Donnerstag, 9. Mai 2013

Atomstrom gut, weil billig – Ökostrom schlecht, weil teuer?!?!?

In letzter Zeit häufen sich wieder die Diskussionen über den Strompreistreiber Ökostrom, dass man eine Strompreisbremse benötigt und so weiter.

Doch ich frage mal, wo ist die Diskussion über den Atomstrom? Vor allem wo es jetzt wieder mal um die beliebte Endlager Suche geht. Wer bezahlte denn die Erkundungen der Vergangenheit? Wer bezahlt die Erkundungen in der Zukunft? Wer bezahlt um die Atommüllfässer aus dem überschwemmten Stollen der Asse zu bergen? ....

Wenn man sich das ganze System ernsthaft ansieht, dann scheinen diese Kosten einfach nur unsichtbar, weil sie direkt von unseren Steuern bezahlt werden. Diese Kosten tauchen nie auf der Stromrechnung auf.

Die Süddeutsche Zeitung hat in einem Artikel 2012 diese Thema aufgegriffen und mit vielen Fakten hinterlegt. Einfach mal lesen und wirken lassen.
"Erschreckend, wie viele Leute glauben, dass Atomstrom billig ist"

Mittwoch, 24. April 2013

Meine kleine Energiewende – Teil 5

Als aktuell letzten Schritt, haben wir uns für eine Photovoltaik Anlage mit Eigenverbrauch entschieden.

Seit Anfang dieses Jahres haben wir eine kleine PV Anlage auf dem Dach. Der erzeugte Strom wird erst mal für den eigenen Bedarf verwendet und was die Anlage zu viel produziert, wird ins Stromnetz eingespeist.

Die entscheidenden Punkte für die PV Anlage waren die Reduzierung der Abhängigkeit von den großen Konzernen, die Nutzung des selbst erzeugten Ökostroms für den Eigenbedarf, dass der restliche Strom als "echter" Ökostrom ins Netz gespeist wird und dass wir damit das von der Sonne zur Verfügung gestellt Potential wieder ein bisschen mehr genutzt wird.

Das Ganze hat natürlich Auswirkungen auf das tägliche Leben, so wird die Spül- oder Waschmaschine jetzt wenn möglich tagsüber bei Sonnenschein eingeschalten und da gibt es noch viele kleine Beispiele, mit denen wir versuchen den eigen erzeugten Strom möglichst effektiv zu nutzen. Das schont den Geldbeutel und hält die Transportwege kurz also kurz gesagt so effektiv als möglich.

Das war erst mal der letzte Teil meiner kleinen Energiewende Story. Kommentare, Ergänzungen, eigen Erfahrungen, Tipps und alles weitere sind gerne gesehen.

Samstag, 20. April 2013

Meine kleine Energiewende – Teil 4


Willkommen zum vierten Teil meiner kleinen Energiewende. Diesmal möchte ich euch kurz unsere Aktionen beim Thema heizen vorstellen.

Als wir vor ca. 12 Jahren das Haus gebaut haben, haben wir für die Warmwasserbereitung bereits 4 Solarkollektoren auf dem Dach montiert als Heizung war eine Gastherme im Einsatz.

Diese Gastherme (eines deutschen Markenherstellers) hat sich als komplettes "Montagsprodukt" entpuppt, so dass wir nach ca. 6 Jahren den Entschluss gefasst haben eine neue einzubauen und zugleich die Solarkollektoren für die Heizungsunterstützung mit zu nutzen. Mit diesem Umbau haben wir eine Regelung für alle Heizsysteme eingebaut. Durch eine eigens programmierte Software hatten wir die Möglichkeit, Erzeugung und Verbrauch zu überwachen und zu optimieren.

Einige Jahre später haben wir für Wohnesszimmer einen Holzofen angeschafft und unser Heizungssystem um einen Holz-Zuheizer erweitert.

Als bislang letzte Erweiterung gab es dieses Jahr noch zwei zusätzliche Solarkollektoren zur Steigerung der Effizienz.

Ein Aspekt bei diesen Umbaumaßnahmen waren/sind natürlich die Reduzierung der laufenden Kosten aber entscheidender für mich ist höhere Unabhängigkeit von Energieversorgern und vor allem die Nutzung des Potentials der Sonne. Diese stellt uns so viel Energie zur Verfügung und ohne monatliche Abbuchung.

Weitere Artikel:
Wusstest Du schon, dass …

Weitere Informationen:
Heizungsauswertung

Donnerstag, 18. April 2013

Meine kleine Energiewende – Teil 3

Aus meiner kleinen Energiewende wurde unsere kleine Energiewende.

Da mich dieses Thema sehr viel beschäftigt hat und auch weiter beschäftigen wird, mussten natürlich mein Umfeld da ein bisschen mit "leiden". Doch genau das hat aus meiner kleinen Energiewende unsere kleine Energiewende gemacht.

So haben sich zwei Freundinnen dafür entschieden, zu einem "echten" Ökostromanbieter zu wechseln. Für beide ergab sich  durch den Wechsel vom Grundversorger zum Ökostromanbieter sogar eine kleine Einsparung. Im zweiten Fall konnte durch die Optimierungsmaßnahmen eine Reduzierung des Stromverbrauches um 50% erreicht werden. Was sich am Ende natürlich viel deutlicher auf die Kosten ausgewirkt hat als die vorherige Berechnung.

Mit mir sind das dann drei erfolgreiche Beispiele für einen Schritt in die richtige Richtung zu einer sauberen Zukunft.

Wer Interesse hat aber noch mehr Infos haben möchte, kann gerne hier im Blog einen Kommentar hinterlassen oder einfach eine Email schreiben.

Montag, 15. April 2013

Meine kleine Energiewende – Teil 2

Den Stromverbrauch zu reduzieren ist etwas das Zeit braucht. Es macht es keinen Sinn wahllos alle Elektrogeräte oder Lampen auszutauschen sondern ein logisches Vorgehen sollte man hier an den Tag legen.

Was man aber jederzeit und mit wenig Aufwand machen kann, ist der Wechsel zu einem "echten" Ökostromanbieter. Das geht schnell, ohne viel Aufwand, setzt ein Zeichen und fördert den Ausbau erneuerbarer Energien und nicht die Atom-Konzerne.

Wichtig aus meiner Sicht, dass es sich um "echten" Ökostrom handelt. Was ist "echter" Ökostrom?

Bei den großen Konzernen gibt es mittlerweile auch Ökostromtarife. Doch dieser Strom kommt meist aus bereits bestehenden Wasserkraftwerken. Das bedeutet, dieser Strom ist heute schon im Netz und wird im "normalen" Stromtarif verkauft. Jetzt löst man diesen Wasserstrom aus dem Normaltarif und verkauft ihn teurer als Ökostrom.

Was haben wir damit gewonnen? Nix!

Ein "echter" Ökostromanbieter hat im Preis eine Neuanlagenförderung enthalten oder verpflichtet sich den Strom aus neuen Anlagen zu liefern d.h. der Ökostrom im Netz wird mehr.


Weitere Artikel:
Atomausstieg einfach selber machen

Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom – die zweite
Atomausstieg einfach selber machen - die dritte
Der Stromsee oder kommt aus der Steckdose „grüner Strom“
Die Energiewende hat begonnen aber Ökostrom nicht gleich Ökostrom
Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom
Atomkraft nein Danke - heute noch auf Ökostrom umsteigen
Etikettenschwindel beim Ökostrom
Ökostrom muss nicht teuer sein

Wieder ein Rekordwert beim Strom-Export


Könnt ihr euch noch an die Horrorszenarien erinnern, die uns zu Beginn des Atomausstiegs aufgezeigt wurden und was ist seit dem eingetroffen?

Kein Blackout, keine Stromlücke, kein gar nichts bis jetzt und der letzte Winter war lang und grau. Also eigentlich genau der richtige Kandidat für die Szenarien doch nichts geschehen.

Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes sprechen sogar eine ganz andere Sprache. Deutschland hat 2012 viel mehr Strom exportiert als importiert. Das beutet, wir könnten unseren eigenen Strombedarf decken. Die Schwierigkeit heute ist noch die Speicherung des Stroms, dafür müssen wir noch die ein oder andere effektive Lösung finden.

Die Zahlen sagen sogar noch deutlicher wo wir stehen, denn wir hatten 2012 fast vier Mal so viel Überschuss als 2011. Wir haben fast 23 TWh (Terrawatt Stunden) mehr exportiert als importiert. Wenn man das mal umrechnet, dann sind das 23.000.000 MWh (Megawatt Stunden). Ein vier Personenhaushalt verbraucht im Durchschnitt ca. 5 MWh (sind 5000 kWh) pro Jahr, jetzt könnt ihr selbst ein Bild machen welchen Überschuss wir letztes Jahr erzeugt haben.

Weitere Artikel:
Die Stromlücke des Stromexport-Weltmeisters Deutschland?!?!

Es bleibt dabei, Deutschland ist weiter Strom-Exporteur
Weit und breit keine Stromlücke in Sicht

Samstag, 13. April 2013

Meine kleine Energiewende – Teil 1

Heute möchte ich euch mal einen Einblick in meine Aktivitäten und Beiträge zu meiner kleinen Energiewende geben. Ich denke, wenn jeder einen Beitrag leistet, dann können wir die Wende ohne Einschränkungen schaffen.

Einer der wichtigsten und aus meiner Sicht einfachsten Schritte ist es den eigene Stromverbrauch zu optimieren. Wir haben bei uns zu Hause den Stromverbrauch über die letzten Jahre reduziert obwohl wir heute mehr Geräte haben als zu Beginn der Optimierung.

Hier eine kurze Auflistung und unter weitere Artikel habe ich die bisherigen Tipps dazu nochmal zusammen gefasst.
  • Geräte mit Standby Funktion über eine schaltbare Steckdosenleiste ausschalten oder abstecken (TV, PC, ...)
  • Einsatz von LED Leuchtmitteln – je länger eine Leuchte in Betrieb ist des höher die Einsparung
  • Austausch von alten Elektrogeräten durch energieeffiziente
Wer von euch weitere Ideen und Vorschläge hat, kann diese gerne über einen Kommentar posten.

Weitere Artikel:Die Energiewende muss her und was jeder einzelne dafür tun kann
Reduzierung des Energieverbrauchs ohne Verzicht
Elektrogeräte Check lohnt sich
Umweltschutz beim Wäsche waschen
Der lange Weg zum "sauberen" Licht
Energiesparend kochen
Die "echte" Brücke vom Atomstrom zum Ökostrom
Stromeffizienz bei PC & Co
Neue Haushaltsgeräte fällig?

Freitag, 5. April 2013

Neuer Lebensmittelskandal oder nur ein Déjà-vu?

Kommt euch nicht auch jeder neue Lebensmittelskandal wie ein Déjà-vu vor? Momentan wird in den Medien wieder ein Lebensmittelskandal nach dem anderen hoch gespielt und mit jedem neuen Skandal kommt es mir vor als hatten wir erst vor kurzem genau das selbe.

Bei jedem Skandal gab es Maßnahmenpläne, …. und was ist nach Monaten davon übrig? Gefühlt mal wieder nichts.

Langsam habe ich das Gefühl, dass Institutionen und Unternehmen ab einer gewissen Größe nicht mehr wirklich kontrollierbar sind. Keiner weiß mehr wirklich woher was kommt. Das übernimmt ein Zulieferer, der wird das schon richtig machen. So sagt es der Einzelhandel, der Großhandel, der Hersteller und die Zulieferer. Am Ende verkauft uns einer Qualität aber überprüft hat er sie nur auf dem Papier. Dieses System macht es einfach, die Verantwortung auf den nächst kleineren in der Kette zu schieben, bis sie dann unten angekommen ist, da wird dann ein kleiner bestraft und alle anderen machen weiter wie bisher.

Am besten wäre man macht alles selbst aber das ist nicht realistisch. So muss jeder für sich entscheiden, wo er bereit ist Abstriche zu machen bzw. bereit ist Unternehmen zu vertrauen. Ich muss sagen, mein Vertrauen schrumpft von Tag zu Tag.

Also was kann man machen?
Wenn möglich auf vorverarbeitete Lebensmittel verzichten. Denn bei selbst verarbeitetem, weiß man was drin ist und wie es behandelt wurde.

Weitere Artikel:
Alle Artikel zum Thema Ernährung aus diesem Blog

Sonntag, 31. März 2013

Windräder und Photovoltaikanlagen verschandeln die Umwelt?

Immer wieder lese oder höre ich Aussagen, dass Windräder und Photovoltaikanlagen die Umwelt bzw. die Aussicht verschandeln. Ich kann es nicht mehr hören und deshalb will ich dazu jetzt mal Stellung beziehen.

Liebe Leute, ist denn ein Atom-, Kohle- oder Gaskraftwerk schöner bzw. verschandelt das die Umwelt weniger?

Ich gebe zu, die meisten sehen sie vielleicht seltener aber deshalb sind sie auch da. Ist es nicht so, dass diese Kraftwerke zwar nicht die Umwelt verschandeln aber sie dafür bedrohen? Nicht nur mit Abgasen oder dem Atommüll, für den es keine 100% Lösung geben wird. Auch mit der Gewinnung der notwendigen Rohstoffe z.B. Abbau von Kohle egal wo auf der Welt, die Förderung von Gas (vielleicht bald mit Fracking) oder die Förderung von Uran unter teilweise Menschen unwürdigen Bedingungen.

Also wenn ich das mal so zusammen denke, dann sind Windräder im Landschaftsbild oder Photovoltaikanlagen im Stadtbild das kleinere Übel für uns alle.

Weitere Artikel:
"Fracking" die neue Gefahr bei der Energiegewinnung

Montag, 11. März 2013

Neue Haushaltsgeräte fällig?

Fragezeichen v1 kleinDas Öko-Institut hat kürzlich vier kurze Videos veröffentlich in denen erklärt wird worauf man beim Kauf von neuen Haushaltsgeräten achten sollte.

Dabei geht es z.B. um Stromverbrauch und Reparaturfreundlichkeit bei TV Geräten oder um gesundheitliche Aspekte bei Kaffeemaschine und Wasserkocher.

Die Videos sind unter folgendem Link zu finden:
Öko-Institut - Videoclips fürs nachhaltige Einkaufen

Freitag, 8. März 2013

Lokale statt zentrale Energieerzeugung?

Ist die zentrale Energieerzeugung durch große Unternehmen ein Auslaufmodell und müssen wir beginnen lokaler zu denken?

In der Vergangenheit wurden die Kraftwerke da gebaut, wo die Energie benötigt wurden. Mit den Erneuerbaren Energien muss das jetzt angeblich anders sein. Windenergie muss im Norden und Sonnenenergie im Süden Deutschlands erzeugt werden. Damit alle dann Strom haben, müssen wir dicke Stromleitungen von Nord nach Süd bauen.

Nehmen wir einen Windpark in der Nordsee. Der liefert vermutlich mehr Strom als die selbe Zahl Windräder in Bayern. Rechnet man aber die Mehrkosten für den Bau der Windräder im Meer statt an Land und die Kosten für die zusätzlichen Stromleitungen von Nord nach Süd, könnte es doch effektiver sein die Windräder im Süden zu bauen.

Würden wir die Energieerzeugung über Deutschland verteilt lokalisieren, dann könnten möglicherweise die Kosten für die Energiewende geringer sein und die Bürger leichter einbezogen werden.

Mittwoch, 27. Februar 2013

Sparen durch die Energiewende

Momentan hört man es wieder aus allen Ecken, die Energiewende treibt den Strompreis in die Höhe.

Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) kommt in einer aktuellen Studie zu dem Ergebnis, dass langfristig die heimischen Erneuerbaren Energien billiger sein werden als die fossilen Energien. Hauptsächlich trägt dazu die Ersparnis aus den fehlenden Brennstoffkosten bei.

Je schneller wir eine 100-Prozentige Versorgung mit Erneuerbaren Energien erreicht haben, desto früher beginnt der Effekt der reduzierten Brennstoffkosten zu wirken.

Donnerstag, 14. Februar 2013

Die EU will die Privatisierung von Wasser doch die Bürger sind anderer Meinung.

Die Lobby hat es mal wieder geschafft ihren Einfluss geltend zu machen. Dabei geht es um den Plan der EU die Wasserversorgung zu privatisieren.

Natürlich geschieht das ganze nur zu unserem Besten wie uns EU und die beteiligten Unternehmen glauben machen wollen. Doch gibt es mittlerweile viele Privatisierungen die Schritt für Schritt wieder rückgängig gemacht werden. Gründe für den Schritt zurück sind z.B. stark gestiegene Wasserpreise, der Abbau von Arbeitsplätzten und noch einige mehr.

Unter den Bürgern in der EU hat sich Unmut breit gemacht und sich eine Initiative "Wasser ist ein Menschenrecht - Right 2 Water" gegründet, die gegen die Pläne der EU vorgehen will. Der Plan ist mit einer Europäischen Bürgerinitiative diese Pläne zu stoppen und wir als Bürger können diese Initiative mit unserer "Unterschrift" unterstützen.

Die Initiative fordert die EU-Kommission zur Vorlage eines Gesetzesvorschlags auf, der das Recht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung durchsetzt und eine funktionierende Wasser- und Abwasserwirtschaft als existenzsichernde öffentliche Dienstleistung fördert.

Hier ein Links zur Dokumentation "Water Makes Money" die deutlich zeigt was hinter den Plänen steckt. Eine Wiederholung der Dokumentation gibt es am 21.02.2013, 13:55 im ZDF.
arte TV
Youtube
 
Wer die Initiative unterstützen möchte, hier der Link "Right 2 Water"

Mittwoch, 30. Januar 2013

Umlage für Kohle- und Atomstrom deutlich höher als für die Erneuerbaren Energien

Immer wieder kommt es zu der Aussage, dass die Energiewende schuld an den hohen Strompreisen ist. Denn die EEG Umlage kommt direkt auf den Strompreis, Stand heute sind das 5,3 Cent je Kilowattstunde.
Da es direkt auf den Strompreis gerechnet wird und jeder Abnehmer durch die jährliche Rechnung sieht wie es mehr wird, schürt das Unmut gegen die Energiewende.
Im Gegensatz dazu die Umlagen für Kohle- und Atomstrom, die nicht auf der Stromrechnung erscheinen sondern über Steuern auf alle Bürger umgelegt werden.
Nach einer Studie des Forums Ökologische-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) aus dem letzten Jahr, kommt man auf 10,2 Cent je Kilowattstunde für Kohle- und Atomstrom, wenn man alle bisher angefallenen Kosten summiert.
Damit liegt die Umlage für Erneuerbare Energien heute bei 50% verglichen mit der Umlage für Kohle- und Atomstrom.

Dienstag, 8. Januar 2013

Energiewende = Stromüberschuss?!

Was hat man uns nicht alles erzählt von Blackouts, Stromengpässen, wir sitzen im Dunkeln und vieles mehr. Doch bis jetzt hat sich noch keine dieser Prophezeiungen bewahrheitet – glücklicherweise. Trotzdem bringt uns die Energiewende in Schwierigkeiten und zwar wegen zu viel Strom.

Über die Weihnachtsfeiertage hatten wir sogar so viel Strom, dass wir ihn zu Spottpreisen ins Ausland verkaufen mussten. Grund für diesen Stromüberschuss waren die warmen Tage, dass wir ordentlich Wind hatten und die Atom- und Kohlekraftwerke auch noch liefen. Ich als "Normalo" würde mir den Wetterbericht ansehen und dann versucht die Leistung der Kohlekraftwerke zu reduzierten. Scheinbar denke ich aber zu "normalo" denn wenn ich so was machen würde, müsste ich es ja auch bezahlen. Die Netzbetreiber machen es sich da einfach, sie verballern unseren Strom einfach zu Schleuderpreisen ins Ausland und wir bekommen es dann wieder auf den Strompreis oben drauf.

Montag, 7. Januar 2013

Wenn Konzerne unser Essen kochen

Wenn man darüber nachdenkt, dann ist es sicher jedem bewusst. Doch wenn man es so direkt vor sich sieht finde ich es erschreckend, wie wenige gigantische Konzerne unsere Nahrungsmittel herstellen.

Das bestätigt mich den Aufwand für selbst gezogenes Gemüse, möglichst regionale Produkte zu kaufen und auch Bio-Produkte zu kaufen.


Donnerstag, 31. Mai 2012

Ökostrom muss nicht teuer sein

Viele glauben, dass ein Wechsel zu einem Ökostromanbieter viel teurer ist, als der "normale" Strom.

 

An mehreren Beispielen in meinem privaten Umfeld, hat sich mittlerweile gezeigt, dass sich die Mehrkosten in einem Bereich von unter 5€ pro Jahr bewegen. Wenn der Anbieter zudem noch einen Wechselbonus oder ein "Kunden werben Kunden" Programm hat, dann kommt am Ende sogar ein Plus dabei raus.

 

Der Aufwand für eine Wechsel liegt bei ca. 1 – 2 Stunden incl. einer Berechnung der zukünftigen Kosten.

Wenn man das alles zusammen nimmt, dann kann ich jedem nur empfehlen, sich das einmal auszurechnen und dann zu entscheiden, ob sich ein Wechsel lohnt.

 

Hier gibt's mehr Infos:
Atomaussieg selber machen

Donnerstag, 29. März 2012

Der Bio-Fachhandel verzeichnet auch 2011 wieder ein Umsatzplus

Seit Jahren wächst der Umsatz mit Naturkost und Naturwaren im Fachhandel stetig. Im Jahr 2011 wurde ein Jahresvolumen von mehr als zwei Milliarden Euro erreicht.

Dieser Boom hat zur Folge, dass immer mehr Bio-Fachgeschäfte eröffnen. So wurden im Jahr 2011 etwa 65 neue Biomärkte eröffnet. Die Umsatzsteigerung 2011 kam hauptsächlich durch mehr neue Kunden zustande.

Das ist ein Zeichen, dass immer mehr Menschen umdenken und mehr Wert auf gute Lebensmittel legen.

Montag, 26. März 2012

Ökostrom muss nicht teuer sein

Viele glauben, dass ein Wechsel zu einem Ökostromanbieter viel teurer ist, als der "normale" Strom.

An mehreren Beispielen, hat sich mittlerweile gezeigt, dass sich die Mehrkosten in einem Bereich von unter 5€ pro Jahr bewegen. Wenn der Anbieter zudem noch einen Wechselbonus oder ein "Kunden werben Kunden" Programm hat, dann kommt am Ende sogar ein Plus dabei raus.

Der Aufwand für eine Wechsel liegt bei ca. 1 – 2 Stunden incl. einer Berechnung der zukünftigen Kosten.
Wenn man das alles zusammen nimmt, dann kann ich jedem nur empfehlen, sich das einmal auszurechnen und dann zu entscheiden, ob sich ein Wechsel lohnt.

Hier gibt's mehr Infos:
Atomaussieg selber machen

Montag, 19. März 2012

6 einfach Dinge die jeder von uns tun kann um die Welt auf dem Teller zu verbessern

Fragezeichen v1 klein
  1. Kaufe Lebensmittel ohne Strichcode
  2. Lass Dich auf dem Wochenmarkt zu einem neuen Gericht inspirieren
  3. Backe doch mal Dein eigenes Brot und mache Deine eigene Marmelade
  4. Kaufe einen Tag in der Woche nicht im Supermarkt ein
  5. Pflanze Kräuter im Garten oder auf dem Balkon
  6. Koche für Deine Freunde