauf hinweisen, dass dagegen zu sein nicht reicht bzw. nicht die Lösung ist. Denn den Fleischbedarf in Deutschland zu decken, ist ohne Massentierhaltung nicht möglich auch sind die Schleuderpreise nur so durch die Konzerne zu halten.
Also seid euch bewusst, dass ein "dagegen sein" auch umdenken beduetet.
Hier geht's zur Unterschriftenliste und zu weiteren Infos:
http://www.keine-fleischfabrik.de/
Dienstag, 24. Mai 2011
Tschernobyl, Fukushima und die Halbwertszeiten
Darum möchte ich euch heute mal einige Dinge über die "echten" Halbwertszeiten unseres Atomzeitalters aufzeigen. Da sind 25 Jahre mal gleich gar nichts.
Bei der Katastrophe von Tschernobyl wurden verschieden radioaktive Isotope freigesetzt z.B.
Strontium-90 und Cäsium-137 mit einer Halbwertszeit von rund 30 Jahre, Americium-241 mit sogar 432 Jahren und Plutomium-239 hat eine Halbwertszeit von unglaublichen 24.110 Jahren.
Wenn man dann so überlegt, was wir an radioaktiven Müll über die Jahre produziert haben und wenn nicht bald aufhören, noch weiter produzieren, dann kann einem da schon komisch werden.
Sonntag, 22. Mai 2011
Tschernobyl und die Folgen der Katastrophe nehmen zu
Anders wie bei allen andern Katastrophen nehmen die Folgen der radioaktiven Verstrahlung mit dem Abstand vom Ereignis zu. Denn Tschernobyl wütet in den Genen und Zellen.
Heute nach 25 Jahren ist das Problem die Niedrigstrahlung. Diese entsteht durch den Zerfall von Strontium und Cäsium, die eine Halbwertszeit von 30 Jahren haben. Das bedeutet, nach 30 Jahren ist "nur" noch die Hälfte der Strahlung vorhanden. Bis keines dieser radioaktiven Isotope mehr im biologischen Kreislauf vorhanden ist, vergehen aber 300 Jahre. Das sind 8 - 10 Menschengenerationen und so lange ist mit der Zunahme von strahlenbedingten Krankheiten zu rechnen.
Das sind düstere Aussichten für viele Jahre und in Japan haben wir jetzt den zweiten Punkt auf der Erdkugel, der für die nächsten 300 Jahre gefährlich verseucht ist.
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