Seit 01. Juli 2013 gilt in Frankreich eine 2007 verabschiedete Regelung zur Vermeidung nächtlicher Lichtverschmutzung.
Von ein Uhr nachts bis sieben Uhr morgens ist es unter Strafe verboten leerstehende Gebäude zu beleuchten. Das gilt sowohl für das Licht in Büroräumen oder Schaufenstern als auch für das Anstrahlen der Fassaden. Wird länger gearbeitet, so muss spätestens eine Stunde nach Verlassen des letzten Mitarbeiters das Licht aus gehen. Die Strafe für eine Zuwiderhandlung beträgt bis zu 750€.
Natürlich gibt es wie immer Ausnahmen, zum Beispiel für touristische Zonen wie in Paris die Marken Boutiquen auf der Champs-Élysées. Der Eiffelturm fällt dagegen nicht unter die Ausnahme.
Das Umweltministeriums in Frankreich erhofft sich dadurch Einsparungen von 200 Millionen Euro, 250.000 Tonnen CO2 pro Jahr und zudem eine Verringerung der Lichtverschmutzung.
Aus meiner Sicht sind das kleine Einschnitte für den Bürger die aber deutlich die Umwelt und den Geldbeutel entlasten. Da könnten wir in Deutschland uns doch leicht anschließen.
Weitere Blogartikel:Lichtverschmutzung = Umweltverschmutzung
Sonntag, 4. August 2013
Mittwoch, 31. Juli 2013
Immer mehr Menschen nehmen die Energiewende selbst in die Hand
In Deutschland nutzen ca. 8,5 Millionen Bürger heute schon Solarenergie um Wärme oder Strom zu erzeugen. Das vermeidet CO2, spart Kosten und macht unabhängiger von den Versorgern.
Der Bundesverband der Solarwirtschaft hat diese Zahlen kürzlich veröffentlicht. Danach werden im Jahr 2013 rund 24 Millionen Tonnen Kohlendioxid vermieden und die Zahl der Solaranlagen wächst weiter.
Bei der Warmwassererzeugung durch Solarenergie ist die Speicherung im Warmwasserboiler bzw. einem zusätzlichen Pufferspeicher heute schon gang und gebe. Eine Herausforderung der nächsten Zeit wird noch die Speicherung von Strom. Wenn wir hier gute Lösungen haben, dann kann man den selbst erzeugten Strom zwischenspeichern und sich noch unabhängiger machen.
Meiner Meinung nach sollte die Erzeugung von Wärme und Strom möglichst direkt beim Verbraucher erzeugt werden. Das entlastet die Stromnetze und reduziert die Kosten für den Netzausbau.
Ich kann den Schritt in Richtung Selbstversorger nur jedem empfehlen, der die Möglichkeit dazu hat. Über unseren Weg in diese Richtung habe ich ja schon hier im Blog geschrieben.
Weiter Blogartikel:Meine kleine Energiewende – Teil 1
Meine kleine Energiewende – Teil 2
Meine kleine Energiewende – Teil 3
Meine kleine Energiewende – Teil 4
Meine kleine Energiewende – Teil 5
Der Bundesverband der Solarwirtschaft hat diese Zahlen kürzlich veröffentlicht. Danach werden im Jahr 2013 rund 24 Millionen Tonnen Kohlendioxid vermieden und die Zahl der Solaranlagen wächst weiter.
Bei der Warmwassererzeugung durch Solarenergie ist die Speicherung im Warmwasserboiler bzw. einem zusätzlichen Pufferspeicher heute schon gang und gebe. Eine Herausforderung der nächsten Zeit wird noch die Speicherung von Strom. Wenn wir hier gute Lösungen haben, dann kann man den selbst erzeugten Strom zwischenspeichern und sich noch unabhängiger machen.
Meiner Meinung nach sollte die Erzeugung von Wärme und Strom möglichst direkt beim Verbraucher erzeugt werden. Das entlastet die Stromnetze und reduziert die Kosten für den Netzausbau.
Ich kann den Schritt in Richtung Selbstversorger nur jedem empfehlen, der die Möglichkeit dazu hat. Über unseren Weg in diese Richtung habe ich ja schon hier im Blog geschrieben.
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Meine kleine Energiewende – Teil 2
Meine kleine Energiewende – Teil 3
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Samstag, 27. Juli 2013
Der Versuch das Trinkwasser zu privatisieren ist gescheitert
Regelmäßige Leser des Blogs erinnern sich vielleicht noch an den Artikel "Die EU will die Privatisierung von Wasser doch die Bürger sind anderer Meinung." vom Februar in dem es um die Privatisierung des Trinkwassers ging und was wir als Bürger dagegen tun können.
Es gab im Internet viele Aufrufe zu Protesten gegen dieses Vorhaben der EU-Kommission und die Proteste haben gewirkt. Die Wasserversorgung wird aus der umstrittenen EU-Konzessionrichtlinie genommen.
Mehr als 1,5 Millionen Menschen haben die Initiative "Wasser ist ein Menschenrecht - Right 2 Water" europaweit mit einer Unterschrift unterstütz und somit zum Erfolg gemacht.
Es gab im Internet viele Aufrufe zu Protesten gegen dieses Vorhaben der EU-Kommission und die Proteste haben gewirkt. Die Wasserversorgung wird aus der umstrittenen EU-Konzessionrichtlinie genommen.
Mehr als 1,5 Millionen Menschen haben die Initiative "Wasser ist ein Menschenrecht - Right 2 Water" europaweit mit einer Unterschrift unterstütz und somit zum Erfolg gemacht.
Dienstag, 23. Juli 2013
Pestizide im Körper nachgewiesen oder vergiften wir uns freiwillig?
Das umstrittene Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat wurde nicht nur in deutschen Nahrungsmitteln gefunden sondern konnte auch in sieben von zehn Harnproben nachgewiesen werden.
Was das genau bedeutet ist nicht nachweisbar und man wird wie immer x Studien finden die nachweisen, dass es keine Auswirkungen hat und auf der anderen Seite y Studien, die auf das Gegenteil kommen.
Ich verzichte da auf jegliche Studie zu diesem Thema und denke mir, wenn sich ein Unkrautvernichtungsmittel im Körper nachweisen lässt ist das vermutlich nicht so ideal. Das bestätigt mich wieder in meiner Einkaufsstrategie wo möglich Bio zu kaufen, den bei Bio sind Pestizide nicht erlaubt.
Das schlimmste aus meiner Sicht ist, dass keiner was unternimmt – außer jeder selbst versucht sich durch bewusstes Einkaufen zu schützen.
Wer noch mehr dazu wissen möchte, hier Berichte in der der Süddeutschen Zeitung und auf swr.de.
Was das genau bedeutet ist nicht nachweisbar und man wird wie immer x Studien finden die nachweisen, dass es keine Auswirkungen hat und auf der anderen Seite y Studien, die auf das Gegenteil kommen.
Ich verzichte da auf jegliche Studie zu diesem Thema und denke mir, wenn sich ein Unkrautvernichtungsmittel im Körper nachweisen lässt ist das vermutlich nicht so ideal. Das bestätigt mich wieder in meiner Einkaufsstrategie wo möglich Bio zu kaufen, den bei Bio sind Pestizide nicht erlaubt.
Das schlimmste aus meiner Sicht ist, dass keiner was unternimmt – außer jeder selbst versucht sich durch bewusstes Einkaufen zu schützen.
Wer noch mehr dazu wissen möchte, hier Berichte in der der Süddeutschen Zeitung und auf swr.de.
Mittwoch, 17. Juli 2013
Montag, 15. Juli 2013
Der tägliche Begleiter, den es gar nicht braucht.
Wer ist dieser Begleiter?
Ich versuche so weit als möglich ohne Plastiktüten aus zu kommen. Für geplante Einkäufe verwende ich einen Korb, Tasche oder Rucksack denn die kann ich vorher schon einpacken. Für Ausnahmen habe ich immer eine Tasche im Auto, Tasche oder Rucksack, die braucht kaum Platz und wiegt fast nichts. Mit ein bisschen Organisation kann man den Tüten-Wahn ganz leicht eindämmen.
- Jeder von uns hat es schon x-mal benutzt.
- Oft wird es uns kostenlos zur Verfügung gestellt.
- Meist verwenden wir es nur ein einziges mal.
- Im Durchschnitt verwenden jeweils nur 25 Minuten.
- Wird es nicht verbrannt, dann "überlebt" es ca. 500 Jahre.
- Wir brauchen/verbrauchen ca. 5 Milliarden Stück pro Jahr in Deutschland.
Ich versuche so weit als möglich ohne Plastiktüten aus zu kommen. Für geplante Einkäufe verwende ich einen Korb, Tasche oder Rucksack denn die kann ich vorher schon einpacken. Für Ausnahmen habe ich immer eine Tasche im Auto, Tasche oder Rucksack, die braucht kaum Platz und wiegt fast nichts. Mit ein bisschen Organisation kann man den Tüten-Wahn ganz leicht eindämmen.
Dienstag, 25. Juni 2013
Wissenswertes über die gekauften Produkte–schnell und einfach mit dem Smartphone.
Auf der Webseite von barcoo kann man nach dem gekauften Produkt suchen und man bekommt viele Zusatzinfos auf einen Blick z.B. die Lebensmittelampel, Kinder-Lebensmittel-Ampel, die Nachhaltigkeitsampel für den Hersteller, Inhaltsstoffe, Nutzermeinungen, …
Die Seite CODECHECK.INFO bietet aus meiner Sicht zusätzliche Infos z.B. Test und Bewertung der Inhaltsstoffe mit Hinweisen auf bedenkliche Stoffe und jeweils einer Erläuterung dazu.
Nicht jede dieser Seiten bietet die Infos zu allen Produkten, drum am besten auf beiden suchen. Mit einem Smartphone geht das ganze meist noch einfacher, die entsprechende App installieren und dann nur den Barcode scannen, schon werden die Infos direkt angezeigt. Wer Lust hat, kann über die Seiten auch fehlende Produkte ergänzen.
Samstag, 15. Juni 2013
Das Erbe der Atomlobby
Heute möchte ich euch mal eine kurze Info-Sammlung zu aktuellen Themen rund um die Atomkraft geben.
Sellafield (UK): ein Nuklearkomplex bestehend aus Brennelementefabrik, Kernreaktoren, Wiederaufarbeitungsanlagen und einem 1957 bei einem Feuer beschädigten Plutoniumbrüters. Die angefallenen Abfälle lagern in undichten Tanks und müssen mit der Ruine des Plutoniumbrüters entsorgt werden. Das soll bis 2120 ca. 78 Milliarden Euro kosten.
Hanford (USA): sechs Atommülltanks der ehemaligen Plutoniumfabrik sind undicht und es tritt nuklearer Abfall aus.
Fukushima (JP): immer wieder gibt es Zwischenfälle auf dem Gelände des ehemaligen Reaktors z.B. radioaktiv belastetes Wasser tritt aus undichten Tanks aus
Vielleicht ein Anreiz für den einen oder anderen zu einem echten Ökostromanbieter zu wechseln und der Atomlobby die Macht zu nehmen.
Weitere Infos:Atomausstieg selber machen!
Sellafield (UK): ein Nuklearkomplex bestehend aus Brennelementefabrik, Kernreaktoren, Wiederaufarbeitungsanlagen und einem 1957 bei einem Feuer beschädigten Plutoniumbrüters. Die angefallenen Abfälle lagern in undichten Tanks und müssen mit der Ruine des Plutoniumbrüters entsorgt werden. Das soll bis 2120 ca. 78 Milliarden Euro kosten.
Hanford (USA): sechs Atommülltanks der ehemaligen Plutoniumfabrik sind undicht und es tritt nuklearer Abfall aus.
Fukushima (JP): immer wieder gibt es Zwischenfälle auf dem Gelände des ehemaligen Reaktors z.B. radioaktiv belastetes Wasser tritt aus undichten Tanks aus
Vielleicht ein Anreiz für den einen oder anderen zu einem echten Ökostromanbieter zu wechseln und der Atomlobby die Macht zu nehmen.
Weitere Infos:Atomausstieg selber machen!
Donnerstag, 30. Mai 2013
Lebensmittelverschwendung vs. Erzeugung von Bio Lebensmittel
Vor einiger Zeit war das Thema Lebensmittelverschwendung in aller Munde und wird wohl keinem entgangen sein. Die Bundesregierung hat ja sogar für viel Geld eine App fürs Handy raus gebracht, die helfen soll überfällige Lebensmittel zu verbrauchen/verkochen.
In einem vorherigen Artikel habe ich über die enorme Verschwendung von Nahrungsmittel geschrieben, bevor sie überhaupt in den Geschäften landen. Wenn man dann noch dazu rechnet, dass ca. die Hälfte der Nahrungsmittel nochmal weggeworfen werden, dann sieht es fast danach aus, dass wir mehr von dem was erzeugt wird vernichten statt es zu verzehren.
Wenn wir diese Mengen besser einsetzten, dann sollte eine Versorgung mit hochwertigen Lebensmitteln in Bioqualität kein Problem sein und es könnte zum Standard werden.
Manchmal muss man sich aufraffen und sich was einfallen lassen um Lebensmittel zu verarbeiten statt sie weg zu werfen. Doch hat nicht jeder daraus schon mal ein neues/abgewandeltes Gericht gezaubert, das es ohne diese Situation nicht gegeben hätte?
Weiter Artikel:Nahrungsmittelproduktion auf Bio umstellen ist nicht möglich! Wirklich?
Weitere Infos:Zugut für die Tonne
In einem vorherigen Artikel habe ich über die enorme Verschwendung von Nahrungsmittel geschrieben, bevor sie überhaupt in den Geschäften landen. Wenn man dann noch dazu rechnet, dass ca. die Hälfte der Nahrungsmittel nochmal weggeworfen werden, dann sieht es fast danach aus, dass wir mehr von dem was erzeugt wird vernichten statt es zu verzehren.
Wenn wir diese Mengen besser einsetzten, dann sollte eine Versorgung mit hochwertigen Lebensmitteln in Bioqualität kein Problem sein und es könnte zum Standard werden.
Manchmal muss man sich aufraffen und sich was einfallen lassen um Lebensmittel zu verarbeiten statt sie weg zu werfen. Doch hat nicht jeder daraus schon mal ein neues/abgewandeltes Gericht gezaubert, das es ohne diese Situation nicht gegeben hätte?
Weiter Artikel:Nahrungsmittelproduktion auf Bio umstellen ist nicht möglich! Wirklich?
Weitere Infos:Zugut für die Tonne
Montag, 20. Mai 2013
Tomaten mit Geschmack, der neue Trend?
Wow, das nenne ich mal eine Erkenntnis. Jeder der eine Tomate auf der Terrasse oder im eigenen Garten gezogen hat, der kennt den Unterschied zu einer gekauften Tomate. Wer Lust dazu hat, hier eine kleine Hilfe.
Es reicht ein sonniger Terrassen oder Balkonplatz, am besten geschützt vor Regen, ein Pflanztopf mit ca. 30cm Durchmesser, einen kleinen Sack Bio Erde, eine Bio Tomatenpflanze, einen Stab zum festbinden der Pflanze, und evtl. ein bisschen Bio Dünger. Das ganze dann noch brav gießen und schon habt ihr nach kurzer Zeit geschmackvolle Bio Tomaten.
Unter anderem sagt man den Tomatenpflanzen nach, sie würden die Mücken fern halten.
Dienstag, 14. Mai 2013
Nahrungsmittelproduktion auf Bio umstellen ist nicht möglich! Wirklich?
Es gibt immer wieder die Aussagen, dass es nicht möglich ist auf den vorhandenen Agrarflächen genügend Bio-Nahrungsmittel anzubauen.
Die genannten Gründe warn so was wie auf einer konventionell bewirtschafteten Fläche kann man einen höheren Ertrag erwirtschaften. Würde man auf Bio umstellen, dann würden die Erträge nicht ausreichen. In der Vergangenheit habe ich das Argument akzeptiert. Ist ja nicht von der Hand zu weisen und ich kann es auch nicht wiederlegen. Doch nach und nach scheint mir das Argument immer unwirklicher zu werden.
Vor kurzem gab es einen Bericht im Fernsehen der die Ernte eines Kartoffelbauern zeigte. Dort wurde auf dem Feld schon aussortiert weil zu klein, zu groß, zu unförmig, … am Ende blieben von der Ernte nur ca. 50% übrig. Der Rest war Abfall weil er nicht zu den Vorstellungen der Lebensmittelkonzerne bzw. Verbraucher passt.
Warum wir Verbraucher so sind, weil es einfacher ist z.B. muss man bei kleinen Kartoffeln mehr schälen oder bei unförmigen ist das Schälen aufwändiger. Am Ende würde das bedeuten, wenn wir alle erzeugten Nahrungsmittel auch nutzen würden, könnte die vorhandenen Flächen ausreichen um uns mit Bio zu versorgen. Also einfach mal beim nächsten Einkauf drüber nachdenken.
Die genannten Gründe warn so was wie auf einer konventionell bewirtschafteten Fläche kann man einen höheren Ertrag erwirtschaften. Würde man auf Bio umstellen, dann würden die Erträge nicht ausreichen. In der Vergangenheit habe ich das Argument akzeptiert. Ist ja nicht von der Hand zu weisen und ich kann es auch nicht wiederlegen. Doch nach und nach scheint mir das Argument immer unwirklicher zu werden.
Vor kurzem gab es einen Bericht im Fernsehen der die Ernte eines Kartoffelbauern zeigte. Dort wurde auf dem Feld schon aussortiert weil zu klein, zu groß, zu unförmig, … am Ende blieben von der Ernte nur ca. 50% übrig. Der Rest war Abfall weil er nicht zu den Vorstellungen der Lebensmittelkonzerne bzw. Verbraucher passt.
Warum wir Verbraucher so sind, weil es einfacher ist z.B. muss man bei kleinen Kartoffeln mehr schälen oder bei unförmigen ist das Schälen aufwändiger. Am Ende würde das bedeuten, wenn wir alle erzeugten Nahrungsmittel auch nutzen würden, könnte die vorhandenen Flächen ausreichen um uns mit Bio zu versorgen. Also einfach mal beim nächsten Einkauf drüber nachdenken.
Samstag, 11. Mai 2013
Es muss ja nicht gleich Vegan sein!
Ich selbst bin weder Vegetarier noch Veganer und habe das aus heutiger Sicht auch nicht vor. Doch wenn man sich diese Einstellungen in Ruhe ohne Vorurteile mal ansieht, dann kann jeder ohne großen Aufwand ein bisschen davon übernehmen und bringt damit auch ein bisschen Abwechslung in den Essensalltag.
Warum nicht mal einen veganen Zitronenkuchen versuchen oder mal ein veganes Gericht? Das einzige was man tun muss, ist sich ein bisschen mit den Zutaten vertraut zu machen. Denn evtl. benötigt man etwas, was man sonst nicht zu Hause hat.
Es gibt viele interessante Rezepte im Internet zu finden. Viel Spaß beim ausprobieren und wenn's beim ersten Mal nicht klappt, nicht entmutigen lassen – manchmal braucht's einen zweiten Versuch
Donnerstag, 9. Mai 2013
Atomstrom gut, weil billig – Ökostrom schlecht, weil teuer?!?!?
In letzter Zeit häufen sich wieder die Diskussionen über den Strompreistreiber Ökostrom, dass man eine Strompreisbremse benötigt und so weiter.
Doch ich frage mal, wo ist die Diskussion über den Atomstrom? Vor allem wo es jetzt wieder mal um die beliebte Endlager Suche geht. Wer bezahlte denn die Erkundungen der Vergangenheit? Wer bezahlt die Erkundungen in der Zukunft? Wer bezahlt um die Atommüllfässer aus dem überschwemmten Stollen der Asse zu bergen? ....
Wenn man sich das ganze System ernsthaft ansieht, dann scheinen diese Kosten einfach nur unsichtbar, weil sie direkt von unseren Steuern bezahlt werden. Diese Kosten tauchen nie auf der Stromrechnung auf.
Die Süddeutsche Zeitung hat in einem Artikel 2012 diese Thema aufgegriffen und mit vielen Fakten hinterlegt. Einfach mal lesen und wirken lassen.
"Erschreckend, wie viele Leute glauben, dass Atomstrom billig ist"
Doch ich frage mal, wo ist die Diskussion über den Atomstrom? Vor allem wo es jetzt wieder mal um die beliebte Endlager Suche geht. Wer bezahlte denn die Erkundungen der Vergangenheit? Wer bezahlt die Erkundungen in der Zukunft? Wer bezahlt um die Atommüllfässer aus dem überschwemmten Stollen der Asse zu bergen? ....
Wenn man sich das ganze System ernsthaft ansieht, dann scheinen diese Kosten einfach nur unsichtbar, weil sie direkt von unseren Steuern bezahlt werden. Diese Kosten tauchen nie auf der Stromrechnung auf.
Die Süddeutsche Zeitung hat in einem Artikel 2012 diese Thema aufgegriffen und mit vielen Fakten hinterlegt. Einfach mal lesen und wirken lassen.
"Erschreckend, wie viele Leute glauben, dass Atomstrom billig ist"
Mittwoch, 24. April 2013
Meine kleine Energiewende – Teil 5
Als aktuell letzten Schritt, haben wir uns für eine Photovoltaik Anlage mit Eigenverbrauch entschieden.
Seit Anfang dieses Jahres haben wir eine kleine PV Anlage auf dem Dach. Der erzeugte Strom wird erst mal für den eigenen Bedarf verwendet und was die Anlage zu viel produziert, wird ins Stromnetz eingespeist.
Die entscheidenden Punkte für die PV Anlage waren die Reduzierung der Abhängigkeit von den großen Konzernen, die Nutzung des selbst erzeugten Ökostroms für den Eigenbedarf, dass der restliche Strom als "echter" Ökostrom ins Netz gespeist wird und dass wir damit das von der Sonne zur Verfügung gestellt Potential wieder ein bisschen mehr genutzt wird.
Das Ganze hat natürlich Auswirkungen auf das tägliche Leben, so wird die Spül- oder Waschmaschine jetzt wenn möglich tagsüber bei Sonnenschein eingeschalten und da gibt es noch viele kleine Beispiele, mit denen wir versuchen den eigen erzeugten Strom möglichst effektiv zu nutzen. Das schont den Geldbeutel und hält die Transportwege kurz also kurz gesagt so effektiv als möglich.
Das war erst mal der letzte Teil meiner kleinen Energiewende Story. Kommentare, Ergänzungen, eigen Erfahrungen, Tipps und alles weitere sind gerne gesehen.
Seit Anfang dieses Jahres haben wir eine kleine PV Anlage auf dem Dach. Der erzeugte Strom wird erst mal für den eigenen Bedarf verwendet und was die Anlage zu viel produziert, wird ins Stromnetz eingespeist.
Die entscheidenden Punkte für die PV Anlage waren die Reduzierung der Abhängigkeit von den großen Konzernen, die Nutzung des selbst erzeugten Ökostroms für den Eigenbedarf, dass der restliche Strom als "echter" Ökostrom ins Netz gespeist wird und dass wir damit das von der Sonne zur Verfügung gestellt Potential wieder ein bisschen mehr genutzt wird.
Das Ganze hat natürlich Auswirkungen auf das tägliche Leben, so wird die Spül- oder Waschmaschine jetzt wenn möglich tagsüber bei Sonnenschein eingeschalten und da gibt es noch viele kleine Beispiele, mit denen wir versuchen den eigen erzeugten Strom möglichst effektiv zu nutzen. Das schont den Geldbeutel und hält die Transportwege kurz also kurz gesagt so effektiv als möglich.
Das war erst mal der letzte Teil meiner kleinen Energiewende Story. Kommentare, Ergänzungen, eigen Erfahrungen, Tipps und alles weitere sind gerne gesehen.
Samstag, 20. April 2013
Meine kleine Energiewende – Teil 4
Willkommen zum vierten Teil meiner kleinen Energiewende. Diesmal möchte ich euch kurz unsere Aktionen beim Thema heizen vorstellen.
Als wir vor ca. 12 Jahren das Haus gebaut haben, haben wir für die Warmwasserbereitung bereits 4 Solarkollektoren auf dem Dach montiert als Heizung war eine Gastherme im Einsatz.
Diese Gastherme (eines deutschen Markenherstellers) hat sich als komplettes "Montagsprodukt" entpuppt, so dass wir nach ca. 6 Jahren den Entschluss gefasst haben eine neue einzubauen und zugleich die Solarkollektoren für die Heizungsunterstützung mit zu nutzen. Mit diesem Umbau haben wir eine Regelung für alle Heizsysteme eingebaut. Durch eine eigens programmierte Software hatten wir die Möglichkeit, Erzeugung und Verbrauch zu überwachen und zu optimieren.
Einige Jahre später haben wir für Wohnesszimmer einen Holzofen angeschafft und unser Heizungssystem um einen Holz-Zuheizer erweitert.
Als bislang letzte Erweiterung gab es dieses Jahr noch zwei zusätzliche Solarkollektoren zur Steigerung der Effizienz.
Ein Aspekt bei diesen Umbaumaßnahmen waren/sind natürlich die Reduzierung der laufenden Kosten aber entscheidender für mich ist höhere Unabhängigkeit von Energieversorgern und vor allem die Nutzung des Potentials der Sonne. Diese stellt uns so viel Energie zur Verfügung und ohne monatliche Abbuchung.
Weitere Artikel:
Wusstest Du schon, dass …
Weitere Informationen:Heizungsauswertung
Donnerstag, 18. April 2013
Meine kleine Energiewende – Teil 3
Aus meiner kleinen Energiewende wurde unsere kleine Energiewende.
Da mich dieses Thema sehr viel beschäftigt hat und auch weiter beschäftigen wird, mussten natürlich mein Umfeld da ein bisschen mit "leiden". Doch genau das hat aus meiner kleinen Energiewende unsere kleine Energiewende gemacht.
So haben sich zwei Freundinnen dafür entschieden, zu einem "echten" Ökostromanbieter zu wechseln. Für beide ergab sich durch den Wechsel vom Grundversorger zum Ökostromanbieter sogar eine kleine Einsparung. Im zweiten Fall konnte durch die Optimierungsmaßnahmen eine Reduzierung des Stromverbrauches um 50% erreicht werden. Was sich am Ende natürlich viel deutlicher auf die Kosten ausgewirkt hat als die vorherige Berechnung.
Mit mir sind das dann drei erfolgreiche Beispiele für einen Schritt in die richtige Richtung zu einer sauberen Zukunft.
Wer Interesse hat aber noch mehr Infos haben möchte, kann gerne hier im Blog einen Kommentar hinterlassen oder einfach eine Email schreiben.
Da mich dieses Thema sehr viel beschäftigt hat und auch weiter beschäftigen wird, mussten natürlich mein Umfeld da ein bisschen mit "leiden". Doch genau das hat aus meiner kleinen Energiewende unsere kleine Energiewende gemacht.
So haben sich zwei Freundinnen dafür entschieden, zu einem "echten" Ökostromanbieter zu wechseln. Für beide ergab sich durch den Wechsel vom Grundversorger zum Ökostromanbieter sogar eine kleine Einsparung. Im zweiten Fall konnte durch die Optimierungsmaßnahmen eine Reduzierung des Stromverbrauches um 50% erreicht werden. Was sich am Ende natürlich viel deutlicher auf die Kosten ausgewirkt hat als die vorherige Berechnung.
Mit mir sind das dann drei erfolgreiche Beispiele für einen Schritt in die richtige Richtung zu einer sauberen Zukunft.
Wer Interesse hat aber noch mehr Infos haben möchte, kann gerne hier im Blog einen Kommentar hinterlassen oder einfach eine Email schreiben.
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Montag, 15. April 2013
Meine kleine Energiewende – Teil 2
Den Stromverbrauch zu reduzieren ist etwas das Zeit braucht. Es macht es keinen Sinn wahllos alle Elektrogeräte oder Lampen auszutauschen sondern ein logisches Vorgehen sollte man hier an den Tag legen.Was man aber jederzeit und mit wenig Aufwand machen kann, ist der Wechsel zu einem "echten" Ökostromanbieter. Das geht schnell, ohne viel Aufwand, setzt ein Zeichen und fördert den Ausbau erneuerbarer Energien und nicht die Atom-Konzerne.
Wichtig aus meiner Sicht, dass es sich um "echten" Ökostrom handelt. Was ist "echter" Ökostrom?
Bei den großen Konzernen gibt es mittlerweile auch Ökostromtarife. Doch dieser Strom kommt meist aus bereits bestehenden Wasserkraftwerken. Das bedeutet, dieser Strom ist heute schon im Netz und wird im "normalen" Stromtarif verkauft. Jetzt löst man diesen Wasserstrom aus dem Normaltarif und verkauft ihn teurer als Ökostrom.
Was haben wir damit gewonnen? Nix!
Ein "echter" Ökostromanbieter hat im Preis eine Neuanlagenförderung enthalten oder verpflichtet sich den Strom aus neuen Anlagen zu liefern d.h. der Ökostrom im Netz wird mehr.
Weitere Artikel:
Atomausstieg einfach selber machen
Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom – die zweite
Atomausstieg einfach selber machen - die dritte
Der Stromsee oder kommt aus der Steckdose „grüner Strom“
Die Energiewende hat begonnen aber Ökostrom nicht gleich Ökostrom
Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom
Atomkraft nein Danke - heute noch auf Ökostrom umsteigen
Etikettenschwindel beim Ökostrom
Ökostrom muss nicht teuer sein
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Wieder ein Rekordwert beim Strom-Export
Könnt ihr euch noch an die Horrorszenarien erinnern, die uns zu Beginn des Atomausstiegs aufgezeigt wurden und was ist seit dem eingetroffen?
Kein Blackout, keine Stromlücke, kein gar nichts bis jetzt und der letzte Winter war lang und grau. Also eigentlich genau der richtige Kandidat für die Szenarien doch nichts geschehen.
Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes sprechen sogar eine ganz andere Sprache. Deutschland hat 2012 viel mehr Strom exportiert als importiert. Das beutet, wir könnten unseren eigenen Strombedarf decken. Die Schwierigkeit heute ist noch die Speicherung des Stroms, dafür müssen wir noch die ein oder andere effektive Lösung finden.
Die Zahlen sagen sogar noch deutlicher wo wir stehen, denn wir hatten 2012 fast vier Mal so viel Überschuss als 2011. Wir haben fast 23 TWh (Terrawatt Stunden) mehr exportiert als importiert. Wenn man das mal umrechnet, dann sind das 23.000.000 MWh (Megawatt Stunden). Ein vier Personenhaushalt verbraucht im Durchschnitt ca. 5 MWh (sind 5000 kWh) pro Jahr, jetzt könnt ihr selbst ein Bild machen welchen Überschuss wir letztes Jahr erzeugt haben.
Weitere Artikel:
Die Stromlücke des Stromexport-Weltmeisters Deutschland?!?!
Es bleibt dabei, Deutschland ist weiter Strom-Exporteur
Weit und breit keine Stromlücke in Sicht
Samstag, 13. April 2013
Meine kleine Energiewende – Teil 1
Heute möchte ich euch mal einen Einblick in meine Aktivitäten und Beiträge zu meiner kleinen Energiewende geben. Ich denke, wenn jeder einen Beitrag leistet, dann können wir die Wende ohne Einschränkungen schaffen.Einer der wichtigsten und aus meiner Sicht einfachsten Schritte ist es den eigene Stromverbrauch zu optimieren. Wir haben bei uns zu Hause den Stromverbrauch über die letzten Jahre reduziert obwohl wir heute mehr Geräte haben als zu Beginn der Optimierung.
Hier eine kurze Auflistung und unter weitere Artikel habe ich die bisherigen Tipps dazu nochmal zusammen gefasst.
- Geräte mit Standby Funktion über eine schaltbare Steckdosenleiste ausschalten oder abstecken (TV, PC, ...)
- Einsatz von LED Leuchtmitteln – je länger eine Leuchte in Betrieb ist des höher die Einsparung
- Austausch von alten Elektrogeräten durch energieeffiziente
Weitere Artikel:Die Energiewende muss her und was jeder einzelne dafür tun kann
Reduzierung des Energieverbrauchs ohne Verzicht
Elektrogeräte Check lohnt sich
Umweltschutz beim Wäsche waschen
Der lange Weg zum "sauberen" Licht
Energiesparend kochen
Die "echte" Brücke vom Atomstrom zum Ökostrom
Stromeffizienz bei PC & Co
Neue Haushaltsgeräte fällig?
Freitag, 5. April 2013
Neuer Lebensmittelskandal oder nur ein Déjà-vu?
Kommt euch nicht auch jeder neue Lebensmittelskandal wie ein Déjà-vu vor? Momentan wird in den Medien wieder ein Lebensmittelskandal nach dem anderen hoch gespielt und mit jedem neuen Skandal kommt es mir vor als hatten wir erst vor kurzem genau das selbe.
Bei jedem Skandal gab es Maßnahmenpläne, …. und was ist nach Monaten davon übrig? Gefühlt mal wieder nichts.
Langsam habe ich das Gefühl, dass Institutionen und Unternehmen ab einer gewissen Größe nicht mehr wirklich kontrollierbar sind. Keiner weiß mehr wirklich woher was kommt. Das übernimmt ein Zulieferer, der wird das schon richtig machen. So sagt es der Einzelhandel, der Großhandel, der Hersteller und die Zulieferer. Am Ende verkauft uns einer Qualität aber überprüft hat er sie nur auf dem Papier. Dieses System macht es einfach, die Verantwortung auf den nächst kleineren in der Kette zu schieben, bis sie dann unten angekommen ist, da wird dann ein kleiner bestraft und alle anderen machen weiter wie bisher.
Am besten wäre man macht alles selbst aber das ist nicht realistisch. So muss jeder für sich entscheiden, wo er bereit ist Abstriche zu machen bzw. bereit ist Unternehmen zu vertrauen. Ich muss sagen, mein Vertrauen schrumpft von Tag zu Tag.
Also was kann man machen?
Wenn möglich auf vorverarbeitete Lebensmittel verzichten. Denn bei selbst verarbeitetem, weiß man was drin ist und wie es behandelt wurde.
Weitere Artikel:
Alle Artikel zum Thema Ernährung aus diesem Blog
Bei jedem Skandal gab es Maßnahmenpläne, …. und was ist nach Monaten davon übrig? Gefühlt mal wieder nichts.
Langsam habe ich das Gefühl, dass Institutionen und Unternehmen ab einer gewissen Größe nicht mehr wirklich kontrollierbar sind. Keiner weiß mehr wirklich woher was kommt. Das übernimmt ein Zulieferer, der wird das schon richtig machen. So sagt es der Einzelhandel, der Großhandel, der Hersteller und die Zulieferer. Am Ende verkauft uns einer Qualität aber überprüft hat er sie nur auf dem Papier. Dieses System macht es einfach, die Verantwortung auf den nächst kleineren in der Kette zu schieben, bis sie dann unten angekommen ist, da wird dann ein kleiner bestraft und alle anderen machen weiter wie bisher.
Am besten wäre man macht alles selbst aber das ist nicht realistisch. So muss jeder für sich entscheiden, wo er bereit ist Abstriche zu machen bzw. bereit ist Unternehmen zu vertrauen. Ich muss sagen, mein Vertrauen schrumpft von Tag zu Tag.
Also was kann man machen?
Wenn möglich auf vorverarbeitete Lebensmittel verzichten. Denn bei selbst verarbeitetem, weiß man was drin ist und wie es behandelt wurde.
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